Panamericana – Süden nach Norden

Vom Ende der Welt bis in die Karibik

Diese Expedition ist eine Reise der Superlative – eine Fahrt entlang der legendären Panamericana, von den windgepeitschten Weiten Patagoniens bis an die tropische Karibikküste Kolumbiens. Über 15.000 Kilometer führt die Route durch endlose Steppen, majestätische Andenpässe, Wüsten, Regenwälder und koloniale Städte – eine Entdeckungsfahrt durch die ganze Vielfalt Südamerikas auf vier Rädern.

Die Reise beginnt im äußersten Süden des Kontinents, in Punta Arenas, Chile. Von hier aus setzt die Gruppe zunächst auf die Isla Grande de Tierra del Fuego über und erreicht Ushuaia, die südlichste Stadt der Welt – den symbolischen Ausgangspunkt dieser großen Expedition. Anschließend führt die Route nordwärts durch die patagonischen Ebenen, vorbei an guanacobesetzten Hügeln, türkisblauen Seen und schneebedeckten Gipfeln. Auf der Carretera Austral erlebt die Gruppe die wilde Schönheit Südchiles, überquert Fjorde per Fähre, durchquert die Regenwälder des Pumalín- und Queulat-Nationalparks und bewundert den Ventisquero Colgante – den „hängenden Gletscher“.

Weiterlesen

Entlang der chilenischen Fjorde und der argentinischen Seenregion folgt die Strecke einer der eindrucksvollsten Panamericana-Passagen des Kontinents. Über Villa La Angostura und Bariloche führt sie auf die legendäre Ruta de los Siete Lagos – vorbei an spiegelnden Gewässern und den schneebedeckten Kuppen der Anden. In Mendoza, Argentiniens Hauptstadt des Weins, genießt die Gruppe einen Moment der Ruhe zwischen Rebstöcken und den schroffen Gipfeln der Andenkette.
Weiter nördlich verändert sich das Landschaftsbild: Das satte Grün Patagoniens weicht den kargen Weiten der Hochebene. Die Route führt durch die farbintensive Quebrada de Humahuaca, vorbei am Cerro de los Siete Colores, bis nach Chile in die Atacama-Wüste – die trockenste Region der Erde. Rund um San Pedro de Atacama entfaltet sich eine Landschaft wie von einem anderen Planeten: Salzseen, Geysire und ein Himmel, der nachts heller leuchtet als irgendwo sonst.
Mit der Überquerung des Altiplano erreicht die Gruppe Bolivien – und eine völlig neue Dimension der Andenlandschaft. Die Lagunenroute mit ihren farbigen Hochlandseen, dem Vulkan Licancabur und dem ewigen Wind gilt als fahrerisches und landschaftliches Highlight. Der Salar de Uyuni, die größte Salzwüste der Welt, ist ein Höhepunkt der gesamten Reise – eine weiße, grenzenlose Fläche, auf der Himmel und Erde zu verschmelzen scheinen. Auf der Isla Incahuasi wachsen meterhohe Kakteen, und das Salz knirscht unter den Reifen – ein Anblick, der sich unauslöschlich einprägt.
In La Paz, dem höchstgelegenen Regierungssitz der Welt, erlebt die Gruppe das bunte Chaos der bolivianischen Andenmetropole. Von hier aus besteht die Möglichkeit, die legendäre Yungas Road – die „Death Road“ – zu befahren, eine abenteuerliche Strecke, die sich von den eisigen Höhen der Anden hinab in tropische Nebelwälder windet.
Weiter geht es über den Titicacasee nach Peru, dem Land der Inka. In Cusco zeigt sich das historische Herz Südamerikas, und Machu Picchu zählt zu den großen Höhepunkten der Reise. Die Strecke führt anschließend durch das Heilige Tal, über das Hochland von Ayacucho bis hinunter in die karge Küstenregion. Unterwegs passieren die Fahrzeuge die geheimnisvollen Nazca-Linien, bevor die Gruppe auf der Panamericana Sur Richtung Norden weiterfährt.
Ecuador empfängt mit vulkanischer Landschaft, kolonialem Erbe und tropischem Flair. Über Quito – die höchstgelegene Hauptstadt der Welt – verläuft die Route entlang der „Straße der Vulkane“. Die Gruppe umrundet die Laguna Quilotoa, passiert den Cotopaxi und erreicht die Hänge des Tungurahua bei Baños, wo Wasserfälle und Thermalquellen zum Verweilen einladen.
In Kolumbien folgt die Expedition den kurvigen Straßen der berühmten Kaffeezone – einer Region voller sattgrüner Hügel und duftender Plantagen. Nach einem Zwischenstopp in Medellín, heute eine lebendige, moderne Metropole, führt die letzte Etappe an die karibische Küste.
Hier, in Cartagena de Indias, endet die Reise – dort, wo das Meer warm ist, der Wind nach Salz riecht und die Geschichte Spaniens auf das Lebensgefühl der Karibik trifft. Während die Fahrzeuge im Hafen stehen und die Sonne im Meer versinkt, blickt die Gruppe zurück auf 15.000 Kilometer quer durch einen Kontinent.
Diese Expedition entlang der Panamericana ist kein gewöhnlicher Roadtrip – sie ist eine Entdeckungsreise durch Landschaften, Kulturen und Höhenlagen. Wer sie unternimmt, erlebt nicht nur den amerikanischen Kontinent, sondern auch die Vielfalt seiner Geschichten, Begegnungen und Augenblicke, die bleiben.

Motorradtour

Eine schöne Tour durch tiefen Schluchten und über riesige Berge. Die Ausblicke boten eine atemberaubende Sicht, die ich noch lange in Erinnerung behalten werde. Die Straßen waren sehr gut asphaltiert und ließen sich auf den Motorrädern super fahren.

Hannah E.

Ich hatte…

sehr viel Spaß auf der Tour. Innerhalb der Gruppe haben wir uns gut verstanden und auch die Guides waren sehr nett. Die Tour war sehr gut organisiert und alles lief wie am Schnürchen.

Anton P.

5 Sterne

Wahrlich eine Entdecker Tour. Jeden Tag gab es etwas neues zu sehen und uns wurde auf der Tour nie langweilig. Danke an Tibetmoto für die gute Organisation.

Alfred H.

Autoreise von Cartagena nach Ushuaia Höhepunkte

  • Sechs Länder und über 15.000 Kilometer – ein Abenteuer der Superlative: Von der Karibikküste Kolumbiens bis in die eisigen Weiten Feuerlands
  • Die spektakulären Andenpässe in Kolumbien, Ecuador, Peru, Bolivien, Chile und Argentinien
  • Medellín und die legendäre Kaffeezone Kolumbiens mit kurvenreichen Bergstraßen
  • Die Vulkankette Ecuadors mit Cotopaxi, Quilotoa-Kratersee und der Straße der Vulkane
  • Das Heilige Tal der Inka, Cusco und die weltberühmte Ruinenstadt Machu Picchu
  • Die mysteriösen Nazca-Linien und die schroffe Schönheit der peruanischen Küstenwüste
  • Überquerung des höchsten schiffbaren Sees der Welt – der Titicaca-See mit den schwimmenden Uros-Inseln
  • Die spektakuläre Höhenstraße über das bolivianische Altiplano mit dem Salar de Uyuni – der größten Salzwüste der Welt
  • Abenteuerliche Fahrt auf der berüchtigten Death Road mit Blick auf den Regenwald des Yungas
  • Die trockenste Wüste der Welt – die Atacama mit ihren Geysiren, Felsformationen und endlosen Sanddünen
  • Eine der schönsten Strecken der Welt – die Carretera Austral in Chile mit Gletschern, Fjorden und dichten Wäldern
  • Die legendäre Ruta 40 in Argentinien mit den unendlichen Weiten Patagoniens
  • Die steilen Granitgipfel des Fitz Roy und der majestätische Perito-Moreno-Gletscher
  • Aufenthalt in Ushuaia – der südlichsten Stadt der Welt am Ende der Panamericana
  • Regelmäßige Ruhetage für Sightseeing und Erholung in den schönsten Städten der Route
  • Erprobte und optimierte Streckenführung – unser Team hat diese Route erfolgreich getestet
  • Begleitfahrzeug für Support und Notfälle
  • Professioneller Mechaniker-Service während der gesamten Reise

2027
13.01. – 27.03.

2028
12.01. – 26.03.

Mit eigenem Auto (bei 2 Pax im Auto): 27.990€
Einzelfahrer-Zuschlag: +10.500€
Beifahrer:
17.990€
EZ-Zuschlag: +4.350€

74 Tage / 73 Nächte

Übernachtungen in ausgewählten Hotels der Mittelklasse und in Gästehäusern. Bei Doppelübernachtungen und wo möglich oftmals 4*

Unverbindliche Anfrage stellen

Südamerika Auto Abenteuer Mediathek

Tibetmoto Tours

hat mit der Südlich der Wolken Tour eine sehr schöne Tour mit sehr viel Vielfalt, riesigen Schluchten und weite Bergaussichten zusammengestellt. Die Tour hat in der Gruppe viel Spaß gemacht und ich freue mich schon auf die nächste Tour mit Tibetmoto!

Mark B.

Die Motorräder…

… ließen sich auf der Tour sehr gut fahren. Die kurvigen Straßen in der Schlucht und auf den Bergen waren für einen geübten Fahrer wir mich ein leichtes und machten sehr viel Spaß. Schon alleine dafür würde ich die Tour noch einmal buchen.

Winfired W.

Ich habe…

schon lange nicht mehr eine so gut organisierte Tour gefunden, wie diese. Die vielen Höhepunkte, wie die Stadt Lijiang oder die tiefe Tigersprungschlucht, waren genauso sehenswert wie das große Gebetsrad der Welt in Shangri-La. Mein persönliches Highlight war aber die Übernachtung bei einer tibetischen Familie. Super!

Hagen F.

Südamerika Auto Abenteuer – Tourbeschreibung

Tag 1: Punta Arenas

Nach der Ankunft in Punta Arenas übernimmt die Gruppe die bereits verzollten Fahrzeuge und bereitet sie auf die bevorstehende Expedition vor. Während die letzten organisatorischen Details erledigt werden, bleibt Zeit für einen ersten Rundgang durch die südlichste Großstadt Chiles – vielleicht entlang der Magellanstraße oder durch das historische Zentrum mit seinen alten Villen, Denkmälern und windgeformten Bäumen. Am Abend trifft sich die Gruppe zu einem gemeinsamen Essen. Dabei werden die nächsten Etappen besprochen und die kommenden Wochen eingeläutet – eine Reise, die von den Weiten Patagoniens bis an die tropische Karibikküste führen wird.

Tag 2: Punta Arenas – Río Grande / San Sebastián

Der erste Fahrtag beginnt mit einem besonderen Erlebnis: der Überfahrt über die Magellanstraße. Mit der Fähre geht es von Punta Arenas nach Porvenir auf die Isla Grande de Tierra del Fuego. Wind, Wellen und die karge Landschaft am südlichen Ende der Welt geben einen Vorgeschmack auf die kommenden Tage.

Weiterlesen

Nach dem Grenzübertritt bei San Sebastián setzt die Gruppe die Fahrt auf argentinischem Boden fort. Die Landschaft ist weit, offen und vom Wind geprägt – typisch für Feuerland. Ziel ist Río Grande oder, je nach Tagesverlauf, ein Übernachtungsplatz nahe der Grenze.

Tagesdistanz: ca. 430 km

Tag 3: Río Grande / San Sebastián – Ushuaia

Heute erreicht die Gruppe den symbolischen Ausgangspunkt der Panamericana: Ushuaia – das Ende der Welt. Die Strecke führt über den landschaftlich eindrucksvollen Paso Garibaldi, der sich durch die bewaldeten Berge der südlichen Anden windet. Mit jedem Kilometer wird die Landschaft alpiner, die Täler enger, bis schließlich der Beagle-Kanal in Sicht kommt – und mit ihm Ushuaia, eingerahmt von vergletscherten Gipfeln.

Weiterlesen

Ein besonderer Moment dieser Expedition: weiter südlich führt keine Straße mehr. Am Abend bietet sich Gelegenheit, in einem der Restaurants oder Brauhäuser der Stadt die lokale Küche zu genießen – etwa patagonisches Lamm, frischen Fisch oder ein kühles Bier.

Tagesdistanz: ca. 210 km

Tag 4: Ushuaia, Ruhetag (optional: Parque Nacional Tierra del Fuego)

Der heutige Tag steht zur freien Verfügung – ein Ruhetag am Ende der Welt. Ushuaia liegt spektakulär zwischen Bergen und Meer und bietet zahlreiche Möglichkeiten, den Tag individuell zu gestalten. Wer aktiv sein möchte, kann den nahegelegenen Parque Nacional Tierra del Fuego besuchen. Wanderungen durch dichte Südbuchenwälder, entlang windiger Küstenabschnitte und zu abgelegenen Seen machen diesen Ausflug zu einem besonderen Erlebnis.

Weiterlesen

Auch eine Bootstour auf dem Beagle-Kanal ist möglich – mit Blick auf Seelöwenkolonien, Seevögel und das südlichste Postamt der Welt. Alternativ bietet Ushuaia selbst viele Entdeckungen: ein Spaziergang durch das Hafenviertel, der Besuch des Museo del Fin del Mundo oder einfach ein ruhiger Moment in einem Café mit Blick auf die Bucht. Ein Tag zum Ankommen, Durchatmen – und zur Einstimmung auf die kommenden Etappen.

Tag 5: Ushuaia – Río Grande

Heute beginnt die eigentliche Fahrt nach Norden. Die Route führt zunächst entlang des Beagle-Kanals und dann über den kurvigen Paso Garibaldi. Die Landschaft zeigt noch einmal die ganze Vielfalt Feuerlands: bewaldete Hänge, glasklare Seen und weite Ebenen, über denen der Wind unermüdlich weht.

Weiterlesen

Über Tolhuin und den Lago Fagnano führt die Strecke durch offene Steppe bis nach Río Grande. Wer möchte, kann – je nach Verlauf des Tages – noch bis San Sebastián weiterfahren, nur wenige Kilometer vor der chilenischen Grenze. Diese ersten Tage vermitteln bereits, was die Panamericana in Patagonien ausmacht: unendliche Horizonte, wechselndes Wetter und das Gefühl, sich auf einer echten Expedition zu befinden.

Tagesdistanz: ca. 360 km

Tag 6: Río Grande – Cerro Sombrero (Chile)

Am Morgen verlässt die Gruppe Río Grande und folgt der Straße über die offene Weite Feuerlands. Nach rund 80 Kilometern erreicht sie den Grenzposten von San Sebastián und überquert erneut die Landesgrenze – zurück nach Chile. Auch auf dieser Seite der Isla Grande de Tierra del Fuego prägen Wind, Einsamkeit und endlose Horizonte die Landschaft. Die Route führt über flache Ebenen, bis Cerro Sombrero erreicht wird – eine kleine, ruhige Siedlung, die einst für Arbeiter der Ölindustrie errichtet wurde und heute als Zwischenstopp dient.

Tagesdistanz: ca. 160 km

Tag 7: Cerro Sombrero – Puerto Natales

Am Morgen steht die Überfahrt über die Magellanstraße auf dem Programm. Mit der Fähre geht es bei Punta Delgada zurück auf das südamerikanische Festland – ein kurzer, aber eindrucksvoller Abschnitt, oft begleitet von Delfinen oder Seevögeln, die das Schiff ein Stück weit begleiten. Zurück auf dem Festland folgt die Route der Straße entlang des Seno Otway. Guanacos grasen am Straßenrand, Estancias liegen verstreut in der Weite, und der Himmel scheint grenzenlos.

Weiterlesen

Diese Etappe führt durch das klassische Patagonien – Landschaft in ihrer reinsten Form. Am Nachmittag erreicht die Gruppe Puerto Natales, ein lebendiges Städtchen am Fjord, umgeben von Bergen und Wasser. Hier wird übernachtet – mit Blick auf die See und Vorfreude auf den kommenden Tag im Torres-del-Paine-Nationalpark.

Tagesdistanz: ca. 360 km

Tag 8: Puerto Natales – Torres del Paine – Puerto Natales

Der heutige Tag steht ganz im Zeichen des Torres-del-Paine-Nationalparks, einer der bekanntesten Landschaften Südamerikas. Früh am Morgen fährt die Gruppe in den Park – die Strecke führt durch offene Steppe, vorbei an stillen Lagunen und weiten Tälern. Schon aus der Ferne sind die markanten Granitspitzen der Torres sichtbar.

Weiterlesen

Im Park wechseln Asphalt- und Schotterpassagen, die jedoch gut befahrbar sind. Die Szenerie ist einzigartig: Gletscher, türkisfarbene Seen, schroffe Felsformationen und dramatische Lichtstimmungen. Es gibt zahlreiche Stopps für Fotos, etwa am Lago Pehoé, am Wasserfall Salto Grande oder an Aussichtspunkten mit Blick auf die Torres selbst.

Wer möchte, kann eine kurze Wanderung unternehmen oder einfach die beeindruckende Kulisse auf sich wirken lassen. Am Nachmittag Rückfahrt nach Puerto Natales – erfüllt von Eindrücken, die bleiben.

Tag 9: Puerto Natales – El Calafate

Heute heißt es Abschied nehmen von Chile. Die Gruppe folgt zunächst der Ruta 9 nordwärts bis zur Abzweigung bei Cerro Castillo. Hier öffnet sich das Panorama, und langsam geht die Landschaft in die offenen Ebenen Argentiniens über. Der Grenzübergang verläuft meist reibungslos – begleitet von Wind, Wolken und weiter Sicht.

Weiterlesen

In Argentinien trifft die Route auf die legendäre Ruta 40, die das Rückgrat des Landes bildet. Sie führt durch das Herz Patagoniens – vorbei an goldgelber Steppe, endlosen Horizonten und einem Himmel, der in ständigem Wechsel steht. Der heutige Fahrtag endet in El Calafate, einen lebendigen Ort am Ufer des Lago Argentino und Tor zum weltberühmten Perito-Moreno-Gletscher. Hier bleibt Zeit, anzukommen und sich auf das nächste große Naturerlebnis vorzubereiten.

Tagesdistanz: ca. 270 km

Tag 10: El Calafate – Perito-Moreno-Gletscher – El Calafate

Der heutige Tag steht ganz im Zeichen eines der großen Naturwunder Südamerikas: des Perito-Moreno-Gletschers im Nationalpark Los Glaciares. Ohne Gepäck bricht die Gruppe am Morgen auf – rund 75 Kilometer westlich von El Calafate liegt der Zugang zu diesem beeindruckenden Gletschergebiet. Die gut ausgebaute Straße führt entlang des Lago Argentino, hinein in eine Landschaft aus Wind, Weite und Eis.

Weiterlesen

Über eine panoramareiche Zufahrtsstraße erreicht man das Besucherzentrum, von dem aus sich der Blick plötzlich öffnet: Vor uns erhebt sich der Perito Moreno – eine monumentale Wand aus blauem Eis, die regelmäßig krachend in den See kalbt. Auf Stegen und Aussichtsplattformen lässt sich das Schauspiel aus Licht, Bewegung und Klang hautnah erleben. Zum Mittag bietet sich das Restaurant mit direktem Blick auf die Gletscherfront an. Nachmittags fährt die Gruppe zurück nach El Calafate, wo der Tag am Ufer des Lago Argentino oder in einem der Cafés mit Blick auf den See ausklingen kann.

Tag 11: El Calafate – El Chaltén

Am Morgen verlässt die Gruppe El Calafate in Richtung Norden. Die Route führt zunächst über die RP11 zurück zur legendären Ruta 40 – Synonym für Abenteuer und Weite. Die Landschaft ist offen und klar: goldene Steppe, vereinzelt Estancias und der weite Himmel Patagoniens. Hinter dem Lago Viedma zweigt die RP23 ab – eine landschaftlich eindrucksvolle Strecke, die direkt auf das mächtige Fitz-Roy-Massiv zuführt.

Weiterlesen

Mit jedem Kilometer wächst die Silhouette der markanten Granitspitzen am Horizont, bis schließlich El Chaltén erreicht wird – ein kleines, lebendiges Dorf und Zentrum für Outdoor-Enthusiasten am Eingang des Nationalparks Los Glaciares. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. Wer möchte, unternimmt eine kurze Wanderung, erkundet den Ort oder genießt einfach den Blick auf die gewaltigen Berge.

Tagesdistanz: ca. 220 km

Tag 12: El Chaltén, Ruhetag

Ein Tag ohne Fahrzeug – Zeit, die spektakuläre Umgebung von El Chaltén zu entdecken. Das Dorf gilt als das Wanderzentrum Argentiniens und ist Ausgangspunkt zahlreicher Routen verschiedener Schwierigkeitsgrade. Ambitionierte Wanderer können früh zu einer der klassischen Tagesrouten aufbrechen, etwa zur Laguna Capri oder zur Laguna de los Tres mit eindrucksvollem Blick auf den Fitz Roy. Wer es ruhiger angehen möchte, wählt kürzere Wege, etwa zur Laguna Torre oder zu einem der umliegenden Aussichtspunkte.

Weiterlesen

El Chaltén bietet zudem gemütliche Cafés, kleine Läden und Galerien – ideale Orte, um den Tag entspannt zu verbringen, das Gepäck zu sortieren oder einfach den Blick auf die umliegende Bergwelt schweifen zu lassen. Am Abend trifft sich die Gruppe wieder zum gemeinsamen Essen und Austausch der Erlebnisse.

 

Tag 13: El Chaltén – Gobernador Gregores

Heute verlässt die Gruppe die spektakuläre Bergkulisse von El Chaltén und kehrt zurück in die Weite der patagonischen Steppe. Auf den ersten Kilometern begleiten noch die schneebedeckten Gipfel von Fitz Roy und Cerro Torre – ein letzter, eindrucksvoller Anblick, bevor sie langsam im Rückspiegel verschwinden. Die Strecke folgt dem Lago Viedma und trifft anschließend wieder auf die Ruta 40. Mit zunehmender Distanz nach Norden wird die Landschaft flacher, trockener und noch ursprünglicher.

Weiterlesen

Der Wind bleibt ein ständiger Begleiter, und die Straße zieht sich in endlosen Geraden durch eine nahezu menschenleere Landschaft. Der heutige Fahrtag endet in Gobernador Gregores – einer kleinen, funktionalen Stadt im Herzen Patagoniens. Ein ruhiger Zwischenstopp, um die Fahrzeuge zu überprüfen, Vorräte aufzufüllen und Kraft für die kommenden Etappen zu sammeln.

Tagesdistanz: ca. 330 km

Tag 14: Gobernador Gregores – Los Antiguos

Am Morgen verlässt die Gruppe Gobernador Gregores und folgt der Ruta 40 weiter nach Westen. Die heutige Etappe führt durch die karge Weite Zentralkargentiniens – eine Landschaft aus windgepeitschten Ebenen, sanften Hügelzügen und scheinbar endloser Steppe. In dieser stillen Umgebung sind häufig Guanakos, Nandus und Kondore zu sehen, die in der offenen Weite Patagoniens ihre Heimat gefunden haben.

Weiterlesen

Mit jeder Stunde rücken die Anden näher. Am Horizont zeichnen sich die ersten Bergsilhouetten ab, während die Vegetation langsam grüner wird. Nach einer langen Fahrt durch das Herz der patagonischen Pampa erreicht die Gruppe am späten Nachmittag Los Antiguos – einen ruhigen, fast mediterran wirkenden Ort am Ufer des Lago Buenos Aires.

Obstplantagen, milde Luft und das satte Grün des Seeufers bilden einen angenehmen Kontrast zur kargen Landschaft des Tages. Der Abend lädt zum Entspannen ein – mit Blick auf den Sonnenuntergang über dem See und einem Gefühl von Ruhe und Weite.

Tagesdistanz: ca. 420 km

Tag 15: Los Antiguos – Puerto Río Tranquilo (Chile)

Nach dem Frühstück folgt die Gruppe der Uferstraße entlang des Lago Buenos Aires, der auf chilenischer Seite den Namen Lago General Carrera trägt. Die Strecke bietet eindrucksvolle Ausblicke auf das weite Wasserbecken und die dahinter aufragenden Anden. Der Grenzübertritt nach Chile verläuft ruhig und abgelegen. Nach dem argentinischen Posten führt ein kurzes Stück durch Niemandsland, bevor die Fahrzeuge die chilenische Seite erreichen. Hier verändert sich das Landschaftsbild spürbar: Wälder, klare Flüsse und steile Berghänge prägen die Szenerie.

Weiterlesen

Die Straße wird schmaler und teilweise unbefestigt, bleibt jedoch gut befahrbar. Sie windet sich durch das wilde Herz Patagoniens – eine Strecke, die zugleich fordernd und landschaftlich überwältigend ist. Am Nachmittag erreicht die Gruppe Puerto Río Tranquilo, einen kleinen Ort am Ufer des türkisblauen Lago General Carrera. Wer möchte, kann bereits am Abend eine Bootstour zu den berühmten Marmorhöhlen (Capillas de Mármol) planen oder einfach den Blick über das Wasser genießen.

Tagesdistanz: ca. 180 km

Tag 16: Puerto Río Tranquilo, Ruhetag

Nach der anspruchsvollen Etappe am Vortag steht heute ein Ruhetag in einer der schönsten Regionen der Carretera Austral auf dem Programm. Puerto Río Tranquilo liegt malerisch am Ufer des Lago General Carrera, umgeben von Bergen, Regenwald und glasklarem Wasser. Viele nutzen den Tag zur Pflege der Fahrzeuge – Reifendruck prüfen, Verschraubungen kontrollieren, Ausrüstung neu sortieren. Andere verbringen den Tag ruhig im Ort oder am Seeufer und genießen das wechselnde Licht über den Bergen.

Weiterlesen

Ein besonderes Highlight ist der optionale Bootsausflug zu den Capillas de Mármol, den berühmten Marmorhöhlen im See. Je nach Lichteinfall schimmern die Felsen in intensiven Blau- und Türkistönen – ein Anblick, der lange in Erinnerung bleibt. Am Abend kehrt die Gruppe zurück in die Stille des Ortes. Ein gutes Abendessen und ein Glas chilenischer Wein bilden den Abschluss dieses erholsamen Tages.

Tag 17: Puerto Río Tranquilo – Coyhaique

Heute steht eine der landschaftlich eindrucksvollsten Etappen der gesamten Reise bevor. Die Gruppe folgt dem Ufer des Lago General Carrera Richtung Norden, begleitet von tiefblauem Wasser und schneebedeckten Gipfeln. Die Carretera Austral schlängelt sich durch Täler, über Brücken und entlang wilder Flüsse. Immer wieder bieten sich weite Ausblicke auf Gletscher, Wasserfälle und die üppige Vegetation Patagoniens.

Weiterlesen

Die Straße wechselt zwischen Asphalt und Schotter – ein stetiger Wechsel, der den Charakter dieser Region prägt. Der heutige Fahrtag endet in Coyhaique, der größten Stadt entlang der Carretera Austral. Nach Tagen in Abgeschiedenheit bietet sie wieder städtische Annehmlichkeiten – Werkstätten, Märkte, Cafés – und dennoch das Gefühl, mitten in der patagonischen Wildnis zu sein.

Tagesdistanz: ca. 220 km

Tag 18: Coyhaique – Queulat-Nationalpark – Puyuhuapi

Nach einer ruhigen Nacht verlässt die Gruppe Coyhaique und folgt weiter der Carretera Austral in Richtung Norden. Die Straße führt durch offene Täler, über Hochebenen und durch dichte Wälder – eine eindrucksvolle Fahrt, bei der Wasser, Felsen und Himmel ständig neue Szenerien schaffen. Unterwegs wechseln sich kurze Geraden und enge Kurven ab.

Weiterlesen

Die Landschaft wirkt unberührt, fast mystisch – Patagonien in seiner reinsten Form. Am Nachmittag erreicht die Gruppe den Queulat-Nationalpark, bekannt für den „hängenden Gletscher“ Ventisquero Colgante. Eine kurze Wanderung führt zu einem Aussichtspunkt mit spektakulärem Blick auf das Eisfeld und die Wasserfälle, die tosend in die Tiefe stürzen. Am späten Nachmittag geht es weiter nach Puyuhuapi, ein kleiner Ort mit deutschen Wurzeln, direkt am Fjord gelegen. Die Atmosphäre ist ruhig und freundlich – ideal, um den Tag entspannt ausklingen zu lassen.

Tagesdistanz: ca. 140 km

Tag 19: Puyuhuapi – Chaitén

Der Tag beginnt mit einer Fahrt entlang des Fjords, bevor sich die Straße wieder ins Landesinnere windet. Die Gruppe folgt weiter der Ruta 7, der legendären Carretera Austral, durch eine der abgelegensten Regionen Chiles. Dichter Regenwald, Wasserfälle und klare Flüsse begleiten den Weg. Immer wieder bieten sich kurze Stopps an, um die wilde, ungezähmte Landschaft auf sich wirken zu lassen. Mit etwas Glück sind Kondore, Füchse oder andere Tiere am Straßenrand zu beobachten.

Weiterlesen

Ziel der heutigen Etappe ist Chaitén, eine kleine Stadt am Golf von Corcovado. Nach dem Vulkanausbruch 2008 wurde der Ort wieder aufgebaut und dient heute als Tor zum Pumalín-Nationalpark, den wir am nächsten Tag durchqueren werden.

Tagesdistanz: ca. 190 km

Tag 20: Chaitén – Caleta Gonzalo – Hornopirén

Ein weiterer Höhepunkt der Carretera Austral steht bevor. Die Gruppe fährt zunächst durch den Pumalín-Nationalpark, ein Naturparadies mit dichter Vegetation, moosbedeckten Bäumen und unzähligen Wasserläufen. In Caleta Gonzalo beginnt der Fährabschnitt des Tages. Zunächst führt eine etwa 45-minütige Überfahrt nach Leptepu, danach folgt ein kurzer Landweg, bevor die zweite, längere Fährfahrt beginnt – rund dreieinhalb Stunden durch die fjordreiche Landschaft Nordpatagoniens.

Weiterlesen

Diese Passagen gehören zu den eindrucksvollsten Momenten der gesamten Route: stille Fjorde, steile grüne Hänge und das Gefühl völliger Abgeschiedenheit. Am Abend erreicht die Gruppe Hornopirén, einen kleinen Ort am Rande des Nationalparks. Nach diesem Tag zwischen Wasser und Bergen bleibt vor allem eines: das Gefühl, ein echtes Stück Abenteuer erlebt zu haben.

Tagesdistanz: ca. 60 km (+ zwei Fährpassagen)

Tag 21: Hornopirén – Puerto Octay

Am Morgen verlässt die Gruppe Hornopirén, das nördliche Tor zur Carretera Austral. Die Strecke führt zunächst entlang des Estero Reloncaví – eine eindrucksvolle Passage durch üppige Wälder, vorbei an stillen Fjorden und schmalen Straßenabschnitten, teils noch unbefestigt. Je weiter der Weg nach Norden führt, desto dichter und grüner wird die Vegetation. Das Klima wird milder, die Luft feuchter, und am Horizont tauchen die schneebedeckten Kegel der Vulkane auf.

Weiterlesen

Die raue Wildnis Patagoniens geht allmählich in fruchtbare Regionen über – eine Landschaft voller Felder, Flüsse und Weiden. Der heutige Fahrtag endet in Puerto Octay, idyllisch am Ufer des Lago Llanquihue gelegen. Der Blick auf den majestätischen Vulkan Osorno dominiert das Panorama. Eine gemütliche Unterkunft erwartet die Reisenden, umgeben von sattgrünen Wiesen und stiller Seenlandschaft – ein Ort der Ruhe nach den Tagen auf der Carretera Austral.

Tagesdistanz: ca. 180 km

Tag 22: Puerto Octay – Villa La Angostura (Argentinien)

eute überquert die Gruppe erneut die Anden – zurück nach Argentinien. Von Puerto Octay führt die Route über sanfte Hügellandschaften zum Cardenal-Antonio-Samoré-Pass, einem der landschaftlich reizvollsten Übergänge zwischen Chile und Argentinien. Die Straße steigt auf rund 1.300 Meter Höhe an, umgeben von dichtem Bergwald, tiefen Tälern und Ausblicken auf die umliegenden Vulkanlandschaften. Nach den Grenzformalitäten öffnet sich auf argentinischer Seite ein anderes Landschaftsbild: klareres Licht, trockenere Luft und die warmen Farbtöne der patagonischen Steppe.

Weiterlesen

Am Nachmittag erreicht die Gruppe Villa La Angostura, einen eleganten, ruhigen Bergort am Lago Nahuel Huapi. Der Ort verbindet alpine Atmosphäre mit argentinischem Charme – ideal, um den Tag bei einem Spaziergang oder einem Abendessen am See ausklingen zu lassen.

Tagesdistanz: ca. 120 km

Tag 23: Villa La Angostura – San Martín de los Andes

Ein besonders malerischer Fahrtag erwartet die Gruppe. Von Villa La Angostura führt die Route über die legendäre Ruta de los Siete Lagos – eine der schönsten Panoramastraßen Argentiniens. Die Straße windet sich durch dichte Wälder, vorbei an glasklaren Seen wie Lago Espejo, Lago Correntoso, Lago Falkner und Lago Villarino. Immer wieder öffnen sich spektakuläre Ausblicke auf spiegelnde Wasserflächen, schneebedeckte Gipfel und das satte Grün der andinen Wälder.

Weiterlesen

Fotostopps und kurze Pausen laden dazu ein, diese außergewöhnliche Landschaft auf sich wirken zu lassen. Das Tagesziel ist San Martín de los Andes, malerisch am Ufer des Lago Lácar gelegen. Der Ort empfängt mit gemütlicher Atmosphäre, Holzhäusern und hervorragenden Restaurants – ein harmonischer Abschluss dieses eindrucksvollen Fahrtages.

Tagesdistanz: ca. 110 km

Tag 24: San Martín de los Andes – Zapala

Am Vormittag setzt die Gruppe ihre Fahrt Richtung Norden fort. Die Strecke führt zunächst durch den Lanín-Nationalpark, benannt nach dem markanten Vulkan Lanín, dessen schneebedeckte Spitze weithin sichtbar ist. Mit zunehmender Distanz verändert sich das Landschaftsbild: Die Wälder werden lichter, das Grün weicht den Ockertönen der Steppe, und der Wind kehrt zurück als ständiger Begleiter. Die Route folgt der Ruta 40, die sich schnurgerade durch das patagonische Hochland zieht – eine stille, weite Szenerie voller Raum und Licht.

Weiterlesen

Am Nachmittag wird Zapala erreicht – ein kleiner, funktionaler Ort mit Tankstellen, Werkstätten und allem, was man für eine Nacht auf der Durchreise braucht. Nach den Tagen in der Bergwelt bietet dieser Zwischenstopp Gelegenheit zur Ruhe und Vorbereitung auf die kommenden Etappen.

Tagesdistanz: ca. 250 km

Tag 25: Zapala – Chos Malal

Am Morgen verlässt die Gruppe Zapala und folgt weiter der Ruta 40 nach Norden. Die Etappe führt durch die weitläufigen Hochplateaus und trockenen Steppen der Provinz Neuquén – eine Landschaft aus sanften Hügeln, vereinzelten Felsen und endloser Weite. Wer möchte, kann westlich der Hauptstrecke einen Abstecher in den Laguna-Blanca-Nationalpark unternehmen. Der abgelegene See ist ein Refugium für Flamingos, Andengänse und zahlreiche andere Vogelarten. Die Stille und der Blick über die weite Ebene machen diesen Umweg lohnenswert.

Weiterlesen

Mit zunehmender Distanz rücken die markanten Felsformationen und alten Vulkankegel am Horizont näher. Bei stabilem Wetter und Lust auf Abgeschiedenheit bietet sich auch eine Fahrt zum Vulkan Tromen an – einer der höchsten Feuerberge Argentiniens, der majestätisch über der Pampa thront. Ziel der heutigen Etappe ist Chos Malal, einst erste Hauptstadt der Provinz Neuquén. Heute ist es ein ruhiger, freundlicher Ort am Río Neuquén – ideal für eine entspannte Zwischenübernachtung.

Tagesdistanz: ca. 220 km

Tag 26: Chos Malal – Malargüe

Heute führt die Route durch eine der eindrucksvollsten Landschaften der gesamten Reise: die Payunia, eine der vulkanisch aktivsten Regionen der Welt. Schwarze Lavafelder, zerklüftete Basaltkuppen und weite Ebenen bestimmen das Bild – eine Szenerie von fast surrealer Schönheit. Die Straße ist gut ausgebaut, doch der Wind kann auf den langen, geraden Abschnitten kräftig blasen.

Weiterlesen

Zwischen den dunklen Hügelketten und der klaren Luft entfaltet sich eine Landschaft, die in ihrer Kargheit und Einsamkeit einzigartig ist. Tankstellen sind auf dieser Etappe rar, daher ist eine gute Tagesplanung wichtig. Am Nachmittag erreicht die Gruppe Malargüe, eine angenehme Stadt mit allen nötigen Versorgungsmöglichkeiten – ideal für eine erholsame Nacht nach einem Tag im vulkanischen Hochland.

Tagesdistanz: ca. 340 km

Tag 27: Malargüe – Mendoza (Option: Cañón del Atuel)

Die heutige Etappe führt weiter nach Norden – Ziel ist Mendoza, die Hauptstadt des argentinischen Weinbaus. Die direkte Strecke folgt der Ruta 40 durch weite Täler und karge Hügellandschaften – eine ruhige, entspannte Fahrt mit wenig Verkehr und guter Straßenqualität. Alternativ bietet sich eine landschaftlich spektakuläre Variante über San Rafael und den Cañón del Atuel an.

Weiterlesen

Diese Route verlängert den Tag, belohnt jedoch mit eindrucksvollen Panoramen: türkisfarbenes Wasser, enge Kurven, Felsformationen und das intensive Farbspiel der Anden. Am späten Nachmittag trifft die Gruppe in Mendoza ein – eine elegante Stadt mit breiten Alleen, grünen Parks und mediterranem Flair. Ein Ort, an dem Patagoniens rauer Charakter hinter den sanften Linien der Weinreben verschwindet.

Tagesdistanz: ca. 330 km (direkt) / ca. 470 km (via San Rafael)

Tag 28: Mendoza, Ruhetag

Nach den langen Fahrtagen bietet Mendoza die perfekte Gelegenheit für eine Pause. Einige nutzen den Tag zur Fahrzeugpflege oder um Ersatzteile und Ausrüstung zu überprüfen, andere erkunden die Stadt und ihre Umgebung. Lohnenswert ist ein Besuch einer der zahlreichen Bodegas, wo sich bei einer Weinverkostung die Tradition und Eleganz der Region erleben lassen.

Weiterlesen

Auch ein Spaziergang durch das grüne Stadtzentrum oder ein Ausflug zu den Thermen von Cacheuta bieten sich an. Der Abend klingt bei argentinischer Küche und einem Glas Malbec aus – ein ruhiger, genussvoller Abschluss, bevor die Reise weiter nach Norden führt.

Tag 29: Mendoza – San José de Jáchal

Am Morgen verlässt die Gruppe Mendoza und folgt der Ruta 40 nordwärts. Die Strecke führt durch weite, trockene Täler und entlang der östlichen Ausläufer der Anden. Das Licht ist klar, die Luft trocken, die Straße zieht sich ruhig durch eine zunehmend einsame Landschaft.

Weiterlesen

Unterwegs zeigen sich die typischen Bilder Nordargentiniens: ausgetrocknete Flussbetten, sanfte Hügelketten, vereinzelte Estancias in weiter Ebene. Es ist eine Etappe, die vor allem durch Weite und Stille geprägt ist – ideal, um den Rhythmus des Landes zu spüren. Am Nachmittag erreicht die Gruppe San José de Jáchal, eine ruhige Kleinstadt mit einfacher, aber angenehmer Infrastruktur. Ein idealer Zwischenstopp vor den spektakulären Landschaften des kommenden Tages.

Tagesdistanz: ca. 300 km

Tag 30: San José de Jáchal – Villa Unión

Heute steht eine besonders eindrucksvolle Etappe bevor. Die Gruppe folgt der RN150, die durch den Parque Nacional Talampaya führt – eine Region von außergewöhnlicher Schönheit. Steil aufragende Sandsteinwände, tiefe Schluchten und bizarre Felsformationen prägen das Bild. Wer möchte, kann im Besucherzentrum des Nationalparks eine geführte Tour unternehmen, um diese Landschaft aus nächster Nähe zu erleben.

Weiterlesen

Nach dem Park setzt sich die Fahrt durch weite, einsame Täler fort. Das Farbenspiel der Felsen reicht von Ocker über Rot bis Grau, während die Sonne im Laufe des Tages immer neue Kontraste schafft. Am späten Nachmittag erreicht die Gruppe Villa Unión, eingebettet in eine spektakuläre Kulisse aus roten Felswänden und weitem Himmel.

Tagesdistanz: ca. 230 km

Tag 31: Villa Unión – Belén

Die Gruppe verlässt Villa Unión am Morgen und folgt der Ruta 40 weiter nach Norden – eine der schönsten Etappen Nordargentiniens. Die Straße führt durch weite Täler, vorbei an markanten Felsformationen, Kakteenfeldern und kleinen Dörfern, in denen das Leben im eigenen Takt verläuft. Hinter Villa Castelli beginnt ein besonders eindrucksvoller Abschnitt: Die Anden rücken näher, die Straße windet sich durch enge Schluchten, und das wechselnde Licht verleiht der Landschaft beinahe filmreife Dramatik.

Weiterlesen

Rund um Chilecito zeigt sich das Vorandengebirge in kräftigen Rot- und Brauntönen – wild, rau und faszinierend. Der heutige Fahrtag endet in Belén, einer ruhigen Kleinstadt mit freundlicher Atmosphäre. Ein angenehmer Ort zum Entspannen – vielleicht bei einem traditionellen Abendessen unter freiem Himmel oder einem kurzen Spaziergang durch den beschaulichen Ortskern.

Tagesdistanz: ca. 330 km

Tag 32: Belén – Cafayate

Heute setzt sich die Reise durch die Weiten Nordwest-Argentiniens fort. Die Ruta 40 führt durch karge Täler und sanft ansteigende Hochebenen – eine Mischung aus roten Felsen, grauen Hügeln und weit verstreuten Kakteen. Der Asphalt wechselt sich mit Naturpisten ab, doch die Strecke bleibt gut befahrbar. Abgelegene Dörfer, Lehmhäuser und kleine Felder prägen die Szenerie – hier scheint die Zeit einen anderen Rhythmus zu haben.

Weiterlesen

Das Tagesziel ist Cafayate, ein charmantes Städtchen mit entspannter Atmosphäre, bekannt für seine Weine und das milde Klima. Rund um die Plaza reihen sich Cafés und Restaurants, und in den umliegenden Bodegas wird der aromatische Torrontés-Weißwein gekeltert. Ein idealer Ort, um den Tag ruhig und genussvoll ausklingen zu lassen.

Tagesdistanz: ca. 240 km

Tag 33: Cafayate – Salta

Heute erwartet die Gruppe eine Etappe voller landschaftlicher Kontraste. Die Fahrt beginnt in Cafayate und führt auf der Ruta 68 durch die spektakuläre Quebrada de las Conchas – eine Welt aus roten Felsen und bizarren Formationen wie dem „Amphitheater“ oder der „Teufelskehle“. Das wechselnde Licht taucht die Felsen in intensive Farben, und Fotostopps bieten sich fast hinter jeder Kurve an.

Weiterlesen

Je näher sich die Fahrzeuge Salta nähern, desto grüner und lieblicher wird die Umgebung. Felder, Estancias und tropische Vegetation prägen das Bild, das sich deutlich vom trockenen Süden unterscheidet. Das Tagesziel ist Salta, eine der schönsten Kolonialstädte Argentiniens. Die Stadt empfängt mit lebendiger Atmosphäre, historischen Fassaden und ausgezeichneter Küche. Ein Spaziergang durch die Altstadt oder ein Abend auf einer der Terrassen rund um die Plaza 9 de Julio sind der ideale Abschluss dieses abwechslungsreichen Fahrtages.

Tagesdistanz: ca. 190 km

Tag 34: Salta – Susques (Argentinien)

Heute führt die Route hoch hinauf – von der kolonialen Tieflandstadt Salta bis in die dünne Luft des Andenhochlands. Die Gruppe startet auf der Ruta 9, die sich durch die grüne Berglandschaft der Yungas windet – ein letztes Stück üppiger Vegetation, bevor die Straße in die karge Höhe führt. Hinter Tilcara verläuft die Strecke durch die farbenprächtige Quebrada de Humahuaca, vorbei am berühmten Cerro de los Siete Colores bei Purmamarca.

Weiterlesen

Die Serpentinen der Ruta 52 steigen stetig an, bis die Fahrzeuge schließlich auf über 4.000 Meter Höhe unterwegs sind – begleitet von weiter Sicht, Wind und intensiver Sonne. Der heutige Fahrtag endet in Susques, einer kleinen Andensiedlung auf rund 3.600 Metern Höhe. Der Ort liegt still inmitten weiter Hochebenen, umgeben von Vulkanen und Felslandschaft – ideal, um sich an die Höhe zu gewöhnen und den Tag ruhig ausklingen zu lassen.

Tagesdistanz: ca. 330 km

Tag 35: Susques – San Pedro de Atacama (Chile)

Ein Höhepunkt der gesamten Andenüberquerung steht bevor: die Fahrt über den Paso de Jama, einen der höchstgelegenen Andenpässe Südamerikas. Die Straße ist asphaltiert, gut ausgebaut und führt auf über 4.800 Meter Höhe – eine Strecke, die landschaftlich kaum eindrucksvoller sein könnte. Die Gruppe durchquert das weite Altiplano, vorbei an Lagunen, Vulkankegeln und leuchtend weißen Salzflächen.

Weiterlesen

Nach dem argentinischen Grenzposten folgt ein langes Stück durch einsames Niemandsland, bevor die chilenische Seite erreicht wird. Die Abfahrt hinunter nach San Pedro de Atacama bietet grandiose Ausblicke auf die endlose Weite der Wüste – ein stufenweiser Übergang von der Hochgebirgskälte zur trockenen Hitze des Nordens.

Ziel der heutigen Etappe ist San Pedro de Atacama, eine kleine Oasenstadt mit besonderer Atmosphäre – Treffpunkt von Reisenden, Ausgangspunkt für Wüstenabenteuer und ein Ort, der zum Bleiben einlädt. Der Abend klingt in der klaren Luft der Atacama bei chilenischer Küche und Wüstensternen aus.

Tagesdistanz: ca. 210 km

Tag 36: San Pedro de Atacama, Ruhetag

Nach den anspruchsvollen Fahrtagen auf über 4.000 Metern steht heute Erholung im Mittelpunkt. San Pedro de Atacama ist dafür der ideale Ort: eine kleine Oase inmitten der trockensten Wüste der Erde. Lehmhäuser, schmale Gassen, Palmen und kleine Lokale verleihen dem Ort eine entspannte, fast zeitlose Atmosphäre. Am Vormittag unternimmt die Gruppe einen Ausflug in das nahegelegene Valle de la Luna oder das Valle de Marte – Landschaften, die wie aus einer anderen Welt wirken.

Weiterlesen

Wind, Sand und Zeit haben hier eine Szenerie geschaffen, die in der klaren Wüstenluft in ständigem Farbwechsel leuchtet. Zurück in San Pedro bleibt Zeit für einen Bummel durch den Ort, ein kühles Getränk im Schatten oder einfach zum Ausruhen. Nach Tagen in großer Höhe tut die Ruhe auf nur 2.400 Metern spürbar gut – bevor die kommenden Etappen wieder in die Höhen des bolivianischen Altiplano führen.

Tag 37: San Pedro de Atacama – Laguna Hedionda (Bolivien)

Früh am Morgen verlässt die Gruppe San Pedro und nimmt Kurs auf die bolivianische Grenze bei Hito Cajón. Nach den Einreiseformalitäten öffnet sich eine der eindrucksvollsten Landschaften der gesamten Reise: das Hochland des bolivianischen Altiplano. Schon kurz nach dem Grenzübertritt liegt die Laguna Verde vor uns, türkisfarben schimmernd am Fuß des Vulkans Licancabur.

Weiterlesen

Weiter nördlich folgt die berühmte Laguna Colorada, deren rotes Wasser und unzählige Flamingos eine surreale Szenerie schaffen. Die Strecke ist unbefestigt und fordernd, führt jedoch durch eine der schönsten Regionen Südamerikas – eine Welt aus Salz, Wind, Gletschern und Licht auf über 4.000 Metern Höhe.

Das Tagesziel ist die Laguna Hedionda, ein abgelegener Hochlandsee, dessen schwefelhaltiges Wasser von Flamingos bevölkert wird. Übernachtet wird in einem einfachen Refugio, fernab der Zivilisation – ohne Komfort, aber mit einem Sternenhimmel, wie man ihn nur in der Höhe des Altiplano erlebt.

Tagesdistanz: ca. 280 km

Tag 38: Laguna Hedionda – Uyuni

Nach einer kalten, klaren Nacht in den Bergen setzt sich die Fahrt durch das bolivianische Hochland fort. Die Route führt vorbei an weiteren Lagunen, dampfenden Solfataren und bizarren Felsformationen, die wie Skulpturen aus einer anderen Zeit wirken. Die Gruppe durchquert die Laguna Cañapa, passiert weite Sandfelder und fährt über wechselnden Untergrund – mal fest und hart, mal weich und sandig. Die Etappe verlangt Konzentration, belohnt aber mit überwältigenden Eindrücken und der fast greifbaren Stille des Altiplano.

Weiterlesen

Der heutige Fahrtag endet in Uyuni, einer staubigen Hochlandstadt auf 3.650 Metern Höhe. Einst wichtiger Eisenbahnknotenpunkt, ist sie heute das Tor zur größten Salzwüste der Welt. Hier warten ein fester Schlafplatz, eine warme Dusche – und für viele ein wohlverdientes kaltes Bier.

Tagesdistanz: ca. 210 km

Tag 39: Uyuni, Ruhetag / Salar de Uyuni

Ein Tag zum Staunen: Heute steht die Erkundung des Salar de Uyuni, der größten Salzfläche der Erde, auf dem Programm. Wer früh startet, erlebt den Sonnenaufgang über der gleißend weißen Ebene – ein fast magischer Moment, wenn Himmel und Erde nahtlos ineinander übergehen. Die Salzkruste bietet perfekten Grip, und das Fahren über die weite Fläche fühlt sich an wie ein Gleiten durch eine andere Welt. Ziel ist die Isla Incahuasi, mit ihren meterhohen Kakteen und einem fantastischen Rundumblick über die unendliche Weite.

Weiterlesen

Unterwegs bleibt Zeit für Fotos, Experimente mit Perspektive – oder einfach für Stille. Wer den Tag ruhiger gestalten möchte, bleibt in Uyuni, besucht den Train Graveyard, wo alte Lokomotiven im Sand verrosten, oder genießt einen Kaffee in der Sonne. Ob auf dem Salar oder im Ort – dieser Tag gehört zu den bildgewaltigsten Momenten der gesamten Reise.

Tagesdistanz: ca. 200 km (optional)

Tag 40: Uyuni – Oruro

Am Morgen verlässt die Gruppe Uyuni und folgt der Ruta 1 nordwärts durch das weite, stille Hochland. Die Straße ist asphaltiert, der Verkehr gering, und die Landschaft zeigt sich in ihrer ganzen schlichten Schönheit: flirrende Ebenen, ferne Bergketten, hin und wieder ein Lama am Straßenrand.

Weiterlesen

Die Fahrt verläuft ruhig, begleitet von Wind, Sonne und der gleichmäßigen Bewegung über das endlose Altiplano. Nach den abenteuerlichen Tagen zuvor wirkt diese Etappe fast meditativ. Der heutige Fahrtag endet in Oruro, einer alten Bergbaustadt auf 3.700 Metern Höhe. Heute dient sie als Zwischenstation auf dem Weg durch Bolivien – mit einfachem Charme, klarer Luft und dem Gefühl, dem urbanen Trubel bereits wieder etwas näherzukommen.

Tagesdistanz: ca. 320 km

Tag 41: Oruro – La Paz

Heute steht eine kürzere, aber landschaftlich eindrucksvolle Etappe bevor. Die Gruppe folgt weiter der Ruta 1, überquert die endlose Weite des Altiplano und nähert sich allmählich der Metropolregion La Paz. Die Anfahrt ist spektakulär: Plötzlich öffnet sich der Blick auf den gewaltigen Talkessel von El Alto, und tief unten breitet sich La Paz aus – eingebettet zwischen steilen Hängen und überragt von den schneebedeckten Gipfeln der Cordillera Real.

Weiterlesen

Eine der imposantesten Stadteinfahrten Südamerikas! Das Tagesziel ist La Paz, wo am Nachmittag noch Zeit für einen ersten Spaziergang oder eine Fahrt mit der modernen Seilbahn bleibt – hoch über den Dächern der Stadt, mit Aussicht bis zu den fernen Bergen.

Tagesdistanz: ca. 230 km

Tag 42: La Paz, Ruhetag

Nach Tagen in dünner Luft und auf langen Hochlandstrecken bietet La Paz Gelegenheit zum Entdecken und Durchatmen. Die Stadt liegt spektakulär in einem riesigen Talkessel, überragt vom 6.400 Meter hohen Illimani.

Am Vormittag erkundet die Gruppe die Stadt aus der Vogelperspektive – mit dem modernen Teleférico, dem weit verzweigten Seilbahnnetz, das Stadtteile und Höhenlagen miteinander verbindet. Von oben zeigt sich La Paz als faszinierendes Mosaik aus Gassen, Häusern, Tälern und Bergen.

Weiterlesen

Anschließend bleibt Zeit für einen Bummel durch die koloniale Altstadt, über bunte Märkte oder zum berühmten Mercado de las Brujas, den „Hexenmarkt“, wo sich traditionelle Heilmittel, Andenrituale und Alltag mischen. Ein Tag voller Kontraste – zwischen Andenkultur, Moderne und großartiger Kulisse.

Tag 43: La Paz – Copacabana

Nach einem Tag Pause verlässt die Gruppe die höchstgelegene Regierungshauptstadt der Welt und fährt hinaus auf die ruhige Hochebene des Altiplano. Zunächst führt die Straße in Serpentinen aus dem Talkessel hinauf, mit letzten Blicken auf La Paz und die Gipfel der Cordillera Real.

Weiterlesen

Je weiter die Fahrzeuge nordwestwärts rollen, desto stiller wird die Landschaft. Auf der Ruta 2 geht es in Richtung Titicacasee, dessen tiefblaues Wasser bald am Horizont auftaucht. Der heutige Fahrtag endet in Copacabana, dem bedeutendsten Wallfahrtsort Boliviens. Der Ort liegt malerisch zwischen Hügeln und See, ideal zum Entspannen nach Tagen auf großer Höhe. Wer möchte, genießt den Sonnenuntergang vom Cerro Calvario – mit weitem Blick über den stillen Titicacasee.

Tagesdistanz: ca. 150 km

Tag 44: Copacabana – Puno (Peru)

Heute verlässt die Gruppe Bolivien und kehrt nach Peru zurück. Die Strecke führt entlang des tiefblauen Titicacasees, vorbei an Terrassenfeldern, kleinen Gemeinden und sanft geschwungenen Hügeln. Bereits kurz nach der Abfahrt wird der Grenzposten bei Kasani erreicht – ein ruhiger Übergang, an dem es meist etwas Geduld, aber keine Eile braucht.

Weiterlesen

Nach dem Grenzübertritt folgt die Route der gut ausgebauten Straße durch das weite Hochland des Altiplano. Immer wieder blitzt das Wasser des Sees zwischen den Hügeln hervor – ruhig, klar oder leicht bewegt vom Wind. Unterwegs bieten sich Stopps in kleinen Dörfern an, wo das Leben noch im Rhythmus der Landwirtschaft verläuft. Das Tagesziel ist Puno, eine lebendige Stadt auf knapp 3.830 Metern Höhe, direkt am Ufer des Titicacasees. Am späten Nachmittag lohnt sich optional eine Bootstour zu den schwimmenden Schilfinseln der Uros – oder einfach ein Spaziergang entlang der Uferpromenade mit Blick auf das goldene Abendlicht über dem See.

Tagesdistanz: ca. 150 km

Tag 45: Puno – Cusco

Nach einem letzten Blick über den Titicacasee führt die heutige Etappe von der Hochebene des Altiplano zurück in die grüneren Täler der Anden. Die Gruppe folgt der Ruta 3S, die durch weite Ebenen, über sanfte Pässe und durch ursprüngliche Dörfer verläuft. Die Landschaft ist typisch für das südliche Hochland Perus: Felder, Lehmhäuser, grasende Alpakas und einfache Märkte prägen das Bild.

Weiterlesen

Unterwegs lohnt ein kurzer Halt am kleinen Inka-Museum von Pukara oder am Aussichtspunkt vor dem La Raya-Pass (4.335 m) – der höchste Punkt des Tages, mit großartigem Blick auf Gletscher und Bergketten. Hinter dem Pass wird die Vegetation dichter. Die Straße windet sich durch das fruchtbare Vilcanota-Tal, begleitet vom gleichnamigen Fluss. Am späten Nachmittag erreicht die Gruppe Cusco, die ehemalige Hauptstadt des Inkareichs – ein Ort voller Geschichte, kolonialem Erbe und lebendiger Atmosphäre.

Tagesdistanz: ca. 390 km

Tag 46: Cusco – Urubamba

Von Cusco aus führt die Route heute hinein ins Heilige Tal der Inka – eine der geschichtsträchtigsten Regionen Perus. Die Fahrt ist kurz, aber landschaftlich abwechslungsreich: grüne Terrassen, leuchtende Gipfel und traditionelles Landleben begleiten die Strecke. Je nach Tagesverlauf bietet sich Zeit für Stopps an historischen Stätten wie den Salzterrassen von Maras oder den kreisförmigen Agrarplattformen von Moray. Auch bunte Märkte und kleine Kirchen entlang der Route laden zu kurzen Pausen ein.

Weiterlesen

Das Tagesziel ist Urubamba, ruhig im Zentrum des Tals gelegen – umgeben von Feldern und Bergen. Ein früher Abendspaziergang oder ein kühles Getränk in einem Gartenlokal runden den Tag ab und stimmen auf den morgigen Höhepunkt ein: Machu Picchu.

Tagesdistanz: ca. 80 km

Tag 47: Urubamba – Machu Picchu – Urubamba

Heute steht eines der großen kulturellen Highlights der gesamten Reise bevor: der Besuch der sagenumwobenen Inkastadt Machu Picchu. Am Morgen fährt die Gruppe zur Bahnstation in Ollantaytambo und steigt in den komfortablen Vistadome-Zug. Die Strecke verläuft entlang des Río Urubamba – durch sich stetig wandelnde Landschaften, von trockenen Hochlandhängen bis in den dichten Bergurwald. Nach etwa anderthalb Stunden erreicht der Zug Aguas Calientes, das Tor zu Machu Picchu.

Weiterlesen

Von dort aus geht es mit dem Shuttlebus hinauf zur legendären Ruinenstadt. Ob in Nebel gehüllt oder im klaren Sonnenlicht – Machu Picchu ist immer ein Erlebnis. Bei einer geführten Tour erkundet die Gruppe die Tempel, Terrassen und Gänge dieser einzigartigen Stätte, die seit 1983 zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt. Am Nachmittag erfolgt die Rückfahrt mit Zug und Fahrzeug nach Urubamba, wo der Tag in ruhiger Stimmung ausklingt – erfüllt von Eindrücken, Geschichte und dem Wissen, einen der magischsten Orte der Anden erlebt zu haben.

Tag 48: Urubamba – Chalhuanca

Nach den Tagen im Heiligen Tal mit seinen fruchtbaren Feldern und Inka-Stätten nimmt die Gruppe heute wieder an Höhe zu. Die Route führt zunächst Richtung Abancay – über kurvige Straßen, durch grüne Täler und vorbei an kleinen Andendörfern, in denen das Leben gemächlich seinen Lauf nimmt. Hinter Abancay verändert sich die Landschaft spürbar: Aus dem üppigen Hochland wird karges Gebirge. Die Straße schlängelt sich durch das Tal von Curahuasi, wo trockenes Klima, tiefe Schluchten und weite Fernblicke die Landschaft prägen.

Weiterlesen

Weiter westlich folgen endlose Kehren, enge Täler und einsame Hänge – eine Etappe mit eindrucksvollen Ausblicken auf Flüsse, Terrassenfelder und die gewaltigen Höhenzüge der Zentralanden. Das Tagesziel ist Chalhuanca, ein stilles Andenstädtchen in einem schmalen Tal auf rund 2.850 Metern Höhe. Nach dem langen Fahrtag bietet sich Zeit zum Ausruhen – oder für einen kurzen Spaziergang entlang des Flusses, bevor die Sonne hinter den Bergen verschwindet.

Tagesdistanz: ca. 320 km

Tag 49: Chalhuanca – Nazca

Heute beginnt der große Abstieg von den Anden hinab in die peruanische Küstenregion – ein Tag, der landschaftlich fast alle Klimazonen umfasst. Die Gruppe startet in der klaren Bergluft und folgt der PE-30A talwärts: über enge Kehren, durch tiefe Täler und entlang schroffer Felsflanken. Je weiter die Strecke abfällt, desto trockener und wärmer wird die Umgebung. Die Vegetation weicht Kakteen und Geröll, bis schließlich die weite, flirrende Wüstenebene erreicht ist. Die Temperatur steigt merklich – und mit einem Schlag ist die Hitze der peruanischen Küste zurück.

Weiterlesen

Das Tagesziel ist Nazca, bekannt für die mystischen Scharrbilder, die sich nur aus der Luft in ihrer ganzen Form erkennen lassen. Am Nachmittag besteht Gelegenheit zu einem Rundflug über die Linien oder einem Besuch des kleinen, informativen Museums im Ort. Der Kontrast zu den kühlen Höhen der Anden könnte kaum größer sein – ein eindrucksvoller Wechsel zwischen zwei Welten.

Tagesdistanz: ca. 350 km

Tag 50: Nazca – Ica (optional: Cañón de los Perdidos)

Von Nazca führt die Route heute weiter nach Norden, entlang der Panamericana Sur. Die Straße zieht sich durch endlose, sonnenverbrannte Wüstenlandschaften – Stein, Sand und Licht in immer neuen Schattierungen. Nur vereinzelt tauchen grüne Felder oder Palmenhaine auf, wo Bewässerung Leben in die Trockenheit bringt. Für Abenteuerlustige bietet sich ein Abstecher zum Cañón de los Perdidos an – einem abgelegenen, kaum besuchten Wüstencanyon mit bizarren Felsformationen und tief eingeschnittenen Schluchten.

Weiterlesen

Die Zufahrt erfolgt über eine raue, aber gut fahrbare Piste und führt mitten in die Stille der peruanischen Wüste. Zurück auf der Hauptstraße rollt die Gruppe weiter nach Ica, eine grüne Stadt mitten im Sandmeer. Wer mag, besucht am Nachmittag die Laguna de Huacachina – eine kleine Oase zwischen gewaltigen Dünen, wo Palmen, Wasser und goldene Abendsonne eine fast unwirkliche Kulisse schaffen.

Tagesdistanz: ca. 140–240 km (je nach Route)

Tag 51: Ica – Lima

Heute steht die letzte Etappe entlang der peruanischen Küstenwüste bevor. Die Gruppe folgt der Panamericana Sur weiter nach Norden – durch endlose, sonnenverbrannte Weite, vorbei an niedrigen Hügeln, ausgetrockneten Flussbetten und gelegentlichen Ausblicken auf den Pazifik. Ein kurzer Halt lohnt sich im Küstenort Paracas, bekannt für seine entspannte Atmosphäre, gute Fischrestaurants und den maritimen Nationalpark gleich vor der Tür. Mit etwas Glück lassen sich hier Pelikane oder Flamingos beobachten. Wer mag, genießt ein frisches Ceviche direkt am Meer, bevor die Fahrt weitergeht.

Weiterlesen

Am Nachmittag verdichtet sich der Verkehr – Lima, die Millionenmetropole am Pazifik, rückt näher. Die Luftfeuchtigkeit steigt, das Klima verändert sich, und die Rückkehr in die Zivilisation ist spürbar. Das Tagesziel ist die Hauptstadt Perus, wo eine Unterkunft in günstiger Lage auf die Gruppe wartet. Der Abend bietet Gelegenheit, ein letztes peruanisches Abendessen zu genießen – vielleicht mit Blick auf die raue Brandung des Pazifiks.

Tagesdistanz: ca. 300 km

Tag 52: Lima – Ruhetag

Nach den langen Etappen der vergangenen Tage steht heute Entspannung auf dem Programm. Lima, die Hauptstadt Perus, überrascht mit Vielfalt – koloniale Architektur, moderne Viertel, eine der besten Küchen Südamerikas und die unverkennbare Nähe zum Meer. Wer Geschichte schätzt, besucht das historische Zentrum mit Kathedrale, Regierungspalast und dem Museo Larco, das für seine bedeutende Sammlung präkolumbianischer Kunst bekannt ist.

Weiterlesen

Andere erkunden die Viertel Miraflores und Barranco, wo sich Boutiquen, Galerien und Straßencafés mit Blick auf die Steilküste aneinanderreihen. Der Nachmittag lädt zu einem Spaziergang entlang der Klippen ein – mit Blick auf den Pazifik und den Gleitfliegern, die über der Küste kreisen. Kulinarisch bietet Lima den perfekten Abschluss: frischer Fisch, Ceviche und ein Pisco Sour gehören fast zum Pflichtprogramm.

Tag 53: Lima – Huánuco

Heute verabschiedet sich die Gruppe von der Küste und nimmt Kurs auf die Anden. Die Straße steigt stetig an, führt durch die westliche Kordillere und bringt Fahrzeuge und Fahrer von Meereshöhe auf fast 2.000 Meter – ein Tag voller Kontraste und wechselnder Landschaften. Zunächst geht es auf gut ausgebauten Straßen durch die Zentralsierra, vorbei an kargen Tälern und staubigen Minenorten. Je weiter die Strecke ins Landesinnere führt, desto grüner wird die Umgebung.

Weiterlesen

 Hinter La Oroya öffnet sich die Landschaft, und das Verkehrsaufkommen nimmt deutlich ab. Die Route folgt schließlich dem Flusslauf des Río Huallaga, der sich durch tiefe Schluchten windet und in weiten Kurven das Tor zu den inneren Anden markiert. Das Tagesziel ist Huánuco, eine Stadt in einem fruchtbaren Tal auf rund 1.900 Metern Höhe – bekannt für ihr mildes Klima und die ruhige Atmosphäre. Nach der langen Etappe bietet sich ein entspannter Abend am zentralen Platz oder im Hotelgarten an.

Tagesdistanz: ca. 380 km

Tag 54: Huánuco – Huaraz

Die Gruppe verlässt Huánuco am Morgen in nordwestlicher Richtung und taucht ein in eine der abgelegensten Regionen des zentralen Hochlands. Die Straße folgt schmalen Tälern, überwindet Pässe und schlängelt sich an kleinen Andendörfern vorbei – oft weitab jeder Hauptroute. Der Asphalt ist meist gut, wird jedoch gelegentlich von Schlaglöchern oder kurzen Schotterpassagen unterbrochen. Dafür entschädigen spektakuläre Ausblicke auf tiefe Schluchten, schroffe Gipfel und die endlose Weite der Anden.

Weiterlesen

Mit jedem Kilometer wächst das Gefühl, durch das „echte“ Hochland Perus zu reisen. Das Tagesziel ist Huaraz, auf etwa 3.000 Metern Höhe gelegen – das Tor zur mächtigen Cordillera Blanca, der höchsten tropischen Gebirgskette der Welt. Am Abend bleibt Zeit für einen Spaziergang durch die Stadt oder einfach, um die klare Bergluft und den Blick auf die schneebedeckten Gipfel zu genießen.

Tagesdistanz: ca. 330 km

Tag 55: Huaraz – Trujillo

Nach Tagen im Hochgebirge führt die Route heute zurück zur Küste. Die Gruppe folgt einer der eindrucksvollsten Bergstraßen des Landes – eine Abfahrt, die zu den schönsten Panoramastrecken Perus zählt. Serpentinen, Canyons und wechselnde Vegetationszonen machen die Etappe abwechslungsreich und anspruchsvoll zugleich. Mit jedem Höhenmeter verändert sich das Bild: Das kühle Hochland weicht den trockenen Hängen der westlichen Kordillere, bis schließlich das Blau des Pazifiks in der Ferne auftaucht.

Weiterlesen

Die Straße trifft bei Santa auf die Panamericana, und die letzten Kilometer bis Trujillo verlaufen entspannt entlang der Küste. Trujillo empfängt die Gruppe mit kolonialem Charme, maritimer Atmosphäre und mildem Klima – ein angenehmer Kontrast zur frischen Bergluft der vergangenen Tage.

Tagesdistanz: ca. 340 km

Tag 56: Trujillo, Ruhetag

Nach der langen Etappe vom Hochland an die Küste steht heute Erholung auf dem Programm. Wer den Tag ruhig gestalten möchte, bleibt in der Stadt – die koloniale Altstadt mit ihren farbigen Fassaden, Plätzen und Cafés lädt zum Flanieren ein. Für kulturinteressierte Reisende lohnt sich ein Ausflug zur Lehmziegelstadt Chan Chan, der ehemaligen Hauptstadt der Chimú-Kultur.

Weiterlesen

Die weitläufige Anlage beeindruckt durch kunstvolle Reliefs und Palastruinen aus getrocknetem Lehm. Alternativ bietet sich ein Besuch der Huaca de la Luna an – einem rituellen Zentrum der Moche-Kultur mit außergewöhnlich gut erhaltenen Wandmalereien. Ob entspannt oder aktiv: Trujillo ist ein Ort, der Geschichte atmet – und gleichzeitig mit seinem angenehmen Küstenklima zum Verweilen einlädt.

Tag 57: Trujillo – Piura

Nach dem Ruhetag setzt die Gruppe ihre Fahrt nordwärts fort. Die Panamericana Norte führt durch die weiten Küstenebenen Nordperus – eine Mischung aus Wüste, Dünen und gelegentlichen grünen Oasen. Der Blick schweift über karge Hügel, windverwehte Landstriche und den schmalen Streifen fruchtbaren Landes entlang der Flüsse. Ab und zu zeigt sich der Pazifik in der Ferne, bevor die Straße wieder ins Landesinnere führt.

Weiterlesen

Die Etappe ist lang, aber ruhig – ein Tag zum Fahren, Denken und Genießen der endlosen Horizonte. Das Tagesziel ist Piura, eine lebendige Stadt am Übergang zwischen Wüste und Tropen. Hier herrscht spürbar wärmeres Klima, das Leben spielt sich auf den Straßen ab, und der Abend lädt zu einem kühlen Getränk im Freien ein.

Tagesdistanz: ca. 430 km

Tag 58: Piura – Huaquillas – Machala (Ecuador)

Heute verlässt die Gruppe Peru und überquert die Grenze nach Ecuador. Die Route folgt weiter der Panamericana, die sich durch nordperuanische Wüstenlandschaft zieht. Am späten Vormittag wird der Grenzübergang bei Huaquillas erreicht – ein geschäftiger Ort, an dem die Formalitäten etwas Geduld erfordern können. Nach dem Grenzübertritt verändert sich die Landschaft deutlich: Ecuador empfängt uns mit tropischem Grün, Bananenplantagen und fruchtbaren Ebenen.

Weiterlesen

Die Temperaturen bleiben hoch, die Luft feucht, das Licht weich und golden. Das Tagesziel ist Machala, eine geschäftige Stadt im Südwesten des Landes und Zentrum des ecuadorianischen Bananenanbaus. Der tropische Charakter, die Wärme und das bunte Treiben bieten einen lebhaften Kontrast zu den Tagen in der peruanischen Küstenwüste.

Tagesdistanz: ca. 290 km

Tag 59: Machala – Cuenca

Die heutige Etappe führt zurück in die Berge. Von der Küste aus steigt die Straße stetig an – durch üppige Täler, Nebelwälder und kurvige Bergstraßen. Mit jedem Kilometer wird die Luft frischer, die Vegetation dichter und die Aussicht weiter. Der Anstieg ist lang, aber lohnend: Hinter jeder Kurve öffnet sich ein neuer Blick über Täler, Flüsse und grüne Hänge.

Weiterlesen

Schließlich erreicht die Gruppe Cuenca, eine charmante Kolonialstadt im Herzen des ecuadorianischen Hochlands. Cuenca liegt auf rund 2.500 Metern Höhe und besticht durch Kopfsteinpflastergassen, historische Fassaden und eine entspannte Atmosphäre. Ein Spaziergang durch das Zentrum oder ein Kaffee auf der Plaza laden dazu ein, den Tag ruhig ausklingen zu lassen.

Tagesdistanz: ca. 170 km

Tag 60: Cuenca – Baños

Die Gruppe startet früh und folgt der Panamericana durch das südliche Hochland. Die Straße zieht sich in langen Bögen durch grüne Täler, vorbei an kleinen Dörfern, sanften Hügeln und einzelnen Vulkankegeln, die in der Ferne aufragen. Je weiter es nach Norden geht, desto häufiger tauchen Nebelfelder auf, und die Kurven werden enger – ein Fahrtag, der Konzentration und zugleich Fahrfreude bietet. Unterwegs wechseln sich Weite und Höhe, Sonne und Wolken ab – typisch für das andine Wetterspiel.

Weiterlesen

Das Tagesziel ist Baños, malerisch am Fuß des aktiven Vulkans Tungurahua gelegen. Heiße Thermalquellen, tosende Wasserfälle und eine lebendige Atmosphäre prägen den beliebten Ort. Nach der langen Fahrt bietet sich ein entspannter Abend an – vielleicht mit einem Bad in den Quellen oder einem Spaziergang durch die belebten Straßen unterhalb der Bergflanken.

Tagesdistanz: ca. 320 km

Tag 61: Baños – Quilotoa-See

Am Morgen verlässt die Gruppe das subtropische Baños und nimmt Kurs zurück ins Hochland. Die Straße steigt in weiten Kehren an, folgt Flusstälern und führt vorbei an rauschenden Wasserfällen und dichten Nebelwäldern. Mit zunehmender Höhe verändert sich das Landschaftsbild: Das Klima wird kühler, die Vegetation spärlicher, und die Anden zeigen sich von ihrer kargen, eindrucksvollen Seite.

Weiterlesen

Am Nachmittag wird der Quilotoa-See erreicht – eine türkisfarbene Lagune, eingebettet im Krater eines erloschenen Vulkans auf über 3.900 Metern Höhe. Die Stille hier oben wirkt fast unwirklich. Wer möchte, unternimmt einen Spaziergang zum Kraterrand, um den Blick über das schimmernde Wasser und die weiten Hochlandebenen schweifen zu lassen. Ein stiller, intensiver Abschluss dieses Fahrtages – ganz im Zeichen der Magie der Anden.

Tagesdistanz: ca. 200 km

Tag 62: Quilotoa-See – Quito

Nach einer stillen Nacht im Hochland beginnt der Tag mit der Fahrt hinab aus der Einsamkeit der Anden in Richtung Hauptstadt. Die Straße folgt kurvigen Bergflanken, führt durch fruchtbare Täler und passiert kleine Dörfer, in denen das Alltagsleben gemächlich verläuft. Mit jedem Kilometer nimmt der Verkehr zu, die Landschaft wird dichter besiedelt, und die Anzeichen urbanen Lebens mehren sich.

Weiterlesen

Am frühen Nachmittag erreicht die Gruppe Quito, auf 2.850 Metern Höhe gelegen und umgeben von Vulkanen – die höchstgelegene Hauptstadt der Welt. Wer möchte, unternimmt noch einen Spaziergang durch das koloniale Zentrum oder fährt mit der Seilbahn auf den Vulkan Pichincha, um die Stadt und das Andenpanorama von oben zu betrachten. Der Abend bietet Gelegenheit, das Flair dieser beeindruckenden Metropole auf sich wirken zu lassen.

Tagesdistanz: ca. 190 km

Tag 63: Quito, Ruhetag

Ein Tag zur Erholung inmitten der Anden. Quito verbindet koloniale Geschichte mit modernem Stadtleben – und beeindruckt mit seiner Lage zwischen den Vulkanen. Am Vormittag lohnt sich ein Spaziergang durch die Altstadt, deren Gassen, Plätze und Kirchen zum UNESCO-Weltkulturerbe zählen. Alternativ lockt die Teleférico, die auf über 4.000 Meter Höhe zum Vulkan Pichincha führt – der Ausblick über Stadt und Berge ist einzigartig.

Weiterlesen

Am Nachmittag steht optional ein Besuch beim Äquatormonument Mitad del Mundo auf dem Programm, wo sich Nord- und Südhalbkugel symbolisch überschreiten lassen. Der Tag klingt entspannt aus – vielleicht bei einem Glas Canelazo oder einem Abendessen mit Blick auf das Lichtermeer der Hauptstadt.

Tag 64: Quito – Otavalo

Die Gruppe verlässt Quito am Morgen und folgt der Panamericana weiter nach Norden. Die Strecke führt durch das fruchtbare Hochland, vorbei an Vulkanen, Tälern und Feldern, die sich wie bunte Mosaike über die Landschaft legen. Immer wieder öffnen sich Ausblicke auf die schneebedeckten Gipfel des Cayambe und des Imbabura – majestätische Begleiter dieser kurzen, aber eindrucksvollen Etappe.

Weiterlesen

Das Tagesziel ist Otavalo, bekannt für seinen farbenfrohen Markt, der zu den bedeutendsten Südamerikas zählt. Hier bieten Händler Textilien, Schmuck und Kunsthandwerk an – Ausdruck lebendiger indigener Tradition. Ein Spaziergang zur Laguna San Pablo rundet den Tag ab, begleitet vom Anblick des gleichnamigen Vulkans.

Tagesdistanz: ca. 120 km

Tag 65: Otavalo – Ipiales (Kolumbien)

Heute steht der letzte Grenzübertritt dieser Reise an. Die Route führt weiter nordwärts durch das grüne Andenhochland – entlang weiter Täler, über Brücken und vorbei an Dörfern, die sich an die Hänge schmiegen. Der Grenzübergang bei Tulcán verläuft in der Regel ruhig. Nach der Einreise öffnet sich die Landschaft erneut – Kolumbien empfängt die Gruppe mit sanften Hügeln, tiefen Schluchten und dem Gefühl, einer vertrauten, aber doch neuen Welt zu begegnen.

Weiterlesen

Das Tagesziel ist Ipiales, die letzte größere Stadt im Süden Kolumbiens. Am Nachmittag lohnt ein Besuch des Santuario de Las Lajas, einer neogotischen Wallfahrtskirche, die spektakulär über einer Schlucht errichtet wurde. Das Zusammenspiel von Architektur, Natur und Licht macht diesen Ort zu einem unvergesslichen Abschluss des Tages.

Tagesdistanz: ca. 150 km

Tag 66: Ipiales – Las Lajas – La Cocha Lagoon

Nach dem Start in Ipiales steht zunächst ein Abstecher zu einem der eindrucksvollsten Bauwerke Südamerikas auf dem Programm: dem Santuario de Las Lajas. Die neogotische Basilika spannt sich spektakulär über eine tiefe Schlucht – ein Ort von stiller Schönheit und spiritueller Anziehungskraft. Eine kurze Besichtigung lohnt sich in jedem Fall, sei es wegen der Architektur, der Lage oder der besonderen Atmosphäre.

Weiterlesen

Anschließend führt die Route durch die südlichen Anden Kolumbiens. Die Straße verläuft kurvenreich durch grüne Hügel, vorbei an kleinen Siedlungen, Feldern und Nebelwald. Mit zunehmender Höhe öffnet sich der Blick auf die Bergflanken und Täler dieser friedlichen Region.

Das Tagesziel ist die Laguna de La Cocha, ein idyllischer Hochlandsee auf rund 2.700 Metern Höhe. Umgeben von dichten Wäldern und traditionellen Holzhäusern mit bunt bemalten Balkonen, strahlt der Ort Ruhe und Ursprünglichkeit aus. Wer möchte, unternimmt am Nachmittag eine kleine Bootsfahrt über das klare Wasser oder genießt einfach die Stille und frische Luft.

Tagesdistanz: ca. 120 km

Tag 67: La Cocha Lagoon – Devil’s Springboard – San Agustín

Die Gruppe startet früh in den Tag und nimmt Kurs auf eine der spektakulärsten Straßen Kolumbiens. Die Route führt zunächst durch abgelegene Täler und üppige Berglandschaften – ein Wechselspiel aus Nebel, Sonne und sattem Grün. Höhepunkt der Etappe ist der legendäre „Trampolín del Diablo“, das „Sprungbrett des Teufels“: eine schmale, teils in den Fels gehauene Bergstraße, die sich in engen Kurven entlang schwindelerregender Abgründe windet.

Weiterlesen

Die Fahrt erfordert Aufmerksamkeit, bietet dafür aber grandiose Ausblicke auf Nebelwälder, tiefe Schluchten und das Gefühl echten Abenteuers. Nach dem Pass führt die Straße weiter über einsame Hochebenen und durch kleine Dörfer, in denen die Zeit langsam vergeht. Am späten Nachmittag erreicht die Gruppe San Agustín, ein entspannter Ort mit kolonialem Flair, bekannt für seine bedeutenden archäologischen Stätten.

Tagesdistanz: ca. 270 km

Tag 68: San Agustín – Tatacoa-Wüste

Am Morgen verlässt die Gruppe das grüne Bergland rund um San Agustín und fährt nordwärts in Richtung Tiefland. Zunächst geht es durch üppige Täler, vorbei an Kaffeeplantagen, Flüssen und sanften Hügeln, die allmählich trockener und heller werden. Mit jeder Stunde verändert sich die Landschaft: Das dichte Grün weicht Buschland, dann Steppe.

Weiterlesen

Schließlich taucht am Horizont die Tatacoa-Wüste auf – eine bizarre, fast außerirdisch wirkende Landschaft aus rotbraunen Lehmschluchten, Felsformationen und Kakteenfeldern. Am Nachmittag bleibt Zeit, diese eindrucksvolle Region zu erkunden. Nach Sonnenuntergang zeigt sich ein weiterer Zauber – der sternenübersäte Himmel über Tatacoa gilt als einer der klarsten ganz Südamerikas.

Tagesdistanz: ca. 260 km

Tag 69: Tatacoa-Wüste – Salento

Nach einer letzten Morgenstimmung in der stillen Tatacoa-Wüste – zwischen warmen Farben, Kakteen und weitem Himmel – macht sich die Gruppe auf den Weg in das grüne Herz Kolumbiens: die berühmte Kaffeezone. Die Straße führt zunächst durch die flache Ebene von Huila, wo Hitze und Staub dominieren. Doch mit jedem Kilometer wird es grüner, die Temperaturen milder, die Luft feuchter. Bald säumen Bananenstauden, Avocadobäume und erste Kaffeepflanzen den Weg.

Weiterlesen

Gegen Nachmittag erreicht die Gruppe Salento, eines der charmantesten Dörfer der Region. Koloniale Architektur, farbenfrohe Fassaden und der Duft frisch gerösteter Kaffeebohnen prägen die Atmosphäre. Ein Spaziergang durch die Gassen oder ein Besuch einer Finca rundet den Tag ab – begleitet vom Blick auf die grünen Hügel des Cocora-Tals.

Tagesdistanz: ca. 270 km

Tag 70: Salento – Amagá-Viadukt – Medellín

Der Tag beginnt in der frischen Bergluft der Zona Cafetera. Die Gruppe verlässt Salento und folgt den kurvigen Straßen durch sattgrüne Hügellandschaften – vorbei an Kaffeeplantagen, kleinen Dörfern und sonnenbeschienenen Tälern. Unterwegs lohnt ein kurzer Halt am Amagá-Viadukt – einer alten Eisenbahnbrücke, die hoch über einem Tal thront und heute ein spektakuläres Fotomotiv bietet.

Weiterlesen

Danach folgt die Route den Anden weiter nordwärts, bevor sich die ersten Anzeichen der Großstadt zeigen. Am Nachmittag wird Medellín erreicht, die „Stadt des ewigen Frühlings“. Umgeben von grünen Bergen und durchzogen von moderner Architektur, gilt sie heute als eines der spannendsten urbanen Zentren Südamerikas. Wer möchte, unternimmt einen Spaziergang über die Plaza Botero oder genießt den Abend bei einem Drink mit Blick auf das Lichtermeer im Talkessel.

Tagesdistanz: ca. 260 km

Tag 71: Medellín – Guatapé – Santa Fe de Antioquia

Nach dem Frühstück verlässt die Gruppe Medellín und fährt ostwärts in Richtung der malerischen Bergregion um Guatapé. Schon von weitem ragt der markante Felsen El Peñol über der Landschaft auf. Wer die 740 Stufen bis zum Gipfel erklimmt, wird mit einem grandiosen Rundblick über die verzweigte Seenlandschaft belohnt.

Weiterlesen

Nach einer Pause in Guatapé – vielleicht bei einem Kaffee oder einem Bummel durch die bunten Gassen – führt die Strecke zurück durch die Hügel des Departamentos Antioquia. Mit jeder Kurve wird die Luft wärmer, das Klima tropischer. Das Tagesziel ist Santa Fe de Antioquia, eine der ältesten Städte Kolumbiens. Kopfsteinpflaster, weiß getünchte Kolonialhäuser und schattige Innenhöfe verleihen dem Ort eine zeitlose Ruhe. Der Abend klingt entspannt unter Palmen aus – das Meer ist nicht mehr weit.

Tagesdistanz: ca. 230 km

Tag 72: Santa Fe de Antioquia – Necoclí

Heute führt die Route endgültig hinab ins Tiefland. Kurvige Andenstraßen winden sich durch tropische Vegetation, ehe die Landschaft in die weitläufigen Ebenen der Region Urabá übergeht. Palmenhaine, Rinderweiden und Bananenplantagen prägen das Bild – die Luft wird schwerer, das Klima karibisch. Unterwegs passiert die Gruppe kleine, lebendige Ortschaften, in denen sich das entspannte Lebensgefühl der Küste bereits ankündigt. Schließlich taucht in der Ferne das Meer auf – die Karibik.

Weiterlesen

Am Nachmittag wird Necoclí erreicht, ein ruhiger Ort am Ufer des Golfs von Urabá. Nach tausenden Kilometern durch alle Klimazonen Südamerikas endet hier der Weg am Meer – ein stiller, fast feierlicher Moment. Der Sonnenuntergang, ein kühles Getränk, das Rauschen der Wellen – der perfekte Abschluss des vorletzten Fahrtages.

Tagesdistanz: ca. 310 km

Tag 73: Necoclí – Cartagena

Der letzte Fahrtag. Von Necoclí folgt die Gruppe der Nordküste Kolumbiens nach Osten – durch tropische Ebenen, vorbei an Palmenhainen, kleinen Dörfern und den wechselnden Farbtönen von Himmel und Meer. Mit jedem Kilometer wächst die Vorfreude. Gegen Nachmittag erscheint am Horizont die Silhouette von Cartagena, der „Perle der Karibik“. Die koloniale Altstadt empfängt uns mit farbenfrohen Fassaden, Kopfsteinpflastergassen und dem warmen Licht des späten Tages.

Weiterlesen

Die Fahrzeuge werden für den Rücktransport vorbereitet, letzte organisatorische Dinge erledigt. Und am Abend? Ein gemeinsames Essen, ein Toast auf zwei intensive Monate – voller Eindrücke, Begegnungen und Herausforderungen. Diese Reise war mehr als nur eine Strecke: Sie führte durch Wüsten, Hochanden, Regenwälder, über Vulkane und entlang endloser Küsten – ein Abenteuer, das bleibt.

Tagesdistanz: ca. 380 km

Tag 74: Cartagena – Abreise

Der letzte Morgen in der Karibik. Nach dem Frühstück löst sich die Gruppe langsam auf – einige reisen ab, andere verlängern ihren Aufenthalt in der Stadt. Cartagena verabschiedet uns mit Sonne, Meer und dem Gefühl, etwas Großes erlebt zu haben. Wochen voller Bewegung, Staub, Wind und unvergesslicher Momente liegen hinter uns. Ob in Gedanken noch einmal über den Paso de Jama, durch die Atacama oder entlang der Ruta 40 – diese Reise hallt nach. Und eines wird klar: Wer so weit gekommen ist, trägt ein Stück dieser Straße für immer in sich.

Verpasse dieses einzigartige Erlebnis nicht!

Buche jetzt deine Panamericana Auto Tour

Da unsere Touren sehr schnell ausgebucht sind, buche deine Panamericana Auto Tour jetzt, damit du deine Chance nicht verpasst.

Dies sind unsere nächsten verfügbaren Touren:

2027
13.01. – 27.03.

2028
12.01. – 26.03.

Jetzt Buchen

Inkludierte Leistungen

  • Alle Übernachtungen erfolgen in landestypischen Hotels der Mittelklasse mit Frühstück. In größeren Städten und touristisch erschlossenen Regionen übernachten wir, sofern verfügbar, in gehobenen Unterkünften.
    Bitte beachten Sie: In abgelegenen Gebieten, insbesondere in Teilen Boliviens, im Norden Chiles, in Patagonien und in sehr kleinen Andendörfern, kann die Unterkunftsqualität schwanken. Hier wählen wir stets die bestmögliche Option vor Ort. Einzelzimmer sind dort unter Umständen nicht immer verfügbar.
  • Deutschsprachiger Guide in eigenem Fahrzeug
  • Mechaniker, der die Tour begleitet, Universal-Werkzeug, Reifenflickzeug etc.
  • Wechselnde, einheimische Länderguides für zahlreiche Länder, die die lokale Sprache sprechen und die Kultur kennen. Zu diesen Ländern zählen die Kolumbien, Ecuador, Peru, Bolivien, Chile und Argentinien
  • Begleitfahrzeug für technischen Support und Notfälle
  • Verschiffungen der Fahrzeuge
  • Alle Behörden-Genehmigungen für vorübergehende Einfuhr eines im Ausland registrierten
    – Zollabfertigung bei der Ein- und Ausreise
    – Alle Genehmigungen und Permits
    – Alle offiziellen Übersetzungen
  • Alle Eintrittsgelder laut Programm
  • Während der Reise sind geführte Stadterkundungen in ausgewählten Städten eingeplant. Diese beinhalten zum Teil Spaziergänge mit lokalem Guide oder selbstständige Erkundungen mit Empfehlungen durch den Tourguide. Geplant sind u.  Stadtbesichtigungen in folgenden Orten:
    Cartagena– koloniale Altstadt und Festung San Felipe
    Quito – UNESCO-Weltkulturerbe mit Altstadt und Äquatordenkmal
    Cusco – ehemalige Hauptstadt des Inkareichs, San Pedro Markt und Plaza de Armas
    La Paz – spektakulär gelegene Stadt mit Seilbahnfahrt und Hexenmarkt
    Salta – koloniales Zentrum, Stadtpark und Seilbahn auf den Cerro San Bernardo
    Bariloche – Alpenflair in den Anden mit Ausflugsmöglichkeiten entlang der Seen
    Ushuaia – südlichste Stadt der Welt, Besuch des Beagle-Kanals
  • Hotelparkplatzkosten
  • Unterstützung der Einreise in die Kolumbien, Ecuador, Peru, Bolivien, Chile, Argentinien

Nicht inkludierte Leistungen

  • Kosten für Versicherungen
  • Benzin für das eigene Fahrzeug
  • Internationaler Hin- und Rückflug: Heimat-Kolumbien, Argentinien/Chile-Heimat
  • Mittagessen, Abendessen
  • Reisekrankenversicherung

Tourkonzept von RC Hendrik

Erfahre mehr über RC Hendrik