3 Seen von Ladakh Motorradtour2026-03-15T16:46:07+01:00

3 Seen von Ladakh Motorradtour

Mig-La-Pass & Umling-La-Pass | Die höchsten Himalaya-Pässe der Welt | Pangong-See, Tso Moriri & Tso Kar

Nur wenige Orte auf der Welt bieten Motorradabenteuer so spektakulär wie Ladakh, eine abgelegene Hochgebirgsregion im Norden Indiens, die oft als das „Land der hohen Pässe“ bezeichnet wird. Umgeben von den gewaltigen Gebirgsketten des Himalaya und des Karakorum eröffnet Ladakh eine außergewöhnliche Landschaft aus weiten Hochebenen, tiefen Schluchten und türkisfarbenen Hochgebirgsseen, die Motorradfahrer aus aller Welt anzieht. Unsere Drei Seen von Ladakh Motorradtour ist als echte Himalaya-Expedition konzipiert und verbindet legendäre Hochgebirgsstraßen mit dem kulturellen Erbe des tibetischen Buddhismus. Über zwei unvergessliche Wochen hinweg fahrt Ihr auf Royal Enfield Motorrädern durch einige der dramatischsten Landschaften des Himalaya und entdeckt dabei alte Klöster, traditionelle Dörfer und abgelegene Hochgebirgstäler.

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Ein besonderes Highlight dieser Reise ist die Möglichkeit, einige der höchsten befahrbaren Pässe der Welt zu überqueren. Die Route führt über den erst kürzlich eröffneten Mig-La-Pass (5.913 m) – derzeit die höchste Straße der Welt, sofern sie öffentlich zugänglich ist – sowie über den berühmten Umling-La-Pass (5.883 m) und den legendären Khardung-La-Pass (5.604 m). Diese extremen Hochgebirgspässe machen diese Tour zu einem der anspruchsvollsten Motorradabenteuer im Himalaya. Die Reise führt uns außerdem zu den drei schönsten Hochgebirgsseen Ladakhs. Auf über 4.500 Metern Höhe bieten die schimmernden Gewässer des Pangong-Sees, Tso Moriri und Tso Kar einige der beeindruckendsten Landschaften der gesamten Himalaya-Region. Zwischen diesen abgelegenen Seen über weite Hochebenen und hohe Pässe zu fahren, ist ein Erlebnis, das kaum eine andere Motorradtour bieten kann.

Neben den spektakulären Landschaften ist Ladakh auch ein Land tief verwurzelter spiritueller Traditionen. Geprägt vom tibetischen Buddhismus beherbergt die Region jahrhundertealte Klöster wie Hemis, Thiksey und Lamayuru, wo Gebetsfahnen im Bergwind wehen und Mönche bis heute ihre religiösen Rituale praktizieren. Unsere Route führt auch durch das beeindruckende Nubra-Tal, eine Hochgebirgswüste, in der Sanddünen und zweihöckrige Kamele einen faszinierenden Kontrast zu den schneebedeckten Gipfeln bilden. Während wir durch die gewaltigen Schluchten des Indus und des Shyok-Flusses fahren, entdecken wir Landschaften, die eher an einen anderen Planeten erinnern als an Nordindien.

Mit mehr als drei Jahrzehnten Expeditionserfahrung in Ladakh wurde diese Tour sorgfältig entwickelt, um die spektakulärste Kombination aus Routen, Pässen und kulturellen Höhepunkten zu bieten. Der Reiseverlauf umfasst zwölf Fahrtage und dreizehn hohe Himalaya-Pässe und gehört damit zu den umfassendsten Motorradreisen in Ladakh. Damit die Reise möglichst komfortabel beginnt, startet die Tour mit einem Direktflug von Delhi nach Leh, sodass Ihr Euer Abenteuer direkt im Herzen von Ladakh beginnen könnt – ohne lange Überlandfahrten.
Für Motorradfahrer, die das ultimative Himalaya-Erlebnis suchen, bietet die Drei Seen von Ladakh Motorradtour eine außergewöhnliche Kombination aus anspruchsvollen Hochgebirgsstrecken, abgelegenen Landschaften und authentischer Himalaya-Kultur.

Motorradtour

Eine schöne Tour durch tiefen Schluchten und über riesige Berge. Die Ausblicke boten eine atemberaubende Sicht, die ich noch lange in Erinnerung behalten werde. Die Straßen waren sehr gut asphaltiert und ließen sich auf den Motorrädern super fahren.

Hannah E.

Ich hatte…

sehr viel Spaß auf der Tour. Innerhalb der Gruppe haben wir uns gut verstanden und auch die Guides waren sehr nett. Die Tour war sehr gut organisiert und alles lief wie am Schnürchen.

Anton P.

5 Sterne

Wahrlich eine Entdecker Tour. Jeden Tag gab es etwas neues zu sehen und uns wurde auf der Tour nie langweilig. Danke an Tibetmoto für die gute Organisation.

Alfred H.

Höhepunkte –
Die geführte Royal Enfield Tour durch Bhutan

  • Die höchsten befahrbaren Pässe der Welt bezwingen – Fahrt über die höchsten Himalaya-Straßen der Welt, darunter Mig-La (5.913 m) und Umling-La (5.883 m) sowie legendäre Pässe wie Khardung La und Photi La – eine Traumherausforderung für jeden Adventure-Motorradfahrer.
  • Die Drei Seen von Ladakh – Entdeckt die atemberaubenden Hochgebirgsseen Pangong Tso, Tso Moriri und Tso Kar, deren türkisfarbenes Wasser auf über 4.500 Metern Höhe vor der dramatischen Landschaft des tibetischen Hochplateaus schimmert.
  • Royal Enfield Abenteuer im Himalaya – Erlebt den Nervenkitzel einer Fahrt auf einer Royal Enfield durch Ladakh – über spektakuläre Bergstraßen, durch kurvenreiche Schluchten und über abgelegene Hochebenen.
  • Die Wüste des Nubra-Tals entdecken – Fahrt in das faszinierende Nubra-Tal, eine Hochgebirgswüste, in der Sanddünen, zweihöckrige Kamele und schneebedeckte Gipfel eine der surrealsten Landschaften des Himalaya bilden.
  • Die alten Klöster von Ladakh – Besuch einiger der beeindruckendsten tibetisch-buddhistischen Klöster der Region, darunter Hemis, Thiksey und Lamayuru, die spektakulär über dem Indus-Tal thronen.
  • Durch das Indus- und Zanskar-Tal fahren – Folgt dem mächtigen Indus-Fluss und entdeckt die wilde Zanskar-Schlucht, während Ihr durch spektakuläre Himalaya-Landschaften und abgelegene Bergdörfer fahrt.
  • Authentische Himalaya-Lodges und Boutique-Hotels – Übernachtungen in sorgfältig ausgewählten Boutique-Hotels und traditionellen Gästehäusern, darunter besondere Unterkünfte nahe Pangong-See und Tso Moriri, wo tibetische Nomaden noch immer nach jahrhundertealten Traditionen leben.

Auf dieser Leh-Ladakh Motorradtour überqueren wir 13 Pässe:

Eines der herausragenden Merkmale dieses Ladakh-Motorradabenteuers ist die außergewöhnliche Anzahl an hohen Himalaya-Pässen, die wir während der Reise überqueren. Im Verlauf der Tour fahren wir über dreizehn Bergpässe, darunter einige der höchsten befahrbaren Straßen der Welt.

  • 913 m — Mig-La-Pass– derzeit der höchste befahrbare Pass der Welt
  • 883 m — Umling-La-Pass– einer der höchsten jemals gebauten Straßenpässe im Himalaya
  • 604 m — Khardung-La-Pass– das legendäre Tor zum Nubra-Tal
  • 525 m — Photi-La-Pass– einer der höchsten abgelegenen Pässe in Ladakh
  • 390 m — Tanglang-La-Pass
  • 360 m — Chang-La-Pass
  • 312 m — Wari-La-Pass
  • 050 m — Namshang-La-Pass
  • 936 m — Thato-La-Pass
  • 900 m — Konka-La-Pass
  • 844 m — Pologongka-La-Pass
  • 005 m — Fotu-La-Pass
  • 700 m — Namika-La-Pass

2027
29.06. – 03.07.
03.07. – 17.07.
17.07. – 31.07.
31.07. – 14.08.
14.08. – 28.08.
28.08. – 11.09.

Enfield Bullet 500: 2.990€
Enfield Himalayan 411:
2.990€
Royal Enfield Bullet 450 (40 PS): 2.990€
Beifahrer: 2.490€
EZ-Zuschlag: +490€
Verlängerung Taj Mahal (Optional): ca. 300€ je nach Teilnehmeranzahl
Motorradwahl bei der Buchung angeben!

14 Tage / 13 Nächte / 12 Fahrtage

Mit Verlängerung:
15 Tage / 14 Nächte / 12 Fahrtage

Übernachtungen in Hotels der Mittelklasse und in Gästehäusern. 3 Nächte in einfachen Unterkünften.
Unverbindliche Anfrage stellen

Indien Motorrad Abenteuer Mediathek

Tibetmoto Tours

hat mit der Südlich der Wolken Tour eine sehr schöne Tour mit sehr viel Vielfalt, riesigen Schluchten und weite Bergaussichten zusammengestellt. Die Tour hat in der Gruppe viel Spaß gemacht und ich freue mich schon auf die nächste Tour mit Tibetmoto!

Mark B.

Die Motorräder…

… ließen sich auf der Tour sehr gut fahren. Die kurvigen Straßen in der Schlucht und auf den Bergen waren für einen geübten Fahrer wir mich ein leichtes und machten sehr viel Spaß. Schon alleine dafür würde ich die Tour noch einmal buchen.

Winfired W.

Ich habe…

schon lange nicht mehr eine so gut organisierte Tour gefunden, wie diese. Die vielen Höhepunkte, wie die Stadt Lijiang oder die tiefe Tigersprungschlucht, waren genauso sehenswert wie das große Gebetsrad der Welt in Shangri-La. Mein persönliches Highlight war aber die Übernachtung bei einer tibetischen Familie. Super!

Hagen F.

Ladakh Motorrad Abenteuer – Tourbeschreibung

Tag 1: Flug nach Leh und Akklimatisierung im Himalaya

Euer Ladakh-Motorradabenteuer beginnt mit einem spektakulären Flug in die Berge des Himalaya. Beim Anflug auf den Flughafen von Leh, einen der höchstgelegenen Verkehrsflughäfen der Welt, eröffnen sich beeindruckende Ausblicke auf schneebedeckte Gipfel und weite Hochgebirgslandschaften. Leh liegt auf etwa 3.524 Metern Höhe in einem weiten Tal, umgeben von den gewaltigen Gebirgsketten des Himalayaund des Karakorum. Über Jahrhunderte hinweg war diese historische Stadt ein wichtiger Handelsplatz entlang der alten Karawanenrouten zwischen Tibet, Zentralasien und Nordindien. Kostbare Waren wie Seide, Kaschmirwolle, Brokatstoffe und Gewürze wurden einst auf den belebten Märkten der Altstadt gehandelt.

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Nach der Ankunft am Flughafen werdet Ihr von einem Fahrer unseres Tourhotels begrüßt und zum zentral gelegenen Hotel Bijoo in Leh gebracht. Der restliche Tag ist bewusst ruhig gestaltet, damit sich der Körper langsam an die Höhe gewöhnen kann. Am Nachmittag unternehmen wir einen kurzen Spaziergang durch Leh, einschließlich eines Besuchs der wunderschönen Shanti Stupa, eines weißen buddhistischen Monuments oberhalb der Stadt. Von hier aus genießen wir weite Panoramablicke über das Indus-Tal und die umliegenden Gebirgszüge – ein eindrucksvoller erster Eindruck der Landschaften, die uns während der kommenden Tage dieser Himalaya-Motorradexpedition erwarten.

Am Abend treffen wir uns zu einem Willkommensdinner im Hotelgarten, bei dem Ihr Euren Guide und die anderen Teilnehmer kennenlernt und eine kurze Einführung in die bevorstehende Route und das Abenteuer erhaltet.

Gefahrene Strecke: nur Flughafentransfer.

Tag 2: Royal Enfield Warm-up-Fahrt zu den Klöstern Hemis und Thiksey

Nach dem Frühstück beginnen wir die erste Fahretappe dieser Ladakh-Motorradtour. Die heutige Strecke dient als ideale Warm-up- und Akklimatisierungsetappe, bei der Ihr Euch mit den Royal Enfield Motorrädern vertraut machen könnt, während sich der Körper schrittweise an die Höhe des Himalaya anpasst. Wir verlassen Leh und folgen der landschaftlich reizvollen Straße durch das obere Indus-Tal, eine der fruchtbarsten und historisch bedeutendsten Regionen Ladakhs. Grüne Felder, kleine Dörfer und schneebedeckte Gipfel bilden einen eindrucksvollen Kontrast zur sonst kargen Hochgebirgslandschaft.

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Unser erstes Ziel ist das berühmte Hemis-Kloster, das größte und bedeutendste Kloster in Ladakh. Das im 10. Jahrhundert gegründete Kloster gehört zur Drukpa-Linie des tibetischen Buddhismus und ist eng mit dem bekannten buddhistischen Meister Naropa verbunden. Umgeben von Berghängen und flatternden Gebetsfahnen bietet das Kloster einen faszinierenden Einblick in die spirituellen Traditionen Ladakhs. Nach der Besichtigung des Klosterkomplexes fahren wir weiter entlang des Indus-Tals zum Thiksey-Kloster, einem der fotogensten Klöster der Region. Seine terrassenförmig angeordneten weißen Gebäude ziehen sich den Hang hinauf und werden oft mit dem Potala-Palast in Lhasa verglichen. Von den Terrassen des Klosters genießen wir weite Ausblicke über das Indus-Tal und die umliegenden Himalaya-Berge.

Diese entspannte Etappe hilft uns, uns an die Höhe zu gewöhnen und gleichzeitig die ersten Kurven und Berglandschaften unseres Himalaya-Motorradabenteuers zu genießen. Am Nachmittag kehren wir nach Leh zurück, wo der restliche Tag zur freien Verfügung steht – zum Entspannen, Erkunden der Stadt oder zur Vorbereitung auf die anspruchsvolleren Fahrtage, die vor uns liegen.

Tagesetappe: ca. 90 km

Tag 3: Fahrt durch das Indus-Tal und die Zanskar-Schlucht

Heute beginnt das eigentliche Ladakh-Motorradabenteuer, während wir Leh verlassen und entlang des historischen Indus-Tals nach Westen fahren – einem der wichtigsten kulturellen und geografischen Korridore der Himalaya-Region. Die Route folgt dem mächtigen Indus-Fluss, der diese Landschaft seit Jahrtausenden geprägt hat. Das breite Tal geht allmählich in eine dramatische Hochgebirgslandschaft über, in der kahle Berge, tiefe Schluchten und kleine grüne Oasendörfer einen eindrucksvollen Kontrast zur kargen Wüstenlandschaft Ladakhs bilden.

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Einer der Höhepunkte des Tages ist die Fahrt zur beeindruckenden Zanskar-Schlucht, wo sich der kraftvolle Zanskar-Fluss durch steile Felswände schneidet. Diese abgelegene Region gehörte einst zum unabhängigen Himalaya-Königreich Zanskar und zählt bis heute zu den am dünnsten besiedelten Gebieten Ladakhs. Wir fahren tief in das Tal hinein bis zur kleinen Oase des Dorfes Chilling, wo die umliegenden Berge und der türkisfarbene Fluss eine spektakuläre Himalaya-Kulisse schaffen. In dieser weiten Region leben nur wenige tausend Menschen, und sie ist aufgrund der extremen Winterbedingungen nur einen Teil des Jahres zugänglich.

Auf unserer Weiterfahrt besuchen wir die historischen Ruinen des Basgo-Königspalastes, einst eine bedeutende Festung der ehemaligen Herrscher von Ladakh. In der Nähe halten wir außerdem am Likir-Kloster, das für seine große goldene Statue des Maitreya-Buddha bekannt ist, die von Reisenden oft auch „Schlangen-Buddha“ genannt wird. Von hier aus führt unsere Route über kleinere Bergstraßen in Richtung der ruhigen Dörfer Yangthang und Hemis Shukpachen, das für seinen alten heiligen Wacholderwald bekannt ist. Die Fahrt durch dieses abgelegene Tal gehört zu den landschaftlich schönsten Etappen der gesamten Reise.

Am späten Nachmittag erreichen wir das charmante Dorf Alchi auf etwa 3.200 Metern Höhe. Hier übernachten wir in einem schönen Boutique-Hotel, umgeben von Aprikosenhainen und nur wenige Gehminuten vom berühmten Alchi-Kloster entfernt – einem der ältesten und bemerkenswertesten buddhistischen Tempel Ladakhs. Das Abendessen wird im Gartenrestaurant des Hotels serviert, wo wir unseren ersten Abend inmitten der ruhigen Landschaften des indischen Himalaya genießen.

Tagesetappe: ca. 190 km

Tag 4: Die Kultur der Aryan

Die heutige Etappe führt uns weiter in den westlichen Teil von Ladakh, während wir dem Lauf des Indus-Flusses in eine der kulturell einzigartigsten Regionen des Himalaya folgen. Nachdem wir die Hauptstraße verlassen haben, fahren wir über kurvenreiche Bergstraßen in das abgelegene Aryan Valley, eine spektakuläre Landschaft aus zerklüfteten Bergen, terrassierten Feldern und kleinen traditionellen Dörfern. Diese selten besuchte Region bietet beeindruckende Ausblicke über das Indus-Tal und ermöglicht einen authentischen Einblick in das ländliche Leben in Ladakh.

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Das Aryan Valley ist die Heimat der Brokpa, einer besonderen ethnischen Gruppe, die von einigen Historikern als Nachfahren alter indoarischer Stämme angesehen wird. Lokale Überlieferungen bringen ihre Herkunft sogar mit Soldaten aus dem Heer von Alexander dem Großen in Verbindung, auch wenn die tatsächliche Geschichte der Brokpa bis heute teilweise rätselhaft bleibt. Heute gehören nur noch wenige tausend Menschen zu dieser einzigartigen Gemeinschaft. Die Brokpa bewahren ihre eigene Sprache, traditionelle Kleidung und kulturelle Bräuche, die sich deutlich von der tibetisch-buddhistischen Kultur unterscheiden, die in anderen Teilen Ladakhs vorherrscht.

Viele Familien leben hier noch immer von Landwirtschaft und Viehzucht und halten Ziegen und Schafe für Milch, Wolle und Fleisch. Feste und landwirtschaftliche Arbeiten richten sich nach einem traditionellen Sonnenkalender und spiegeln jahrhundertealte Bräuche wider, die in diesen abgelegenen Bergdörfern bis heute erhalten geblieben sind. Heute übernachten wir in einer komfortablen Camp-Unterkunft im Aryan Valley, umgeben von den dramatischen Landschaften des westlichen Himalaya. Der Abend inmitten der lokalen Gemeinschaft bietet eine seltene Gelegenheit, eine der außergewöhnlichsten Kulturen der gesamten Ladakh-Region kennenzulernen.

Tagesetappe: ca. 180 km

Tag 5: ”Moonland of Ladakh” & Lamayuru-Kloster

Die heutige Etappe führt uns durch einige der dramatischsten Landschaften des indischen Himalaya. Nachdem wir das Aryan Valley verlassen haben, folgen wir ruhigen Bergstraßen durch eine raue Gebirgslandschaft, in der gewaltige Felsformationen und tiefe Täler für unvergessliche Ausblicke sorgen. Unser erster Halt sind die beeindruckenden Ruinen der historischen Chiktan-Festung, die einst als neunstöckige königliche Residenz hoch über dem Tal thronte. Von hier aus führt die Route weiter durch abgelegene Bergdörfer und weite Hochgebirgslandschaften, die das Gefühl eines echten Ladakh-Motorradabenteuers perfekt vermitteln.

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Schon bald erreichen wir den ersten Pass des Tages, den Namika-La-Pass (3.700 m), gefolgt von einer spektakulären Fahrt in das abgelegene Kanji-Tal. Anschließend steigt die Straße in einer Reihe dramatischer Serpentinen stetig an bis zum Fotu-La-Pass (4.005 m), dem höchsten Punkt der historischen Srinagar–Leh-Straße. Nach der Abfahrt vom Pass erscheint eines der kulturellen Highlights der Reise vor uns: das legendäre Lamayuru-Kloster. Hoch auf einem felsigen Berghang über dem Tal gelegen, zählt dieses alte Kloster zu den ältesten und bedeutendsten buddhistischen Klöstern in Ladakh.

Auch die umliegende Landschaft ist außergewöhnlich. Seltsame Felsformationen und stark erodierte Hügel verleihen der Region ihren berühmten Namen – das „Moonland von Ladakh“. Die besondere Geologie schafft eine fast mondähnliche Landschaft, die im Himalaya einzigartig ist. Nach der Besichtigung des Klosters und den beeindruckenden Ausblicken über das Tal fahren wir zurück in Richtung Lehund folgen dabei landschaftlich reizvollen Bergstraßen durch abgelegene Dörfer und weite Hochgebirgslandschaften. Am Nachmittag erreichen wir wieder Leh, wo der Abend zur freien Verfügung steht, um zu entspannen und sich auf die nächste große Etappe der Ladakh-Motorradtour vorzubereiten.

Tagesetappe: ca. 210 km

Tag 6: Über den Khardung La Pass

Heute nehmen wir eine der legendärsten Straßen des Himalaya in Angriff. Nach der Abfahrt von Leh steigt unsere Route stetig zum berühmten Khardung-La-Pass (5.604 m) an – einem der höchsten befahrbaren Pässe der Welt und einem Traumziel für Motorradfahrer. Der Aufstieg zum Khardung La gehört zu den spannendsten Etappen dieser Ladakh-Motorradtour. Die Straße windet sich in unzähligen Serpentinen nach oben, während die Landschaft mit zunehmender Höhe immer dramatischer wird. Am Gipfel erreichen wir einen Kontrollpunkt der indischen Armee sowie einen kleinen Bergtempel. Traditionell halten Fahrer hier für Fotos neben dem bekannten Passschild – ein Moment, um das Erreichen einer der berühmtesten Hochgebirgsstraßen des Himalaya zu feiern.

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Vom Pass beginnt anschließend die lange Abfahrt in das spektakuläre Nubra-Tal. Über fast 2.600 Höhenmeter verändert sich die Landschaft deutlich: Die kargen Berghänge weichen allmählich überraschend grünen Oasenlandschaften im Talboden. Das Nubra-Tal liegt auf knapp 3.000 Metern Höhe und war einst Teil der historischen Handelsroute zwischen Ladakhund Zentralasien. Weite Flussebenen, fruchtbare Felder und beeindruckende Berglandschaften bilden einen faszinierenden Kontrast zur rauen Hochgebirgswelt, die wir zuvor überquert haben.

Unser Tagesziel ist das Oasendorf Hunder, das für seine ungewöhnlichen Sanddünen und die zweihöckrigen Kamelebekannt ist. Umgeben von grünen Gärten und Pappelbäumen bietet unser Hotel eine ruhige Unterkunft mitten im Tal. Später fahren wir noch weiter nach Norden in Richtung Panamik, wo natürliche heiße Quellen eine entspannende Pause mit großartigen Ausblicken auf die umliegenden Berge bieten. Von hier aus lässt sich manchmal auch der ferne Siachen-Gletscher erblicken, der im östlichen Karakorum-Gebirge liegt und als zweitlängster Gletscher außerhalb der Polarregionen gilt.

Am Abend kehren wir zu unserer Unterkunft im Nubra-Tal zurück und genießen das Abendessen inmitten der ruhigen und eindrucksvollen Landschaft dieser außergewöhnlichen Hochgebirgswüste.

Tagesetappe: ca. 210 km

Tag 7: Sanddünen & Kamele im Nubra Tal

Heute erkunden wir weiter die faszinierenden Landschaften des Nubra-Tals, einer der bemerkenswertesten Regionen Ladakhs. Umgeben von mächtigen Gebirgszügen vereint dieses Hochgebirgstal Wüstenlandschaften, fruchtbare Flussebenen und alte Klöster. Am Morgen besteht die Möglichkeit zu einer erweiterten Fahrt entlang des Shyok-Flusses, auf einer ruhigen Bergstraße tiefer in das westliche Nubra-Tal hinein. Die Route führt in Richtung abgelegener Siedlungen nahe der nördlichen Grenze Indiens und bietet spektakuläre Ausblicke auf die zerklüfteten Gipfel des Karakorum-Gebirges. Fahrer, die es ruhiger angehen möchten, können stattdessen im Hotel entspannen und die friedliche Atmosphäre der Tal-Oase genießen.

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Später am Tag besuchen wir das historische Diskit-Kloster, das älteste und größte Kloster der Nubra-Region. Hoch über dem Tal gelegen ist das Kloster vor allem für seine gewaltige Maitreya-Buddha-Statue bekannt, die über das Nubra-Tal und den Shyok-Fluss blickt. Von diesem beeindruckenden Aussichtspunkt genießen wir weite Panoramablicke über die umliegende Wüstenlandschaft, bevor wir zu den berühmten Sanddünen von Hunder hinunterfahren. Diese ungewöhnliche Dünenlandschaft ist Heimat der seltenen zweihöckrigen Baktrischen Kamele, die einst von Händlern entlang der alten Seidenstraßenrouten durch Zentralasien genutzt wurden.

Wer möchte, kann eine kurze Kamelritt-Tour über die Dünen unternehmen, während andere das Oasendorf erkunden oder einfach die ruhige Umgebung genießen. Am Abend kehren wir zu unserem Hotel in Hunder zurück, wo das Abendessen im Garten unter dem klaren Himmel des Himalaya serviert wird.

Tagesetappe: ca. 230 km

Tag 8: Über den Wari Pass nach Shakti & Boutique Blues

Die heutige Etappe führt uns aus der Nubra-Region zurück in die Hochländer östlich von Leh. Entlang des Shyok-Flusses fahren wir zunächst durch weite Bergtäler, bevor der Anstieg zum abgelegenen Wari-La-Pass (5.312 m) beginnt. Diese erst in den letzten Jahren ausgebaute Bergstraße gehört zu den landschaftlich schönsten und zugleich weniger befahrenen Routen der gesamten Ladakh-Motorradtour. Der Aufstieg zum Pass erfordert konzentriertes Fahren, da sich die schmale Straße in zahlreichen Kurven durch steile Hänge und hochalpines Gelände windet. Am Gipfel werden wir mit spektakulären Ausblicken über die rauen Landschaften des östlichen Himalaya belohnt.

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Nach der Abfahrt vom Pass erreichen wir das ruhige Shakti-Tal, eine idyllische ländliche Region mit traditionellen Dörfern, grünen Feldern und Obstgärten. Das Leben verläuft hier in einem ruhigeren Rhythmus und bietet einen authentischen Einblick in den Alltag der Bergdörfer Ladakhs. Am Nachmittag besuchen wir zwei bemerkenswerte buddhistische Klöster oberhalb des Tals. Das Taktok-Kloster, das teilweise in eine Felswand gebaut ist, gehört zu den wenigen Klöstern Ladakhs, die der Nyingma-Schule des tibetischen Buddhismus angehören. In der Nähe befindet sich außerdem das beeindruckende Chemrey-Kloster, ein auffälliger weißer Klosterkomplex hoch über dem Tal, der für seine eindrucksvolle Architektur und seine großen Gebetshallen bekannt ist.

Unsere Unterkunft für die Nacht ist eine charmante Boutique-Lodge in Shakti, umgeben von Apfelbäumen und ruhiger Berglandschaft. Nach mehreren intensiven Fahrtagen bietet dieser friedliche Ort eine ideale Gelegenheit, sich zu entspannen und die stille Atmosphäre des ländlichen Ladakh zu genießen.

Tagesetappe: ca. 140 km

Tag 9: Der azurblaue Pangong Tso See

Heute fahren wir zu einem der spektakulärsten Ziele Ladakhs – dem berühmten Pangong-See, der für seine intensiven Türkisfarben und seine dramatische Hochgebirgslage bekannt ist. Nachdem wir das Shakti-Tal hinter uns gelassen haben, beginnt die Straße stetig zum Chang-La-Pass (5.360 m)anzusteigen, einem der höchsten befahrbaren Pässe im Himalaya. Der Aufstieg ist von bunten Gebetsfahnen gesäumt und bietet immer beeindruckendere Ausblicke auf die umliegenden Berglandschaften.

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Nach der Passüberquerung führt eine raue Bergstraße hinunter zu einer weiten Hochebene, auf der plötzlich der Pangong Tso am Horizont erscheint. Der See erstreckt sich über die Grenze zwischen Indien und Tibet (China) und liegt auf etwa 4.360 Metern Höhe. Der erste Blick auf das schimmernde blaue Wasser des Sees ist unvergesslich. Je nach Licht und Wetter verändert sich seine Farbe von tiefem Blau über leuchtendes Türkis bis hin zu smaragdgrünen Tönen.

Unsere Übernachtung erfolgt im ruhigen Dorf Merak, direkt am Ufer des Sees. Von unserer Unterkunft aus genießen wir herrliche Ausblicke über die weite Wasserfläche und die umliegenden Berge. Am Nachmittag bleibt Zeit, das Seeufer zu erkunden, kurze Spaziergänge entlang des Wassers zu unternehmen oder einfach die stille Atmosphäre dieser abgelegenen Himalaya-Landschaft zu genießen. Wer besonders mutig ist, kann sogar versuchen, im eiskalten Salzwasser des Pangong-Sees zu baden.

In der Umgebung trifft man gelegentlich auch auf tibetische Nomaden, die einen Teil des Jahres mit ihren Herden aus Yaks und Ziegen in dieser Region verbringen. Am Abend taucht die untergehende Sonne den See und die umliegenden Berge in goldenes Licht – einer der eindrucksvollsten Momente der gesamten Ladakh-Motorradreise.

Tagesetappe: ca. 180 km

Tag 10: Vom Pangong-See nach Hanle und auf der Straße in Richtung Umling La

Nach einem unvergesslichen Morgen am Pangong-See setzen wir unsere Ladakh-Motorradtour durch die weiten Hochgebirgslandschaften des östlichen Ladakh fort. Die Straße folgt zunächst noch ein Stück dem Seeufer, bevor wir ins Landesinnere in Richtung der abgelegenen Grenzregionen nahe Tibet abbiegen. Schon bald beginnt der nächste Anstieg, während wir mehrere spektakuläre Himalaya-Pässe überqueren. Die heutige Route führt über den Thato-La-Pass (4.936 m) und den Namshang-La-Pass (5.050 m), die beide großartige Ausblicke über die kargen Hochplateaus Ladakhs bieten.

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Eine Fahrt durch diese Region fühlt sich an, als würde man über das Dach der Welt reisen. Endlose Horizonte, vom Wind geformte Hügel und abgelegene Täler schaffen eine der dramatischsten Landschaften der gesamten Himalaya-Motorradexpedition. Schließlich erreichen wir das obere Indus-Tal, dem wir ein Stück folgen, bevor wir das abgelegene Dorf Hanle erreichen. Nahe der Grenze zu Tibet gelegen, ist Hanle vor allem für sein Hochgebirgsobservatorium bekannt, eine der wichtigsten astronomischen Forschungsstationen Indiens.
Hanle ist auch der Ausgangspunkt für eine der außergewöhnlichsten Straßen der Welt. Von hier führt die Route zum Umling-La-Pass, einem der höchsten befahrbaren Pässe der Erde. Die Spannung steigt, während wir uns auf die morgige Fahrt zum Dach der Welt vorbereiten. Heute übernachten wir in einem einfachen Gästehaus in Hanle, umgeben von weiten Landschaften und einem der klarsten Sternenhimmel im gesamten Himalaya.

Tagesetappe: ca. 190 km

Tag 11: Umling La und Mig La – Fahrt zu den höchsten Straßen der Welt

Heute erwartet uns eine der außergewöhnlichsten Etappen der gesamten Ladakh-Motorradtour. Kurz nach dem Frühstück verlassen wir Hanle und fahren in Richtung der abgelegenen Grenzregion zwischen Ladakh und Tibet, wo einige der höchsten befahrbaren Straßen der Welt auf uns warten. Die Straße steigt stetig über das weite Himalaya-Hochplateau an, während wir uns dem legendären Umling-La-Pass (5.883 m) nähern. Das Fahren in dieser Höhe ist ein einzigartiges Erlebnis – die Luft wird dünner, die Landschaft karger und der Horizont scheint endlos. Am Gipfel legen wir eine wohlverdiente Pause ein und genießen eine heiße Tasse Tee, während wir auf einer der höchsten Straßen der Welt stehen.

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Bis vor kurzem galt Umling La als der höchste befahrbare Pass der Erde. Inzwischen trägt jedoch der neu gebaute Mig-La-Pass (5.913 m) diesen Titel, der noch höher auf dem abgelegenen Grenzplateau liegt. Wenn die Straße zum Zeitpunkt der Tour für zivilen Verkehr geöffnet ist, versuchen wir auch diesen bemerkenswerten Anstieg und erreichen damit möglicherweise die derzeit höchste Straße der Welt. Diese Region liegt in einer sensiblen Militärzone nahe der tibetischen Grenze, und der Zugang unterliegt staatlichen Bestimmungen. Wenn die Bedingungen es erlauben, wird die Fahrt zum Mig La zu einem der unvergesslichsten Erlebnisse der gesamten Himalaya-Motorradexpedition.

Doch das Abenteuer endet hier noch nicht. Nach der Überquerung dieser extremen Hochgebirgspässe setzen wir unsere Route durch das raue Bergterrain fort und erreichen schließlich den Photi-La-Pass (5.525 m). Schmale Bergstraßen und dramatische Serpentinen erfordern höchste Konzentration, während hinter jeder Kurve neue Ausblicke auf die abgelegenen Landschaften des Himalaya erscheinen. Am Abend erreichen wir ein kleines Bergdorf, in dem wir übernachten. Umgeben von Stille, weiten Hochplateaus und mächtigen Gipfeln ist das Gefühl der Zufriedenheit nach diesem außergewöhnlichen Fahrtag unvergesslich.

Tagesetappe: ca. 260 km

Tag 12: Durch Nomadenland zum See Moriri

Heute fahren wir durch eine der abgelegensten und unberührtesten Regionen Ladakhs – das weite Hochplateau, das von tibetischen Nomaden bewohnt wird. Dieser Teil der Reise vermittelt ein echtes Gefühl von Wildnis, mit endlosen offenen Landschaften und nur sehr wenig menschlicher Präsenz. Während wir über das Plateau fahren, besteht die Möglichkeit, kleinen Nomadensiedlungen zu begegnen, in denen Familien in traditionellen Zelten leben und ihre Herden aus Yaks, Ziegen und Schafen über die Hochlandweiden treiben. Die Landschaft wirkt zugleich wild und friedlich und ist stark vom rauen Klima des Himalaya-Hochplateaus geprägt.

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Auch Wildtiere sind in dieser Region häufig anzutreffen. Mit etwas Glück sehen wir Kiang, das wilde tibetische Pferd, das über die weiten Ebenen zieht. Weitere seltene Tiere wie Tibetgazellen, Wölfe und sogar Schneeleoparden leben in diesen abgelegenen Bergen, werden jedoch nur selten gesichtet. Unterwegs überqueren wir zwei weniger bekannte Hochgebirgspässe: den Chagga-La-Pass (4.620 m) sowie den Salsal-La-Pass, der über 5.300 Meter Höhe erreicht. Diese ruhigen Straßen liegen weit abseits der üblichen Touristenrouten und vermitteln ein echtes Gefühl von Abenteuerfahren im Himalaya.

Am Nachmittag erscheinen schließlich die schimmernden Gewässer des Tso-Moriri-Sees am Horizont. Auf etwa 4.522 Metern Höhe gelegen, gilt dieser große Hochgebirgssee als eine der schönsten Naturlandschaften Ladakhs. Unsere Unterkunft befindet sich nahe dem kleinen Dorf Korzok, mit Blick auf den See. Wer möchte, kann das Korzok-Kloster besuchen oder einen kurzen Spaziergang entlang des Seeufers unternehmen, um die besondere Ruhe dieses Ortes zu genießen.

Mit einer Fläche von über 100 Quadratkilometern ist Tso Moriri der größte Hochgebirgssee, der vollständig auf indischem Staatsgebiet liegt, und zugleich ein wichtiges Wildschutzgebiet. Am Abend genießen wir das Abendessen mit Blick über den See und die umliegenden Berge.

Tagesetappe: ca. 180 km

Tag 13: Über die letzten Hochländer nach Leh

Unsere letzte Fahretappe beginnt über die weiten Hochlandebenen des östlichen Ladakh, wo die Landschaft noch einmal die dramatische Schönheit des Himalaya-Hochplateaus zeigt. Vom Tso-Moriri-See fahren wir durch abgelegene Täler in Richtung des geothermischen Gebiets des Puga-Tals, das für seine dampfenden Schwefelquellen und ungewöhnlichen Mineralformationen bekannt ist. Das Tal liegt auf dem weiten Changthang-Plateau, einer der am dünnsten besiedelten Regionen des indischen Himalaya.

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Anschließend passieren wir den markanten Salzsee Tso Kar, den dritten der berühmten Drei Seen von Ladakh. Umgeben von weiten Ebenen und fernen Gebirgszügen ist Tso Kar für seine stille Schönheit und seine reiche Tierwelt bekannt. Der See und seine Feuchtgebiete ziehen zahlreiche Zugvögel an, während Kiang (wilde tibetische Pferde) und Murmeltieren häufig auf dem umliegenden Plateau zu sehen sind.

Am Horizont dominieren zwei beeindruckende Himalaya-Gipfel die Landschaft – Thugje (6.050 m) und Gursan (6.370 m) – die wie stille Wächter über dem Plateau aufragen. Schon bald beginnt die letzte große Auffahrt zum Tanglang-La-Pass (5.340 m), einem der höchsten Pässe der historischen Leh–Manali-Straße. Nach der Passüberquerung folgt eine spektakuläre Abfahrt von fast 2.000 Höhenmetern durch enge Schluchten und beeindruckende Felsformationen hinunter in das fruchtbare Indus-Tal.

Am frühen Nachmittag erreichen wir wieder Leh, wo der restliche Tag zur freien Verfügung steht – ideal, um durch die Stadt zu bummeln, lokale Cafés zu besuchen oder über den historischen Altbasar zu schlendern. Am Abend treffen wir uns zu einem gemeinsamen Abschiedsessen, bei dem wir den Abschluss einer der außergewöhnlichsten Motorradreisen im Himalaya feiern.

Tagesetappe: ca. 280 km

Tag 14: Flug nach Delhi

Heute verabschieden wir uns von den Bergen Ladakhs, während unsere außergewöhnliche Himalaya-Motorradreise zu Ende geht. Nach dem Frühstück erfolgt der Transfer zum Flughafen von Leh für den Rückflug nach Delhi, mit Ankunft in der Regel um die Mittagszeit. Während das Flugzeug über den Himalaya aufsteigt, verschwinden die beeindruckenden Landschaften der vergangenen zwei Wochen langsam unter uns – die hohen Pässe, abgelegenen Täler und türkisfarbenen Seen, die dieses Ladakh-Motorradabenteuer so unvergesslich gemacht haben. Nach der Ankunft in Delhi endet die offizielle Motorradtour. Wir nehmen spektakuläre Erinnerungen, neue Freundschaften und das besondere Gefühl mit nach Hause, einige der höchsten Straßen der Welt gefahren zu sein.

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Optionale Taj-Mahal-Verlängerung:

Für alle, die ihre Reise fortsetzen möchten, bieten wir eine optionale Verlängerung nach Agra an, um das weltberühmte Taj Mahal zu besuchen. Am Nachmittag fahren wir gemeinsam mit einem komfortablen Luxusbus von Delhi nach Agra, eine Strecke von etwa fünf Stunden. Agra war einst die Hauptstadt des mächtigen Mogulreichs und gehört bis heute zu den historisch bedeutendsten Städten Indiens. Nach der Ankunft checken wir in ein luxuriöses Fünf-Sterne-Hotel in der Nähe des Taj Mahal ein. Der restliche Nachmittag steht zur freien Verfügung – zum Entspannen im Hotel oder für eigene Erkundungen der Stadt – bevor wir am Abend ein Abendbuffet im Hotel genießen.

Tag 15: Optional – Besichtigung des Taj Mahal und des Red Forts

Am frühen Morgen besuchen wir das legendäre Taj Mahal bei Sonnenaufgang, wenn das weiche Morgenlicht und die ruhige Atmosphäre es ermöglichen, eines der schönsten Bauwerke der Welt in seiner ganzen Pracht zu erleben. Erbaut vom Mogulkaiser Shah Jahan zum Gedenken an seine Frau Mumtaz Mahal, gilt das Taj Mahal als das größte architektonische Meisterwerk der Mogulzeit und als eines der Neuen Sieben Weltwunder.

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Nach dem Frühstück im Hotel besuchen wir anschließend das beeindruckende Rote Fort von Agra, eine gewaltige Mogul-Festung aus rotem Sandstein, die einst als kaiserliche Residenz der Mogulherrscher diente. Später fahren wir mit dem Bus zurück nach Neu-Delhi. Bevor wir zum Flughafen fahren, legen wir einen letzten Stopp im Royal Enfield Flagship Store ein – ein passender Abschluss dieser unvergesslichen Motorradreise.

Am Abend treffen wir uns zu einem letzten Abschiedsessen, bevor der Transfer zum internationalen Flughafen von Neu-Delhi erfolgt, wo die Reise offiziell endet. Das detaillierte Programm dieser optionalen Verlängerung kann separat zur Verfügung gestellt werden.

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Dies sind unsere nächsten verfügbaren Touren:

2027
29.06. – 03.07.
03.07. – 17.07.
17.07. – 31.07.
31.07. – 14.08.
14.08. – 28.08.
28.08. – 11.09.

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Inkludierte Leistungen

  • Linienflüge Delhi – Leh und Leh – Delhi inkl. 15KG Hauptgepäck + 7KG Handgepäck
  • Alle Flughafentransfers
  • Alle Übernachtungen, Unterbringung in Zimmern mit Dusche/WC
  • Frühstück, Mittagessen, Abendessen (ohne Getränke)
  • Auf der Motorradtour Trinkwasser tagsüber im Begleitfahrzeug
  • Alle Straßengebühren, Brückenzölle, Eintrittsgelder während des gemeinsamen Programms
  • Teilkaskoversicherung mit Selbstbeteiligung (Fahrer übernimmt die ersten 500 EUR an Schäden, darüber hinaus alle Kosten von uns gedeckt)
  • Vollversichert: Beinhaltet Haftpflichtversicherung
  • Benzin/Öl sowie alle Ersatz– und Verschleißteile
  • Erfahrene deutschsprachiger Motorrad–Tourguide während der Tour
  • Begleitfahrzeug für Beifahrer und Gepäcktransport. Jeder Beifahrer hat einen garantierten Platz im Begleitfahrzeug.
  • Erfahrene Motorradmechaniker (und Ersatz–Biker)

Nicht inkludierte Leistungen

  • Optionale Trinkgelder für Reiseleiter und Mechaniker, Souvenirs, Shopping
  • Touristenvisum für Indien (online E–Visum verfügbar)
  • Reiseversicherung und Reisekrankenversicherung
  • Zusatzgepäck, dieses kann günstig am Schalter hinzugekauft werden
  • Optionales Upgrade: Vollkaskoversicherung für nur 100 EUR für die gesamte Tour. Damit sind alle Fahrzeugschäden vollständig von uns gedeckt, ohne Selbstbeteiligung.

Optional 

Für ca. 300 € (Preis von der Teilnehmeranzahl abhängig):

Exkursion mit privatem AC – Minibus zum Taj Mahal nach Agra mit 1x Übernachtung im 5 Sterne Hotel. Früh morgens Besuch des Taj Mahal und des Red Forts in Agra mit Führung. Anschließender Transfer zum Flughafen in Delhi und Heimflug.

Fragen & Antworten

Benötige ich eine lokale SIM-Karte in Indien?2026-03-15T13:07:13+01:00
Viele internationale Mobilfunkanbieter bieten mittlerweile Roaming in Indien an, das in vielen Regionen funktioniert. Lokale SIM-Karten sind ebenfalls erhältlich, jedoch kann die Registrierung mehrere Tage dauern und ist in abgelegenen Regionen wie Ladakh oft schwierig.
Benötige ich einen Motorradführerschein?2026-03-15T13:06:30+01:00
Ja. Alle Fahrer müssen einen gültigen Motorradführerschein ihres Heimatlandes besitzen.
Zusätzlich ist ein internationaler Führerschein erforderlich, um in Indien Motorrad fahren zu dürfen.
Benötige ich ein Visum für Indien?2026-03-15T13:05:41+01:00
Ja. Für die Einreise nach Indien wird ein Touristenvisum benötigt, das im Voraus beantragt werden muss.
Die meisten Reisenden beantragen ein e-Tourist Visa online. Der Reisepass muss mindestens sechs Monate über die Reisedauer hinaus gültig sein.
Brauche ich eine Reiseversicherung?2026-03-15T13:04:52+01:00
Ja. Wir empfehlen dringend eine Reiseversicherung sowie eine Auslandskrankenversicherung, die auch eine medizinische Evakuierung abdeckt. Eine Evakuierung aus abgelegenen Regionen des Himalaya kann sehr teuer sein, daher ist ein entsprechender Versicherungsschutz unbedingt zu empfehlen.
Sollte ich indische Rupien oder Fremdwährung mitbringen?2026-03-15T13:03:33+01:00
Indische Rupien dürfen rechtlich nicht in das Land eingeführt oder aus dem Land ausgeführt werden. Ihr könnt jedoch Fremdwährungen wie Euro oder US-Dollar mitbringen und in Indien umtauschen. Kreditkarten und Geldautomaten sind in größeren Städten verfügbar, allerdings ist Bargeld in abgelegenen Regionen wie Ladakh sehr hilfreich.
Welche Einfuhrbestimmungen gelten für Indien?2026-03-15T13:02:49+01:00
Reisende dürfen bis zu 200 Zigaretten und 2 Liter Alkohol zollfrei nach Indien einführen.
Die meisten internationalen Marken von Zigaretten und Spirituosen sind auch in Indien erhältlich, und die Zollabfertigung für Touristen ist in der Regel unkompliziert.
Auf welcher Straßenseite fährt man in Indien?2026-03-15T13:02:06+01:00
In Indien fährt man auf der linken Straßenseite.
Die meisten Fahrer gewöhnen sich sehr schnell daran. Der Verkehr in Ladakh ist vergleichsweise gering, dennoch ist erhöhte Aufmerksamkeit für Fußgänger, Tiere und Radfahrer wichtig.
Wie groß sind die Gruppen auf der Tour?2026-03-15T13:01:32+01:00

Die typische Gruppengröße beträgt:

  • 8–14 Fahrer
  • 2–6 Passagiere

Die Mindestanzahl an Fahrern für die Durchführung der Tour beträgt sechs Teilnehmer.

Welche Speisen und Getränke gibt es während der Tour?2026-03-15T13:00:34+01:00
Während der Reise genießen wir überwiegend regionale Küche und lokale Spezialitäten. Viele Gerichte sind vegetarisch, gelegentlich wird auch Hähnchen angeboten. Typische indische Mahlzeiten bestehen aus Reis, Gemüse, Linsen und mild gewürzten Currys. Vegetarier finden in der Regel problemlos passende Gerichte. Bier ist in den meisten Orten erhältlich, häufige Marken sind Kingfisher und San Miguel. In einigen Regionen könnt Ihr auch traditionelle lokale Getränke wie Chang, ein fermentiertes Gerstengetränk, probieren.
Welche Motorradbekleidung sollte ich mitbringen?2026-03-15T12:59:49+01:00
Bitte bringt Eure eigene Motorradbekleidung mit, einschließlich Helm, Motorradjacke und -hose mit Protektoren, Handschuhe und Motorradstiefel. Das Wetter im Himalaya kann sich schnell ändern, besonders in großen Höhen. Wir empfehlen daher zusätzlich warme Kleidungsschichten, Winterhandschuhe, warme Socken und Regenschutz.
Kann ich an der Ladakh-Motorradtour mit einem Beifahrer teilnehmen?2026-03-15T12:58:51+01:00

Ja, das Fahren mit Sozius ist grundsätzlich möglich. Sollte das Gelände einmal anspruchsvoller werden, steht für Beifahrer jederzeit ein garantierter Platz im Begleitfahrzeug zur Verfügung. Ein Wechsel zwischen Motorrad und Fahrzeug ist jederzeit möglich.

Wie sieht ein typischer Fahrtag aus?2026-03-15T12:58:19+01:00

Ein typischer Fahrtag beginnt gegen 8:00 Uhr mit dem Frühstück, gefolgt von einer kurzen Besprechung durch den Tourguide. In der Regel starten wir gegen 9:00 Uhr mit der Fahrt. Unterwegs legen wir regelmäßig Pausen für Kaffee, Fotos und Mittagessen ein. Je nach Etappe erreichen wir das Hotel normalerweise zwischen 15:00 und 16:00 Uhr.

Wo kann ich mein Gepäck während der Tour aufbewahren?2026-03-15T12:57:21+01:00

Euer Hauptgepäck wird während der gesamten Reise im Begleitfahrzeug transportiert. Auf dem Motorrad nehmt Ihr in der Regel nur persönliche Dinge für den Tag mit – entweder in den Seitentaschen oder in einem kleinen Rucksack. Bitte packt möglichst kompakt, da das Gepäck gelegentlich ein kurzes Stück zum Hotel getragen werden muss.

Gibt es während der Tour Wasserdurchfahrten?2026-03-15T12:56:36+01:00

Ja, auf der Strecke zwischen dem Nubra-Tal und dem Pangong-See gibt es normalerweise mindestens eine Wasserdurchfahrt. Die Straßenbedingungen in Ladakh verändern sich nach jedem Winter, daher können gelegentlich weitere Wasserdurchfahrten entstehen. Wenn Ihr Euch beim Durchfahren von Wasser unsicher fühlt, hilft unser Team selbstverständlich gerne oder übernimmt die Passage mit dem Motorrad für Euch.

Wie hoch ist das Risiko von Höhenkrankheit in Ladakh?2026-03-15T12:55:46+01:00

Die Tour beginnt in Leh auf etwa 3.500 Metern Höhe, daher ist eine gute Akklimatisierung besonders wichtig. Wir verbringen zunächst zwei Nächte in Leh sowie zwei weitere Nächte in Alchi (ca. 3.000 m), bevor wir in höhere Regionen aufbrechen. Schwere Höhenkrankheit kommt auf unseren Touren äußerst selten vor. Leichte Symptome wie Kopfschmerzen oder Schwindel können auftreten, während sich der Körper an die Höhe gewöhnt. Wir empfehlen, vor der Reise mit Eurem Arzt über mögliche Medikamente gegen Höhenkrankheit wie Acetazolamid zu sprechen.

Tourkonzept von RC Hendrik

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