Südamerika Motorrad Tour –
Süden nach Norden

Das ultimative Motorradabenteuer vom Ende der Welt bis in die Karibik

Diese Motorradreise ist eine Expedition der Superlative – eine Fahrt entlang der legendären Panamericana von den windgepeitschten Weiten Patagoniens bis an die tropische Karibikküste Kolumbiens. Über 15.000 Kilometer, durch endlose Steppen, majestätische Andenpässe, Wüsten, Regenwälder und koloniale Städte erleben wir die ganze Vielfalt Südamerikas auf zwei Rädern.

Die Reise beginnt im äußersten Süden des Kontinents – in Punta Arenas, Chile. Von hier aus fahren wir zunächst auf die Isla Grande de Tierra del Fuego und erreichen Ushuaia, die südlichste Stadt der Welt – den symbolischen Ausgangspunkt unseres großen Abenteuers. Danach führt uns die Route nordwärts durch die patagonischen Ebenen, vorbei an guanacobesetzten Hügeln, türkisblauen Seen und schneebedeckten Gipfeln. Wir erleben die wilde Schönheit der Carretera Austral, überqueren Fjorde per Fähre, durchqueren Regenwälder im Pumalín- und Queulat-Nationalpark und bestaunen den Ventisquero Colgante – den „hängenden Gletscher“.

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Entlang der chilenischen Fjorde und der argentinischen Seenregion folgen wir einer der spektakulärsten Motorradstrecken des Kontinents. Über Villa La Angostura und Bariloche geht es auf die legendäre Ruta de los Siete Lagos – vorbei an spiegelnden Gewässern und schneebedeckten Andenkuppen. In Mendoza, Argentiniens Hauptstadt des Weins, gönnen wir uns einen Moment der Ruhe zwischen Rebstöcken und den schroffen Gipfeln der Anden.

Weiter nördlich verändert sich die Landschaft – das satte Grün Patagoniens weicht den kargen Weiten der Puna. Wir fahren durch die farbintensive Quebrada de Humahuaca, vorbei am Cerro de los Siete Colores, und erreichen schließlich Chile: die Atacama-Wüste, die trockenste Region der Erde. Hier, rund um San Pedro de Atacama, erleben wir eine andere Welt – mit Salzseen, Geysiren und einem Himmel, der nachts heller leuchtet als irgendwo sonst.

Mit der Überquerung des Altiplano erreichen wir Bolivien – und eine völlig neue Dimension des Abenteuers. Die Lagunenroute mit ihren farbigen Hochlandseen, dem Vulkan Licancabur und dem ewigen Wind ist ein fahrerisches und landschaftliches Highlight. Wir durchqueren den Salar de Uyuni, die größte Salzwüste der Welt – eine weiße, grenzenlose Fläche, auf der Himmel und Erde zu verschmelzen scheinen. Auf der Isla Incahuasi wachsen meterhohe Kakteen, und das Salz knirscht unter den Reifen – ein Moment, der sich für immer einprägt.

In La Paz, dem höchstgelegenen Regierungssitz der Welt, tauchen wir ein in das bunte Chaos der bolivianischen Andenmetropole. Von hier aus besteht die Möglichkeit, die legendäre Yungas Road – die „Death Road“ – zu fahren: eine abenteuerliche Strecke, die sich von den eisigen Höhen der Anden hinab in tropische Nebelwälder windet.

Wir überqueren den Titicacasee und erreichen Peru, das Land der Inka. In Cusco spüren wir das historische Herz Südamerikas – und in Machu Picchu erleben wir eines der großen Weltwunder hautnah. Die Straße führt uns weiter durch das Heilige Tal, über das Hochland von Ayacucho bis hinunter in die karge Küstenregion. Auf dem Weg passieren wir die geheimnisvollen Nazca-Linien und folgen anschließend der Panamericana Sur Richtung Norden.

Ecuador empfängt uns mit grünen Vulkanlandschaften, kolonialem Erbe und tropischem Flair. Über Quito – die höchstgelegene Hauptstadt der Welt – führt die Route weiter entlang der „Straße der Vulkane“. Wir umrunden die Laguna Quilotoa, fahren am Cotopaxi vorbei und erreichen schließlich die Hänge des Tungurahua bei Baños, wo Wasserfälle und Thermalquellen zum Verweilen einladen.
In Kolumbien erwartet uns die berühmte Kaffeezone – ein Landstrich voller sattgrüner Hügel, kurviger Straßen und duftender Plantagen. Wir durchqueren Medellín, einst Symbol des Umbruchs, heute eine pulsierende Metropole, und erreichen schließlich die karibische Küste.
Hier endet unsere Reise, dort, wo das Meer warm ist, der Wind nach Salz riecht und die Geschichte Spaniens auf das Lebensgefühl der Karibik trifft: in Cartagena de Indias. Die Motorräder stehen im Hafen, die Sonne versinkt im Meer – und wir blicken zurück auf 15.000 Kilometer purer Freiheit.

Diese Motorradreise auf der Panamericana ist kein gewöhnlicher Roadtrip – sie ist eine Expedition durch den ganzen Kontinent, ein unvergessliches Abenteuer. Wer sie fährt, erlebt nicht nur Landschaften, sondern Geschichten, Begegnungen und Momente, die bleiben.

Motorradtour

Eine schöne Tour durch tiefen Schluchten und über riesige Berge. Die Ausblicke boten eine atemberaubende Sicht, die ich noch lange in Erinnerung behalten werde. Die Straßen waren sehr gut asphaltiert und ließen sich auf den Motorrädern super fahren.

Hannah E.

Ich hatte…

sehr viel Spaß auf der Tour. Innerhalb der Gruppe haben wir uns gut verstanden und auch die Guides waren sehr nett. Die Tour war sehr gut organisiert und alles lief wie am Schnürchen.

Anton P.

5 Sterne

Wahrlich eine Entdecker Tour. Jeden Tag gab es etwas neues zu sehen und uns wurde auf der Tour nie langweilig. Danke an Tibetmoto für die gute Organisation.

Alfred H.

Motorradreise von Ushuaia nach Cartagena Höhepunkte

  • Sechs Länder und über 15.000 Kilometer – ein Abenteuer der Superlative: Von der Karibikküste Kolumbiens bis in die eisigen Weiten Feuerlands
  • Die spektakulären Andenpässe in Kolumbien, Ecuador, Peru, Bolivien, Chile und Argentinien
  • Medellín und die legendäre Kaffeezone Kolumbiens mit kurvenreichen Bergstraßen
  • Die Vulkankette Ecuadors mit Cotopaxi, Quilotoa-Kratersee und der Straße der Vulkane
  • Das Heilige Tal der Inka, Cusco und die weltberühmte Ruinenstadt Machu Picchu
  • Die mysteriösen Nazca-Linien und die schroffe Schönheit der peruanischen Küstenwüste
  • Überquerung des höchsten schiffbaren Sees der Welt – der Titicaca-See mit den schwimmenden Uros-Inseln
  • Die spektakuläre Höhenstraße über das bolivianische Altiplano mit dem Salar de Uyuni – der größten Salzwüste der Welt
  • Abenteuerliche Fahrt auf der berüchtigten Death Road mit Blick auf den Regenwald des Yungas
  • Die trockenste Wüste der Welt – die Atacama mit ihren Geysiren, Felsformationen und endlosen Sanddünen
  • Eine der schönsten Motorradstrecken der Welt – die Carretera Austral in Chile mit Gletschern, Fjorden und dichten Wäldern
  • Die legendäre Ruta 40 in Argentinien mit den unendlichen Weiten Patagoniens
  • Die steilen Granitgipfel des Fitz Roy und der majestätische Perito-Moreno-Gletscher
  • Aufenthalt in Ushuaia – der südlichsten Stadt der Welt am Ende der Panamericana
  • Regelmäßige Ruhetage für Sightseeing und Erholung in den schönsten Städten der Route
  • Erprobte und optimierte Streckenführung – unser Team hat diese Route erfolgreich getestet
  • Begleitfahrzeug für Gepäck, Ersatzteile und Notfälle
  • Professioneller Mechaniker-Service während der gesamten Reise
  • Inklusive Rückverschiffung der Motorräder ohne Extrakoste

2027
13.01. – 27.03.

2028
12.01. – 26.03.

Pro Person mit eigenem Motorrad: 25.490€
Beifahrer:
16.990€
EZ-Zuschlag: +4.350€

74 Tage / 73 Nächte

Übernachtungen in ausgewählten Hotels der Mittelklasse und in Gästehäusern. Bei Doppelübernachtungen und wo möglich oftmals 4*

Unverbindliche Anfrage stellen

Südamerika Motorrad Abenteuer Mediathek

Tibetmoto Tours

hat mit der Südlich der Wolken Tour eine sehr schöne Tour mit sehr viel Vielfalt, riesigen Schluchten und weite Bergaussichten zusammengestellt. Die Tour hat in der Gruppe viel Spaß gemacht und ich freue mich schon auf die nächste Tour mit Tibetmoto!

Mark B.

Die Motorräder…

… ließen sich auf der Tour sehr gut fahren. Die kurvigen Straßen in der Schlucht und auf den Bergen waren für einen geübten Fahrer wir mich ein leichtes und machten sehr viel Spaß. Schon alleine dafür würde ich die Tour noch einmal buchen.

Winfired W.

Ich habe…

schon lange nicht mehr eine so gut organisierte Tour gefunden, wie diese. Die vielen Höhepunkte, wie die Stadt Lijiang oder die tiefe Tigersprungschlucht, waren genauso sehenswert wie das große Gebetsrad der Welt in Shangri-La. Mein persönliches Highlight war aber die Übernachtung bei einer tibetischen Familie. Super!

Hagen F.

Südamerika Motorrad Abenteuer – Tourbeschreibung

Tag 1: Punta Arenas

Nach der Ankunft in Punta Arenas übernehmen wir die bereits abgefertigten Motorräder und machen sie startklar für das große Abenteuer. Während die letzten Vorbereitungen laufen, bleibt Zeit für einen ersten Spaziergang durch die südlichste Großstadt Chiles – vielleicht entlang der Magellanstraße oder durch das historische Zentrum mit seinen alten Villen und windgebeugten Bäumen. Beim gemeinsamen Abendessen lernst du die Gruppe kennen, besprichst die Route und stimmst dich auf die kommenden Wochen ein – auf eine epische Reise, die uns von den Weiten Patagoniens bis an die Karibikküste führen wird.

Tag 2: Punta Arenas – Río Grande / San Sebastián

Der erste Fahrtag führt uns über die Magellanstraße – per Fähre geht es von Punta Arenas hinüber nach Porvenir auf der Insel Feuerland. Schon die Überfahrt ist ein Erlebnis: Wind, Wellen und der Blick auf das raue südliche Ende der Welt begleiten uns.

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Nach dem Grenzübergang bei San Sebastián setzen wir die Fahrt auf argentinischem Boden fort. Die Landschaft ist weit, offen und windgepeitscht – typisch für die Isla Grande de Tierra del Fuego. Unser Ziel ist Río Grande oder – je nach Tagesverlauf – ein Übernachtungsplatz nahe der Grenze.

Tagesdistanz: ca. 430 km

Tag 3: Río Grande / San Sebastián – Ushuaia

Heute erreichen wir den südlichsten Punkt unserer Reise: Ushuaia – das Ende der Welt. Zuvor fahren wir über den landschaftlich spektakulären Paso Garibaldi, der uns durch die bewaldeten Berge der südlichen Anden führt. Mit jedem Kilometer wird die Landschaft alpiner und dramatischer, bis schließlich der Beagle-Kanal auftaucht – und mit ihm Ushuaia, eingerahmt von vergletscherten Gipfeln.

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Ein besonderer Moment: Wir sind angekommen – weiter südlich geht es auf dem Motorrad nicht mehr. Am Abend genießen wir ein gutes Essen in einem der Grillrestaurants oder Brauhäuser der Stadt – mit Lamm, Fisch oder einem kühlen Bier.

Tagesdistanz: ca. 210 km

Tag 4: Ushuaia, Ruhetag (optional: Parque Nacional Tierra del Fuego)

Heute bleibt das Motorrad stehen. Wir gönnen uns einen freien Tag am Ende der Welt – in Ushuaia, spektakulär zwischen Bergen und Meer gelegen. Wer aktiv sein möchte, kann den Parque Nacional Tierra del Fuego erkunden: Wanderungen durch stille Wälder, windige Küsten und zu abgelegenen Seen machen diesen Ausflug unvergesslich.

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Auch eine Bootstour auf dem Beagle-Kanal ist möglich – mit Blick auf Seelöwenkolonien und das südlichste Postamt der Welt. Alternativ lädt Ushuaia zu einem Bummel ein: durch das Hafenviertel, über Märkte, ins Museo del Fin del Mundo oder einfach zu einem gemütlichen Café mit Blick auf die Bucht. Ein Tag zum Innehalten, Ankommen – und Vorfreude auf all das, was noch vor uns liegt.

Tag 5: Ushuaia – Río Grande

Wir verlassen Ushuaia – das mythenumwobene Ende der Welt – und beginnen unser großes Abenteuer gen Norden. Die Straße führt uns zunächst entlang des Beagle-Kanals und dann über den kurvigen Paso Garibaldi. Hier erleben wir noch einmal die ganze landschaftliche Vielfalt Feuerlands: dichte Wälder, steile Hänge, glasklare Seen und weite Hochebenen.

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Nach dem Pass weitet sich die Landschaft. Über Tolhuin und den Lago Fagnano fahren wir durch windgepeitschte Ebenen bis nach Río Grande. Wer möchte, kann noch weiterfahren bis San Sebastián – nur wenige Kilometer vor der chilenischen Grenze. Die ersten Kilometer der Reise geben bereits einen Vorgeschmack: Weite Horizonte, Wind, Einsamkeit – und das unverwechselbare Gefühl, auf einer echten Expedition unterwegs zu sein.

Tagesdistanz: ca. 360 km

Tag 6: Río Grande – Cerro Sombrero (Chile)

Heute verlassen wir Río Grande und fahren südwärts über die offene Weite Feuerlands. Die Strecke ist gut ausgebaut, aber der patagonische Wind bleibt ein ständiger Begleiter. Nach etwa 80 Kilometern erreichen wir den Grenzposten von San Sebastián und überqueren erneut die Landesgrenze – zurück nach Chile. Hinter der Grenze ändert sich die Landschaft kaum: Weite, Wind und Einsamkeit prägen auch diesen Teil der Isla Grande de Tierra del Fuego. Wir rollen weiter über flache Ebenen, bis wir Cerro Sombrero erreichen – einen ruhigen Ort, der einst für Arbeiter der Ölindustrie erbaut wurde und heute unser Etappenziel ist.

Tagesdistanz: ca. 160 km

Tag 7: Cerro Sombrero – Puerto Natales

Am Morgen setzen wir mit der Fähre über die Magellanstraße – ein symbolischer Moment: Wir verlassen die Insel Feuerland und kehren auf das südamerikanische Festland zurück. Die Überfahrt bei Punta Delgada ist kurz, aber eindrucksvoll – manchmal begleiten Delfine oder Seevögel unser Schiff durch die windgepeitschte See. Zurück auf dem Festland folgen wir der Straße entlang des Seno Otway. Guanacos grasen am Straßenrand, Estancias liegen verstreut in der Weite, und der Himmel scheint unendlich.

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Die Fahrt führt durch das klassische Patagonien: endlose Horizonte, ständiger Wind und das Gefühl von Freiheit. Am Nachmittag erreichen wir Puerto Natales – ein lebendiges Städtchen an einem Fjord, umgeben von Bergen. Hier übernachten wir – mit Blick auf das Wasser und voller Vorfreude auf den nächsten Tag im Nationalpark Torres del Paine.

Tagesdistanz: ca. 360 km

Tag 8: Puerto Natales – Torres del Paine – Puerto Natales

Heute erwartet uns eines der landschaftlichen Highlights Patagoniens: ein Tagesausflug in den berühmten Torres del Paine Nationalpark. Früh am Morgen machen wir uns auf den Weg – die Straße führt durch offene Steppe, vorbei an stillen Seen und weiten Tälern. Schon bald tauchen die ersten Granitspitzen der Torres am Horizont auf.

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Im Park erleben wir eine einzigartige Naturkulisse: Gletscher, türkisfarbene Seen, schroffe Felsformationen und dramatische Ausblicke. Die Straßen sind abwechslungsreich – mal asphaltiert, mal Schotter –, aber gut zu fahren. Der patagonische Wind und wechselhaftes Wetter gehören hier zur Tagesordnung. Wir legen Fotostopps an besonders eindrucksvollen Orten ein: etwa am tiefblauen Lago Pehoé, beim Wasserfall Salto Grande oder an Aussichtspunkten mit Blick auf die Torres selbst. Wer mag, kann auch eine kurze Wanderung unternehmen. Am späten Nachmittag kehren wir zurück nach Puerto Natales – die Kameras voll, die Gedanken still. Ein Tag, der in Erinnerung bleibt.

Tag 9: Puerto Natales – El Calafate

Heute verabschieden wir uns von Chile – wir folgen zunächst der Ruta 9 nordwärts bis zur Abzweigung bei Cerro Castillo, wo sich die Landschaft weitet und langsam wieder in die offenen Ebenen Argentiniens übergeht. Der Grenzübergang verläuft meist zügig, begleitet vom allgegenwärtigen Wind und beeindruckenden Fernblicken.

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In Argentinien angekommen, biegen wir bei El Cerrito auf die legendäre Ruta 40 ein. Die Straße führt uns durch das Herz Patagoniens – mit weitem Himmel, goldener Steppe und einem Gefühl von unendlicher Weite. Am Nachmittag erreichen wir El Calafate – ein lebendiger Ort am Lago Argentino und Tor zum berühmten Perito-Moreno-Gletscher. Hier beziehen wir unser Quartier für die kommenden zwei Nächte und freuen uns auf den nächsten großen Höhepunkt der Reise.

Tagesdistanz: ca. 270 km

Tag 10: El Calafate – Perito-Moreno-Gletscher – El Calafate

Heute steht ein echtes Naturwunder auf dem Programm: der berühmte Perito-Moreno-Gletscher im Nationalpark Los Glaciares. Ohne Gepäck brechen wir morgens zu einem der spektakulärsten Gletscher Südamerikas auf – rund 75 km westlich von El Calafate. Die gut ausgebaute Straße führt entlang des Lago Argentino, hinein in eine Landschaft aus Weite, Wind und Eis. Nach der Parkeinfahrt erreichen wir über eine panoramareiche Zufahrtsstraße das Besucherzentrum. Dort liegt er plötzlich vor uns: der Perito-Moreno, eine massive Wand aus blauem Eis, die krachend in den See kalbt.

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Auf Stegen und Aussichtsplattformen können wir das Naturereignis aus nächster Nähe bestaunen – ein beeindruckendes Schauspiel aus Licht, Wasser und Eis. Zur Mittagszeit kehren wir ins Restaurant mit Blick auf die Gletscherfront ein. Am Nachmittag fahren wir entspannt zurück nach El Calafate. Wer mag, lässt den Tag am Ufer des Lago Argentino oder mit einem Getränk in der Abendsonne ausklingen.

Tag 11: El Calafate – El Chaltén

Heute verlassen wir El Calafate in Richtung Norden. Die gut ausgebaute RP11 bringt uns zurück zur legendären Ruta 40. Die Weite Patagoniens breitet sich vor uns aus: goldene Steppe, vereinzelt Estancias, immer wieder der Blick auf schneebedeckte Berge am Horizont. Hinter dem Lago Viedma zweigt die RP23 ab – ein landschaftlich eindrucksvoller Streckenabschnitt, der uns direkt auf das Fitz-Roy-Massiv zuführt.

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Die Silhouette des ikonischen Granitbergs wächst mit jedem Kilometer und kündigt unser Ziel an: El Chaltén, das kleine Outdoor-Mekka am Eingang des Nationalparks Los Glaciares. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung. Wer möchte, kann eine erste kleine Wanderung unternehmen, durch das Dorf bummeln oder einfach den Blick auf die Berge genießen.

Tagesdistanz: ca. 220 km

Tag 12: El Chaltén, Ruhetag

Heute lassen wir die Motorräder stehen und entdecken die Umgebung von El Chaltén zu Fuß – wer will, ganz aktiv, oder einfach entspannt. Das Dorf gilt als das Wander-Mekka Argentiniens und ist Ausgangspunkt zahlreicher, gut ausgeschilderter Routen. Wer es sportlich mag, startet früh zu einer der klassischen Tageswanderungen – etwa zur Laguna Capri oder sogar bis zur Laguna de los Tres mit einmaligem Blick auf den Fitz Roy.

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Andere entscheiden sich für einen leichteren Weg, z. B. zur Laguna Torre oder zu einem der umliegenden Aussichtspunkte. Immer dabei: die grandiose Kulisse aus Granitspitzen, Gletschern und Weite. Für alle, die es ruhiger angehen lassen wollen, bietet El Chaltén gemütliche Cafés, kleine Galerien und die Gelegenheit, das Gepäck zu sortieren oder einfach in der Sonne zu sitzen und die Berge zu betrachten.

Am Abend trifft sich die Gruppe wieder – vielleicht beim argentinischen Grill oder mit einem Glas Malbec in der Hand. Die kommenden Etappen führen uns weiter in den Norden Patagoniens – mit vielen neuen Kurven, Farben und Eindrücken.

 

Tag 13: El Chaltén – Gobernador Gregores

Heute lassen wir die spektakuläre Bergkulisse rund um El Chaltén hinter uns und machen uns auf den Weg zurück in die offenen Weiten der patagonischen Steppe. Die ersten Kilometer begleiten uns noch die schneebedeckten Gipfel des Fitz Roy und Cerro Torre – ein letzter, magischer Blick auf diese Ikonen Patagoniens. Die Straße verläuft entlang des Lago Viedma, bevor wir wieder auf die legendäre Ruta 40 treffen. Je weiter wir nach Norden kommen, desto flacher und karger wird die Landschaft.

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Die Andenkette verschwindet im Rückspiegel, und die gewaltige Leere der argentinischen Steppe nimmt wieder Besitz von der Szenerie. Die Strecke ist einsam, der Wind ein ständiger Begleiter, und die Straße oft schnurgerade – unterbrochen nur von Brücken über trockene Flussbetten oder vereinzelte Estancias in der Ferne. Am Nachmittag erreichen wir Gobernador Gregores – eine funktionale Kleinstadt im Herzen Patagoniens, ideal für einen Zwischenstopp auf dem Weg nach Norden.

Tagesdistanz: ca. 330 km

Tag 14: Gobernador Gregores – Los Antiguos

Wir verlassen Gobernador Gregores und folgen der Ruta 40 weiter in Richtung Westen. Die heutige Etappe führt durch die karge Weite Zentralkargentiniens – durch windgepeitschte Ebenen, sanfte Hügelzüge und einsame Landschaften, in denen sich Nandus, Guanakos und Kondore heimisch fühlen. Mit jeder Stunde nähern wir uns wieder der Andenkette – die Silhouetten der Berge zeichnen sich langsam am Horizont ab.

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Nach einer langen Fahrt durch die Weite der patagonischen Pampa erreichen wir schließlich Los Antiguos – ein grüner, fast mediterran wirkender Ort am Ufer des Lago Buenos Aires. Die milde Luft, Obstplantagen und die ruhige Lage am Seeufer bieten einen reizvollen Kontrast zur trockenen Weite der zurückliegenden Strecke. Hier genießen wir einen entspannten Abend – mit Blick auf den Sonnenuntergang über dem See und einem Gefühl von Gelassenheit.

Tagesdistanz: ca. 420 km

Tag 15: Los Antiguos – Puerto Río Tranquilo (Chile)

Am Morgen starten wir in Los Antiguos und nehmen Kurs auf Chile. Die Straße führt zunächst entlang des Lago Buenos Aires – mit weiten Ausblicken über das Wasser und die dahinter aufragenden Anden. Der Grenzübertritt verläuft ruhig und einsam – nach dem argentinischen Posten durchqueren wir ein Stück Niemandsland, bevor wir die chilenische Seite erreichen.

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Kaum über die Grenze, ändert sich die Landschaft deutlich: Dichte Wälder, klare Wasserläufe und spektakuläre Berghänge begleiten uns auf dem Weg hinunter zum Lago General Carrera. Die Strecke ist schmal, teils unbefestigt, aber gut fahrbar – eine abenteuerliche Etappe durch das wilde Herz Patagoniens. Gegen Nachmittag erreichen wir Puerto Río Tranquilo, direkt am türkisblauen See gelegen. Wer möchte, kann sich schon jetzt auf eine Bootstour zu den Marmorhöhlen freuen – oder einfach den Blick über das Wasser genießen.

Tagesdistanz: ca. 180 km

Tag 16: Puerto Río Tranquilo – Ruhetag am Lago General Carrera

Nach der rauen Etappe über die Grenze und durch die patagonische Abgeschiedenheit ist heute ein Tag zur Erholung und zum Krafttanken eingeplant. Puerto Río Tranquilo liegt malerisch am Ufer des Lago General Carrera, eingerahmt von Bergen, Regenwald und dem türkisfarbenen Wasser des größten Sees Chiles. Der kleine Ort bietet eine einfache, aber ausreichende Infrastruktur: Tankstelle, kleine Läden, Cafés und charmante Unterkünfte – ideal für einen entspannten Tag inmitten der Natur.

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Viele nutzen den Tag zur Pflege der Fahrzeuge: Kette schmieren, Schrauben prüfen, Gepäck neu sortieren – oder einfach, um in Ruhe durchzuatmen. Auch ein Spaziergang durch den Ort oder entlang des Seeufers lohnt sich – mit Blick auf das wechselnde Licht über dem Wasser und die mächtigen Gipfel am Horizont.

Ein besonderes Highlight ist der optionale Bootsausflug zu den berühmten Capillas de Mármol – den Marmorhöhlen. Die bizarr geformten Felsformationen liegen direkt im See und leuchten je nach Lichteinfall in Blau-, Grau- und Türkistönen – ein surrealer Anblick, den man nicht vergisst. Am Abend kehren wir zurück in die Ruhe des Ortes. Die Stimmung ist gelassen, fast schon meditativ. Ein gutes Abendessen, vielleicht ein Glas chilenischer Wein – und Vorfreude auf die kommenden Etappen der legendären Carretera Austral.

Tag 17: Puerto Río Tranquilo – Coyhaique

Heute erwartet uns eine landschaftlich spektakuläre Etappe entlang der Carretera Austral – Patagonien pur. Wir verlassen Puerto Río Tranquilo und folgen dem tiefblauen Lago General Carrera Richtung Norden. Bald schlängelt sich die Straße durch weite Täler, über Brücken und vorbei an Gletscherflüssen, eingerahmt von schneebedeckten Gipfeln.

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Ein Höhepunkt des Tages ist der Queulat-Nationalpark, wo wir bei gutem Wetter einen Abstecher zum Aussichtspunkt des Ventisquero Colgante unternehmen können – einem „hängenden Gletscher“, der mit donnernden Wasserfällen in eine grüne Schlucht stürzt. Eine kurze Wanderung führt uns durch moosbedeckten Wald bis zu einem atemberaubenden Panorama.

Im weiteren Verlauf wird die Straße schmaler und kurviger – mal asphaltiert, mal mit losem Schotter. Die Natur ist wild und dramatisch, die Fahrt intensiv. Schließlich erreichen wir Coyhaique – die größte Stadt entlang der Carretera Austral. Nach Tagen in der patagonischen Abgeschiedenheit bietet der Ort wieder städtische Infrastruktur, ohne seinen besonderen Charme zu verlieren. Cafés, Werkstätten, Märkte – alles ist fußläufig erreichbar.

Tagesdistanz: ca. 220 km

Tag 18: Coyhaique – Queulat-Nationalpark – Puyuhuapi

Nach einer erholsamen Nacht in Coyhaique führt uns die Reise heute tiefer hinein ins grüne Herz Patagoniens. Die Carretera Austral schlängelt sich aus der Stadt hinaus – vorbei an Flusstälern, durch lichte Wälder und über Hochebenen, wo der Blick weit über Berge, Wasser und Himmel schweift. Die Etappe ist zwar nicht lang, aber kurvenreich und landschaftlich abwechslungsreich. Unterwegs erleben wir die raue Schönheit der Region Aysén in ihrer ganzen Bandbreite: Gletscherflüsse, steile Berghänge, enge Schluchten und abgelegene Estancias prägen den Weg.

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Ein besonderes Highlight des Tages ist der Queulat-Nationalpark, den wir am Nachmittag erreichen. Hier erwartet uns eine Wanderung zum berühmten Ventisquero Colgante, dem „hängenden Gletscher“, der von den Bergen herabstürzt und seine Wassermassen tosend in die Tiefe fallen lässt. Ein Aussichtspunkt bietet spektakuläre Blicke auf dieses Naturwunder – bei klarem Wetter ein echtes Postkartenmotiv.

Nach dem Stopp im Park folgen wir weiter der kurvigen Straße bis nach Puyuhuapi, einem kleinen Ort mit deutschen Wurzeln, direkt am gleichnamigen Fjord gelegen. Die Atmosphäre ist ruhig, das Dorf charmant und von grüner Natur umgeben – ein idealer Ort, um den Fahrtag entspannt ausklingen zu lassen.

Tagesdistanz: ca. 140 km

Tag 19: Puyuhuapi – Chaitén

Wir verabschieden uns von der ruhigen Bucht von Puyuhuapi und folgen weiter der Ruta 7 – der legendären Carretera Austral – in Richtung Norden. Die heutige Etappe führt durch die wilde Natur Patagoniens: vorbei an Regenwäldern, Wasserfällen und über Flüsse, die wir auf typischen Holzbrücken überqueren. Der Weg schlängelt sich entlang steiler Berghänge und durch eine der abgelegensten Gegenden Chiles.

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Mit etwas Glück lassen sich Kondore oder Füchse am Straßenrand beobachten, und immer wieder bieten sich kurze Stopps an, um die raue, ungezähmte Landschaft auf sich wirken zu lassen. Am Nachmittag erreichen wir Chaitén, eine kleine, resiliente Stadt am Golf von Corcovado – bekannt für ihre bewegte Geschichte nach dem Vulkanausbruch 2008. Heute ist sie Ausgangspunkt für Entdeckungen im Pumalín-Nationalpark, den wir morgen durchqueren werden.

Tagesdistanz: ca. 190 km

Tag 20: Chaitén – Caleta Gonzalo – Hornopirén

Ein Highlight der gesamten Carretera Austral erwartet uns heute: die Durchquerung des nördlichen patagonischen Fjordlands. Nach wenigen Kilometern fahren wir in den Pumalín-Nationalpark hinein – eine der spektakulärsten Naturregionen Südamerikas. Dichte Wälder, Gletscherbäche, moosbedeckte Bäume und steile Berghänge begleiten uns auf dem Weg bis Caleta Gonzalo, wo wir auf die erste Fähre des Tages warten.

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Es folgen zwei Fährpassagen: Zuerst geht es in etwa 45 Minuten nach Leptepu, anschließend überqueren wir per Motorrad eine kurze Landverbindung, bevor uns die zweite, längere Fährfahrt (ca. 3,5 Stunden) durch beeindruckende Fjorde und enge Wasserstraßen zurück nach Hornopirén bringt.

Die Überfahrten sind nicht nur logistische Etappen – sie gehören zu den eindrucksvollsten Momenten dieser Reise. Einsame Fjordlandschaften, grüne Berghänge und das Gefühl völliger Abgeschiedenheit prägen diesen Tag. Am Abend erreichen wir Hornopirén, ein ruhiger Ort am Rande des Nationalparks – mit dem Gefühl, einen echten Abenteuerabschnitt gemeistert zu haben.

Tagesdistanz: ca. 60 km

Tag 21: Hornopirén – Puerto Octay

Heute verlassen wir die raue Schönheit Nordpatagoniens. Von Hornopirén, dem Tor zur Carretera Austral, fahren wir zunächst entlang des Estero Reloncaví – eine landschaftlich eindrucksvolle Strecke mit dichten Wäldern, Blick auf den Fjord und teils unbefestigten Passagen. Je weiter wir nach Norden vordringen, desto grüner und dichter wird die Vegetation – Vulkane rücken ins Blickfeld, die Luft wird feuchter, das Klima milder.

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Die Szenerie ändert sich: Patagonische Wildnis weicht fruchtbaren, landwirtschaftlich geprägten Regionen. Am Nachmittag erreichen wir den malerischen Ort Puerto Octay am Ufer des Lago Llanquihue – mit Blick auf den majestätischen Vulkan Osorno. Eine entspannte Unterkunft erwartet uns hier, eingebettet in sattgrüne Wiesen und stille Uferlandschaft.

Tagesdistanz: ca. 180 km

Tag 22: Puerto Octay – Villa La Angostura (Argentinien)

Heute überqueren wir die Anden zurück nach Argentinien. Von Puerto Octay führt unsere Route in Richtung des Grenzübergangs Cardenal Antonio Samoré Pass – einer der landschaftlich reizvollsten Andenpässe. Die Straße windet sich auf rund 1.300 Meter Höhe durch dichte Bergwälder, begleitet von Ausblicken auf Vulkanlandschaften und tiefe Täler.

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Nach den Grenzformalitäten erleben wir auf argentinischer Seite einen spürbaren Landschaftswechsel: Die Wälder treten zurück, das Licht wird klarer, die Farben trockener. Die Region rund um Villa La Angostura, unser heutiges Ziel, ist von Seen, Bergen und ländlicher Eleganz geprägt. Wir beziehen unsere Unterkunft in dem charmanten Bergort am Lago Nahuel Huapi – ein idealer Ort, um den Tag ruhig ausklingen zu lassen.

Tagesdistanz: ca. 120 km

Tag 23: Villa La Angostura – San Martín de los Andes

Wir verlassen das charmante Bergdorf Villa La Angostura und starten in einen der landschaftlich schönsten Fahrtage dieser Reise: Über die legendäre Ruta de los Siete Lagos geht es Richtung Norden – eine der bekanntesten und spektakulärsten Panoramastraßen Argentiniens. Die Strecke schlängelt sich durch dichte Wälder und entlang mehrerer glasklarer Seen: Lago Espejo, Lago Correntoso, Lago Falkner und Lago Villarino begleiten uns auf unserem Weg.

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Hinter jeder Kurve öffnet sich ein neues Postkartenmotiv – mit spiegelnden Wasserflächen, schneebedeckten Gipfeln und intensiven Grüntönen. Nach zahlreichen Fotostopps erreichen wir am Nachmittag San Martín de los Andes. Der Ort liegt malerisch am Lago Lácar und empfängt uns mit Holzhäusern, einer entspannten Atmosphäre und exzellenten Restaurants. Hier übernachten wir – inmitten der andinen Seenlandschaft.

Tagesdistanz: ca. 110 km

Tag 24: San Martín de los Andes – Zapala

Heute verlassen wir die liebliche Seenregion Patagoniens und fahren weiter nach Norden – zurück in trockenere Gefilde. Die Straße führt uns zunächst durch den Lanín-Nationalpark, benannt nach dem gleichnamigen, imposanten Vulkan, der mit seiner weißen Kuppe über der Landschaft thront.

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Je weiter wir fahren, desto mehr verändert sich die Szenerie: Die Wälder lichten sich, die Vegetation wird niedriger, das Klima trockener. Wir lassen die Bergseen hinter uns und kehren zurück in die offenen Weiten der argentinischen Pampa. Auf der schnurgeraden Ruta 40 geht es durch windgepeitschte Hochlandlandschaften bis nach Zapala, einem kleinen, funktionalen Ort mit guter Infrastruktur – ideal für eine Nacht auf der Durchreise.

Tagesdistanz: ca. 250 km

Tag 25: Zapala – Chos Malal

Wir verlassen Zapala am Morgen und folgen der Ruta 40 weiter nach Norden – eine Etappe, die durch die weitläufigen Hochplateaus und trockenen Steppen der Provinz Neuquén führt. Die Straße windet sich durch sanft geschwungene Hügel, vorbei an abgelegenen Siedlungen und vulkanisch geprägten Landschaften. Wer Lust auf einen Abstecher hat, kann westlich der Route einen Umweg zum Laguna Blanca Nationalpark machen – ein Rückzugsort für Flamingos, Andengänse und viele andere Vogelarten. Die Ruhe dort und der Blick über die weite Ebene machen diesen kurzen Umweg lohnenswert.

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Je weiter wir fahren, desto eindrucksvoller werden die Felsformationen und Vulkankegel am Horizont. Optional, bei gutem Wetter und Abenteuerlust, lohnt sich auch eine Abzweigung zum Vulkan Tromen – einer der höchsten Vulkane Argentiniens, abgelegen und majestätisch über der Pampa thronend. Am Nachmittag erreichen wir Chos Malal, einst erste Hauptstadt von Neuquén und heute ein kleiner, angenehmer Ort am Río Neuquén. Die Gegend ist ideal für einen entspannten Zwischenstopp.

Tagesdistanz: ca. 220 km

Tag 26: Chos Malal – Malargüe

Wir lassen Chos Malal hinter uns und tauchen ein in eine der eindrucksvollsten Regionen der Ruta 40: Die Fahrt führt durch die Payunia, eine der vulkanisch aktivsten Landschaften der Welt. Schwarze Lavafelder, Basaltkuppen und weite Ebenen bestimmen das Bild – eine Szenerie wie aus einem anderen Planeten. Die Straße ist größtenteils gut ausgebaut, doch der Wind kann auf den langen Geraden zur Herausforderung werden.

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Es lohnt sich, unterwegs die Einsamkeit zu genießen – Patagonien zeigt sich hier von seiner rauen, ursprünglichen Seite. Da Tankmöglichkeiten begrenzt sind, ist eine gute Tagesplanung wichtig. Am späten Nachmittag erreichen wir Malargüe, eine freundliche Stadt mit guter Infrastruktur – ideal für eine erholsame Nacht und zur Vorbereitung auf die nächsten, wieder grüneren Etappen Richtung Norden.

Tagesdistanz: ca. 340 km

Tag 27: Malargüe – Mendoza (Option: Cañón del Atuel)

Wir verlassen Malargüe Richtung Norden auf der Ruta 40 – durch weite Täler und trockene Hügellandschaft. Wer es direkt mag, nimmt die Hauptstrecke bis Mendoza: entspannt, wenig Verkehr, gute Straße.

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Alternativ führt eine landschaftlich spektakuläre Route über San Rafael und durch den Cañón del Atuel: türkisfarbener Fluss, enge Kurven und eindrucksvolle Felsen – ein echtes Highlight, aber rund 140 km länger. Am späten Nachmittag erreichen wir Mendoza, die elegante Hauptstadt des argentinischen Weins.

Tagesdistanz: ca. 330 km (direkt) / ca. 470 km (via San Rafael)

Tag 28: Mendoza, Ruhetag

Mendoza bietet die perfekte Gelegenheit für einen Pausentag: Motorradpflege, Wäsche, Ersatzteile – oder einfach entspannen. Wer Lust auf Kultur und Genuss hat, besucht eine der umliegenden Bodegas mit Weinverkostung. Auch ein Stadtbummel durch die grünen Alleen oder ein Ausflug zu den Thermen von Cacheuta lohnen sich. Abends genießen wir die argentinische Küche und stoßen gemeinsam auf die kommenden Etappen Richtung Norden an.

Tag 29: Mendoza – San José de Jáchal

Wir verlassen Mendoza und fahren nordwärts auf der Ruta 40 – durch weite, trockene Täler und an den Ausläufern der Anden entlang. Die Landschaft ist karg, das Licht klar, die Straße ruhig. Je weiter wir fahren, desto einsamer wird die Umgebung.

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Unterwegs zeigt sich die ganze Weite Nordargentiniens: Hügellandschaften, ausgetrocknete Flussbetten, vereinzelte Estancias. Am Nachmittag erreichen wir San José de Jáchal – eine ruhige Kleinstadt mit einfacher Infrastruktur und idealem Etappenstopp vor dem Nationalpark.

Tagesdistanz: ca. 300 km

Tag 30: San José de Jáchal – Villa Unión

Heute erwartet uns ein echtes Highlight: Über die RN150 geht es in den Parque Nacional Talampaya – eine eindrucksvolle Felsenlandschaft mit bizarren Gesteinsformationen, tiefen Schluchten und steilen Sandsteinwänden. Wer mag, kann im Besucherzentrum Halt machen oder eine geführte Tour unternehmen.

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Nach dem Nationalpark führt uns die Straße weiter durch weite Plateaus und abgelegene Täler, bis wir Villa Unión erreichen – eingebettet in eine wilde Landschaft mit leuchtend roten Felsen und weitem Horizont.

Tagesdistanz: ca. 230 km

Tag 31: Villa Unión – Belén

Wir verlassen Villa Unión und folgen der Ruta 40 weiter nordwärts – durch filmreife Kulissen, leuchtende Felswände und das stille Herz Nordargentiniens. Die Straße führt uns zunächst durch eine weite, trockene Landschaft, gesäumt von Kakteen, farbigen Gesteinsformationen und kleinen Dörfern mit Lehmhäusern. Hinter Villa Castelli wird es besonders eindrucksvoll: Die Berge rücken näher, die Straße schraubt sich durch spektakuläre Täler – ein Genuss für Motorrad und Auge.

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In der Gegend um Chilecito zeigt sich das Vorandengebirge von seiner schönsten Seite: rot, rau, faszinierend. Am Nachmittag erreichen wir Belén – eine ruhige Kleinstadt mit freundlicher Atmosphäre, wo die Sierras bereits spürbar nah sind. Hier lassen wir den Tag entspannt ausklingen – vielleicht bei einem traditionellen Abendessen unter weitem Himmel oder einem Spaziergang durch den beschaulichen Ortskern.

Tagesdistanz: ca. 330 km

Tag 32: Belén – Cafayate

Wir verlassen Belén und folgen der Ruta 40 weiter nach Norden – durch die einsamen Weiten Nordwest-Argentiniens. Die Straße verläuft durch karge Täler, vorbei an Kakteen, roten Felsen und abgelegenen Dörfern. Lehmhäuser, Pferdekarren und kleine Felder prägen das Bild – das Leben hier folgt einem anderen Rhythmus. Der Straßenbelag ist teils asphaltiert, teils Naturpiste, aber insgesamt gut befahrbar. Die landschaftliche Weite und Stille begleiten uns den ganzen Tag – ein echtes Nordargentinien-Erlebnis.

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Am Nachmittag erreichen wir Cafayate – ein charmantes Städtchen mit entspannter Atmosphäre, bekannt für seine Weingüter und den aromatischen Torrontés-Weißwein. Wer möchte, genießt den Abend mit einem Spaziergang durch das historische Zentrum oder einem Glas Wein auf der Plaza.

Tagesdistanz: ca. 240 km

Tag 33: Cafayate – Salta

Heute erwartet uns eine Etappe voller landschaftlicher Highlights. Wir starten in Cafayate und folgen der Ruta 68 durch die spektakuläre Quebrada de las Conchas – eine rote Felsenwelt voller bizarrer Formationen wie dem „Amphitheater“ oder der „Teufelskehle“. Fotostopps sind hier fast Pflicht – das Lichtspiel auf den farbigen Gesteinen ist einzigartig.

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Je näher wir Salta kommen, desto grüner wird die Umgebung. Felder, Estancias und eine zunehmend tropische Vegetation begleiten uns. Am frühen Nachmittag erreichen wir Salta – eine der schönsten Kolonialstädte Argentiniens mit lebendiger Atmosphäre, historischen Bauten und gutem Essen. Ein Spaziergang durch die Altstadt oder ein Abend auf einer der Terrassen rund um die Plaza 9 de Julio sind der perfekte Ausklang des Tages.

Tagesdistanz: ca. 190 km

Tag 34: Salta – Susques (Argentinien)

Heute geht es hoch hinaus – von der kolonialen Tieflandstadt Salta bis hinauf in die kargen Höhen des Altiplano. Wir starten auf der Ruta 9 und fahren durch die grüne Berglandschaft der Yungas – ein letzter Kontrast, bevor uns die trockene Hochebene empfängt. Hinter Tilcara windet sich die Straße durch die Quebrada de Humahuaca hinauf – mit Blick auf den bunten Cerro de los Siete Colores bei Purmamarca.

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Die Serpentinen bringen uns auf über 4.000 Meter Höhe – ein spektakulärer Aufstieg durch eine Region voller Farben und Geschichte. Weiter geht es über die einsame Ruta 52 bis nach Susques – eine kleine Andensiedlung auf rund 3.600 Metern Höhe, umgeben von Weite, Wind und Vulkanlandschaft. Ideal, um sich an die Höhe zu gewöhnen und den Tag ruhig ausklingen zu lassen.

Tagesdistanz: ca. 330 km

Tag 35: Susques – San Pedro de Atacama (Chile)

Heute überqueren wir eine der höchsten Andenpässe der Tour: den Paso de Jama. Die Straße ist asphaltiert und führt auf über 4.800 Meter – eine der höchstgelegenen Verbindungen Südamerikas. Die Landschaft ist überwältigend: Lagunen, Vulkane, Salzflächen und endlose Weite begleiten uns über das Altiplano. Nach dem argentinischen Grenzposten folgt eine lange Strecke durch Niemandsland, bevor wir die chilenische Seite erreichen.

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Die Abfahrt hinunter nach San Pedro de Atacama ist ein stufenweiser Rückweg in niedrigere Höhen – mit spektakulären Ausblicken auf die Atacama-Wüste. San Pedro selbst ist ein magischer Ort: Oasenstadt, Treffpunkt von Reisenden und idealer Ausgangspunkt für Wüstenabenteuer. Wir genießen die Ankunft und lassen den Tag bei trockener Wüstenluft und chilenischer Küche ausklingen.

Tagesdistanz: ca. 210 km

Tag 36: San Pedro de Atacama, Ruhetag

Heute heißt es durchschnaufen: Nach den letzten Fahrtagen auf Höhen über 4.000 m ist San Pedro de Atacama genau der richtige Ort, um neue Energie zu tanken. Der kleine Wüstenort liegt inmitten einer Oase – staubige Lehmhäuser, Palmen, kleine Lokale und eine entspannte Atmosphäre prägen das Bild. Am Vormittag unternehmen wir einen Ausflug ins nahegelegene Valle de la Luna oder das Valle de Marte – eine surreale Landschaft aus Sand, Salz und Gestein, geformt von Wind und Zeit.

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Die Lichtstimmungen sind einzigartig, die Stille fast vollkommen. Zurück in San Pedro bleibt Zeit für einen Stadtbummel, ein kühles Getränk im Schatten oder einfach zum Entspannen. Die nächsten Etappen führen uns wieder auf große Höhen – heute genießen wir bewusst die Ruhe auf nur 2.400 Metern.

Tag 37: San Pedro de Atacama – Laguna Hedionda (Bolivien)

Früh am Morgen brechen wir auf in Richtung bolivianisches Altiplano – heute wartet einer der spektakulärsten Abschnitte der gesamten Reise. Über den Grenzposten Hito Cajón gelangen wir in die abgelegene Weite der Lagunenroute. Schon kurz nach der Einreise empfängt uns eine Welt wie von einem anderen Planeten: die türkisfarbene Laguna Verde, der schimmernde Licancabur-Vulkan, dann weiter zur berühmten Laguna Colorada mit ihren rot leuchtenden Wassern und hunderten Flamingos.

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Die Strecke ist unbefestigt und rau, aber atemberaubend schön. Auf über 4.000 Metern Höhe tauchen wir ein in eine archaische Landschaft aus Salz, Wind, Gletschern und Licht. Am Nachmittag erreichen wir die Laguna Hedionda – benannt nach ihrem schwefelhaltigen Wasser, das allerdings malerisch von Flamingos belebt ist. Die Nacht verbringen wir in einem einfachen, abgelegenen Refugio – ohne viel Komfort, aber mit Sternenhimmel deluxe.

Tagesdistanz: ca. 280 km

Tag 38: Laguna Hedionda – Uyuni

Nach einer kalten, klaren Nacht am Hochlandsee setzen wir unsere Fahrt durch das bolivianische Altiplano fort – mitten durch eine der abgelegensten und spektakulärsten Landschaften Südamerikas. Die Route führt uns vorbei an weiteren Lagunen, dampfenden Solfataren, bizarren Felsformationen und weiten Ebenen voller Licht und Stille.

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Wir durchqueren die Laguna Cañapa, passieren Sandfelder und raues Terrain – mal hartgepresste Piste, mal weicher Untergrund. Die Fahrbedingungen sind fordernd, aber das Erlebnis ist einzigartig. Am späten Nachmittag erreichen wir Uyuni, eine staubige Wüstenstadt auf 3.650 m Höhe – einst wichtiger Bahnknotenpunkt, heute Ausgangsort für Touren in den größten Salzsee der Welt. Hier wartet ein fester Schlafplatz, eine warme Dusche – und vielleicht ein kaltes Bier.

Tagesdistanz: ca. 210 km

Tag 39: Uyuni, Ruhetag / Salar de Uyuni

Ein Tag zum Staunen: Heute haben wir Zeit, den Salar de Uyuni, den größten Salzsee der Erde, ausgiebig zu erkunden. Wer mag, startet früh – denn der Sonnenaufgang über der blendend weißen Ebene ist magisch. Die Salzfläche bietet perfekten Grip, und das Fahren gleicht einem Gleiten durch eine fremde Welt.

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Ziel ist die Isla Incahuasi mit ihren meterhohen Kakteen und einem fantastischen Rundumblick – ein Ort wie aus einem Traum. Unterwegs bleibt viel Zeit für Fotos, Spielereien mit Perspektive oder einfach für einen Moment völliger Stille. Alternativ kann der Tag auch ruhig angegangen werden: mit einem Spaziergang durch Uyuni, einem Kaffee in der Sonne oder dem Besuch des Train Graveyard, wo alte Dampflokomotiven im Sand verrosten. Egal wie: dieser Tag ist einer der bildgewaltigsten der Reise.

Tagesdistanz: ca. 200 km (optional)

Tag 40: Uyuni – Oruro

Wir verlassen Uyuni und kehren dem Salar den Rücken. Die Ruta 1 bringt uns heute zügig nordwärts durch das weite, stille Altiplano. Die Landschaft bleibt karg und eindrucksvoll: flirrende Ebenen, ferne Bergketten und Lamas am Straßenrand bestimmen das Bild. Die Straße ist gut asphaltiert, der Verkehr überschaubar – ein entspannter Fahrtag mit weitem Horizont.

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Am Nachmittag erreichen wir Oruro auf rund 3.700 m Höhe. Die ehemalige Bergbaustadt ist bekannt für ihren Karneval, heute aber vor allem Zwischenstation auf unserem Weg durch das bolivianische Hochland.

Tagesdistanz: ca. 320 km

Tag 41: Oruro – La Paz

Heute steht eine kurze, aber intensive Etappe an. Wir folgen weiter der Ruta 1 nordwärts, überqueren das endlose Hochland und nähern uns langsam der Metropolregion La Paz. Je näher wir kommen, desto spektakulärer wird die Kulisse: Plötzlich öffnet sich der Blick auf den Talkessel von El Alto – und tief unter uns liegt La Paz, eingebettet zwischen steilen Hängen und schneebedeckten Andengipfeln.

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Stadtbummel oder eine Fahrt mit der Eine der beeindruckendsten Anfahrten Südamerikas! Am Nachmittag bleibt Zeit für einen ersten berühmten Seilbahn über die Dächer der Stadt.

Tagesdistanz: ca. 230 km

Tag 42: La Paz, Ruhetag

Heute lassen wir die Fahrzeuge stehen und entdecken gemeinsam die spektakulär gelegene Metropole La Paz – eingebettet in einen riesigen Talkessel und überragt vom schneebedeckten Illimani. Am Vormittag erkunden wir die Stadt auf besondere Weise: Mit dem modernen Teleférico, dem beeindruckenden Seilbahnnetz, schweben wir über Dächer, Täler und Hochhäuser – und genießen atemberaubende Ausblicke auf das urbane Gewirr und die umliegende Bergwelt. In der kolonial geprägten Altstadt bleibt Zeit für einen Bummel über bunte Märkte, durch enge Gassen oder zum berühmten Hexenmarkt, wo sich Mystik und Alltag mischen.

Tag 43: La Paz – Copacabana

Nach einem Ruhetag in der höchstgelegenen Regierungshauptstadt der Welt verlassen wir heute den urbanen Trubel von La Paz und fahren zurück in die stille Weite des bolivianischen Altiplano. Zunächst windet sich die Strecke aus dem Talkessel hinauf auf die karge Hochebene – mit letzten Blicken zurück auf die Stadt und die Gipfel der Cordillera Real.

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Je weiter wir uns vom Ballungsraum entfernen, desto ruhiger wird die Fahrt. Wir folgen der Ruta 2, die uns nordwestlich Richtung Titicacasee führt. Das erste große Highlight ist die Überfahrt der Engstelle bei Tiquina: Motorräder und Fahrer setzen auf kleinen Holzflößen über, während das Begleitfahrzeug auf einer separaten Plattform übersetzt – ein entschleunigendes Erlebnis, das Zeit zum Durchatmen lässt.

Auf der anderen Seite geht es entlang des tiefblauen Sees weiter bis nach Copacabana, dem bedeutendsten Wallfahrtsort Boliviens. Der kleine Ort liegt malerisch zwischen Hügeln und See und lädt zum Entspannen ein. Wer möchte, kann am späten Nachmittag noch zur Uferpromenade spazieren oder den Sonnenuntergang vom „Cerro Calvario“ genießen.

Tagesdistanz: ca. 150 km

Tag 44: Copacabana – Puno (Peru)

Heute verlassen wir Bolivien und kehren zurück nach Peru. Die Etappe führt uns erneut entlang des tiefblauen Titicacasees, vorbei an Terrassenfeldern, kleinen Gemeinden und sanften Hügeln. Bereits kurz nach der Abfahrt erreichen wir die Grenze bei Kasani – ein eher ruhiger Übergang, an dem es dennoch etwas Geduld braucht. Die Grenzformalitäten sind in der Regel unkompliziert.

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Nach dem Grenzübertritt folgt die Route der gut ausgebauten Straße durch das weite Hochland des Altiplano. Immer wieder blitzt das Wasser des Sees zwischen den Hügeln hervor – ruhig, klar oder leicht bewegt vom Wind. Unterwegs bieten sich Stopps in kleinen Dörfern an, wo das Leben noch im Rhythmus der Landwirtschaft verläuft. Das Tagesziel ist Puno, eine lebendige Stadt auf knapp 3.830 Metern Höhe, direkt am Ufer des Titicacasees. Am späten Nachmittag lohnt sich optional eine Bootstour zu den schwimmenden Schilfinseln der Uros – oder einfach ein Spaziergang entlang der Uferpromenade mit Blick auf das goldene Abendlicht über dem See.

Tagesdistanz: ca. 150 km

Tag 45: Puno – Cusco

Nach dem Blick über den Titicacasee am Morgen nehmen wir heute Abschied vom Altiplano. Die Ruta 3S führt uns zurück nach Cusco – durch die weiten Hochlandebenen und über die sanften Pässe der südlichen Anden. Die Landschaft ist geprägt von Feldern, Lehmhäusern, kleinen Märkten und grasenden Alpakas – Peru zeigt sich hier von seiner authentisch-ländlichen Seite.

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Wir überqueren den La Raya-Pass auf über 4.300 Metern, wo sich uns ein weiter Blick auf Gletscher und Bergketten bietet und passieren einige kleinere Andendörfer, in denen die Zeit stehen geblieben zu sein scheint. Wer mag, legt unterwegs einen Stopp beim kleinen Inka-Museum in Pukara oder am Aussichtspunkt kurz vor dem Pass ein.

Je näher wir Cusco kommen, desto dichter wird die Vegetation. Die Straße schlängelt sich durch das fruchtbare Vilcanota-Tal – flankiert von schneebedeckten Gipfeln. Am späten Nachmittag erreichen wir die ehemalige Hauptstadt des Inkareichs. Cusco liegt eingebettet zwischen den Berghängen auf knapp 3.400 Metern Höhe – mit kolonialem Flair, Kopfsteinpflaster und lebendiger Atmosphäre.

Tagesdistanz: ca. 390 km

Tag 46: Cusco – Urubamba

Wir lassen die geschichtsträchtige Andenmetropole Cusco hinter uns und tauchen ein ins sogenannte Heilige Tal der Inka – eine Region voller fruchtbarer Felder, kleiner Dörfer und bedeutender archäologischer Stätten. Die Strecke ist kurz, aber landschaftlich abwechslungsreich: grüne Terrassen, leuchtende Berggipfel und traditionelles Landleben begleiten unseren Weg.

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Je nach Tageszeit und Interesse lohnt sich ein Abstecher zu einem der historischen Highlights entlang der Route – etwa zu den Salzterrassen von Maras oder den kreisförmigen Agrarplattformen von Moray. Auch kleinere Kirchen, bunte Märkte und koloniale Kolonialbauten bieten Gelegenheit für Stopps. Am frühen Nachmittag erreichen wir Urubamba, das ruhig im Zentrum des Tals liegt – eingerahmt von den Anden, mit entspanntem Flair und idealer Lage für den morgigen Besuch von Machu Picchu. Ein früher Abendspaziergang oder ein kühler Drink in einem Gartenlokal runden den Tag ab.

Tagesdistanz: ca. 80 km

Tag 47: Urubamba – Machu Picchu – Urubamba

Heute wartet ein kulturelles und geschichtliches Highlight unserer Reise: der Besuch von Machu Picchu, der sagenumwobenen Inkastadt in den Wolken. Am Morgen fahren wir von Urubamba zur Bahnstation in Ollantaytambo, wo wir in den komfortablen Vistadome-Zug steigen. Die Fahrt führt uns entlang des Río Urubamba durch eine sich ständig verändernde Landschaft – von trockenen Hochlandhängen bis in die sattgrüne Bergurwaldzone. Nach etwa 1,5 Stunden erreichen wir Aguas Calientes, das Tor zu Machu Picchu. Von hier aus geht es mit dem Shuttlebus die letzten Serpentinen hinauf zur berühmten Inkaruine, die wie ein Adlernest über dem Tal thront.

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Ob bei Nebelschwaden oder im gleißenden Sonnenlicht – Machu Picchu ist immer beeindruckend. Bei einer geführten Tour erkunden wir die Tempel, Terrassen und geheimnisvollen Strukturen dieser weltweit einzigartigen Stätte. Die Anlage zählt seit 1983 zum UNESCO-Weltkulturerbe und gilt als Meisterwerk der Inka-Architektur. Am Nachmittag fahren wir mit Zug und Fahrzeug zurück nach Urubamba, wo wir erneut übernachten. Ein Tag voller Eindrücke, Geschichte und unvergesslicher Ausblicke geht zu Ende – Machu Picchu bleibt.

Tag 48: Urubamba – Chalhuanca

Nach den Tagen im Heiligen Tal mit seinen Inka-Stätten und üppigen Feldern nehmen wir heute wieder Höhenmeter auf. Die Strecke führt uns zunächst zurück Richtung Abancay – über kurvenreiche Straßen, durch grüne Täler und vorbei an kleinen Andendörfern. Die Landschaft verändert sich spürbar: Aus fruchtbarem Hochland wird karger Gebirgsraum.

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Nach dem Übergang bei Abancay durchqueren wir das Tal von Curahuasi, das mit seinem weiten Blick und trockenen Klima einen ersten Vorgeschmack auf die Zentralanden liefert. Die Straße windet sich in engen Kehren weiter hinauf, ehe sie sich durch einsame Berghänge und abgelegene Schluchten zieht – mit spektakulären Ausblicken auf Flüsse, Terrassen und endlose Höhenzüge.

Am späten Nachmittag erreichen wir Chalhuanca, ein ruhiger Ort in einem engen Tal auf etwa 2.850 Metern. Nach dem langen Fahrtag ist hier Zeit zum Ausruhen – oder für einen Spaziergang entlang des Flusses.

Tagesdistanz: ca. 320 km

Tag 49: Chalhuanca – Nazca

Heute beginnt unsere Abfahrt von den Zentralanden hinab in Richtung Küste – und mit ihr ein kompletter Landschaftswechsel. Wir starten in der klaren Morgenluft der Berge und folgen der PE-30A bergab – durch Täler, über Pässe und entlang felsiger Hänge. Die Straße ist kurvig, teils schmal, aber gut ausgebaut und ein Fahrvergnügen für alle, die Serpentinen lieben.

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Mit jedem Kilometer wird es trockener und wärmer. Nach und nach verschwindet die Vegetation, erste Kakteen tauchen auf – und schließlich öffnet sich die Ebene der Küstenwüste. Das Thermometer steigt deutlich, und mit einem Mal ist die Hitze der peruanischen Wüste zurück. Am Nachmittag erreichen wir Nazca – bekannt für die weltberühmten Scharrbilder in der Wüste. Wer möchte, kann einen Rundflug über die Linien buchen oder das kleine Museum im Ort besuchen. Der Kontrast zu den letzten Tagen in den Bergen könnte kaum größer sein – ein spannender Bruch mitten in der Reise.

Tagesdistanz: ca. 350 km

Tag 50: Nazca – Ica (optional: Cañón de los Perdidos)

Wir verlassen die Wüstenstadt Nazca und fahren nordwärts auf der Panamericana – eine Strecke, die durch flirrend heiße Stein- und Sandlandschaften führt, nur gelegentlich unterbrochen von kleinen Oasen oder Kakteengruppen. Für Abenteuerlustige bietet sich am Vormittag ein Abstecher zum Cañon de los Perdidos an – einem abgelegenen Wüstencanyon mit eindrucksvollen Felsformationen. Die Anfahrt erfolgt über eine raue, aber gut fahrbare Piste – und belohnt mit purer Einsamkeit und dramatischer Kulisse.

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Zurück auf der Hauptroute rollen wir weiter in Richtung Ica – eine grüne Stadt mitten in der Wüste. Wer noch Energie hat, kann einen Abstecher zur Laguna de Huacachina machen: Palmen, Sanddünen und die Atmosphäre einer Oase mitten im Nichts – ein surrealer Ort und beliebter Spot für Sonnenuntergangsfotos.

Tagesdistanz: ca. 140–240 km (je nach Route)

Tag 51: Ica – Lima

Heute steht die letzte Etappe entlang der peruanischen Küstenwüste bevor. Wir folgen der Panamericana Sur weiter Richtung Norden – durch trockenes Niemandsland, vorbei an niedrigen Hügeln, ausgedörrten Flussbetten und gelegentlichen Pazifikblicken. Ein kurzer Stopp lohnt sich in Paracas – das kleine Küstenstädtchen bietet gute Fischrestaurants, eine entspannte Promenade und mit Glück sogar Pelikane oder Flamingos. Wer möchte, kann einen Blick in das nahe Naturreservat werfen oder frisches Ceviche am Meer genießen.

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Am Nachmittag erreichen wir die Millionenstadt Lima. Der Verkehr wird dichter, die Luftfeuchtigkeit höher – die Rückkehr in die Zivilisation ist spürbar. Unsere Unterkunft liegt strategisch günstig für eine letzte gemeinsame Nacht in der Hauptstadt. Wer mag, kann am Abend noch ein letztes peruanisches Abendessen genießen – vielleicht mit Blick auf die Pazifikküste.

Tagesdistanz: ca. 300 km

Tag 52: Lima – Ruhetag

Nach der langen Abfahrt aus den Anden tut ein Tag ohne Weiterfahrt richtig gut. Lima, die Hauptstadt Perus, hat mehr zu bieten, als viele erwarten: koloniale Altstadt, moderne Küstenviertel, eine der besten Küchen Südamerikas – und das alles direkt am Pazifik.

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Wer sich für Geschichte interessiert, besucht das historische Zentrum mit Kathedrale und Regierungspalast oder das Larco-Museum mit seiner außergewöhnlichen Sammlung präkolumbianischer Kunst. In Miraflores und Barranco geht es entspannter zu – hier laden grüne Parks, Cafés mit Meerblick und Galerien zum Flanieren ein. Wer Lust hat, kann am Nachmittag an der Steilküste entlang spazieren oder die lokale Küche probieren: Ceviche, frischer Fisch und Pisco Sour sind fast schon Pflichtprogramm.

Tag 53: Lima – Huánuco

Wir lassen die Küstenmetropole Lima hinter uns und nehmen Kurs auf die Anden. Die Straße windet sich durch die westliche Kordillere und bringt uns von Meereshöhe auf über 1.900 Meter – ein intensiver Fahrtag mit spektakulären Landschaftswechseln. Zunächst führt uns die Route auf gut ausgebauten Straßen durch die Zentralsierra. Je weiter wir vordringen, desto grüner wird die Umgebung, während sich der Verkehr spürbar lichtet.

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In der Gegend um La Oroya erwarten uns einige stark befahrene Passstraßen, aber auch beeindruckende Bergpanoramen. Anschließend folgen wir dem Flusslauf des Río Huallaga – immer weiter hinein ins Andenhochland. Am späten Nachmittag erreichen wir Huánuco. Die Stadt liegt in einem fruchtbaren Tal auf rund 1.900 Metern Höhe und ist bekannt für ihr angenehm mildes Klima. Nach der langen Etappe bietet sich ein entspannter Abend am zentralen Platz oder im Hotelgarten an.

Tagesdistanz: ca. 380 km

Tag 54: Huánuco – Huaraz

Wir verlassen Huánuco in nordwestlicher Richtung und fahren hinein in eine der abgelegensten und landschaftlich beeindruckendsten Regionen des zentralen Hochlands. Die Straße schlängelt sich durch schmale Täler, über Pässe und entlang abgelegener Dörfer – oft fühlt es sich an, als wäre man weit abseits der bekannten Reiserouten unterwegs.

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Der Asphalt ist überwiegend gut befahrbar, gelegentlich aber unterbrochen von Schlaglöchern oder Schotterpassagen. Der Lohn: spektakuläre Blicke auf tiefe Täler, schroffe Gipfel und das Gefühl, durch echtes Andenland zu reisen. Je näher wir Huaraz kommen, desto majestätischer wird die Kulisse. Die Stadt liegt auf etwa 3.000 Metern Höhe und ist das Tor zur Cordillera Blanca – der höchsten tropischen Gebirgskette der Welt. Am Abend erreichen wir unser Hotel in Huaraz – mit Blick auf die nahen Schneeberge und Vorfreude auf die nächsten Tage im Hochgebirge.

Tagesdistanz: ca. 330 km

Tag 55: Huaraz – Trujillo

Nach Passagen im Hochgebirge geht es heute wieder an die Küste. Zunächst folgen wir einer spektakulären Bergstraße – die Abfahrt von der Cordillera Blanca zählt zu den schönsten Panoramarouten Perus: Kurven, Canyons, wechselnde Klimazonen.

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Die Strecke führt uns über Serpentinen und schmale Bergpässe hinab in wärmere Gefilde. Je näher wir der Küste kommen, desto trockener wird die Landschaft – grüne Berghänge weichen der kargen Felsenwelt der Küstenkordillere. Schließlich erreichen wir die Panamericana und rollen entspannt nach Trujillo, einer kolonial geprägten Küstenstadt mit historischem Zentrum und maritimer Atmosphäre.

Tagesdistanz: ca. 340 km

Tag 56: Trujillo, Ruhetag

Nach der langen Küstenetappe ist heute Entspannung angesagt. Wer den Tag lieber ruhig angehen möchte, bleibt in der Stadt: die kolonialen Plätze, gemütlichen Cafés und das milde Küstenklima laden zum Verweilen ein. Für Unternehmungslustige hat Trujillo auch einiges zu bieten. Die Stadt, bekannt für ihre koloniale Architektur und die Nähe zu bedeutenden archäologischen Stätten, ist ein idealer Ort für eine kleine Zeitreise in die Welt der präkolumbianischen Kulturen.

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Am Vormittag bietet sich optional ein Ausflug zur beeindruckenden Lehmziegelstadt Chan Chan an, der einstigen Hauptstadt der Chimú-Kultur. Die größte Lehmstadt der Welt liegt nur wenige Kilometer außerhalb und versetzt Besucher mit ihren kunstvollen Wandreliefs und weitläufigen Palastanlagen ins Staunen. Ein weiteres Highlight ist die Huaca de la Luna, ein zeremonielles Zentrum der Moche-Kultur mit gut erhaltenen Wandmalereien, dass sich direkt am Fuß eines kahlen Wüstenberges befindet.

Tag 57: Trujillo – Piura

Nach dem Ruhetag in Trujillo geht es heute weiter Richtung Norden – wir verlassen die historische Kolonialstadt und folgen der Panamericana Norte durch die trockene Küstenwüste Nordperus. Die Landschaft ist karg, aber faszinierend: Sanddünen, Kakteen, windverwehte Landstriche und ab und zu grüne Tupfer entlang von Flussoasen oder kleinen Küstenorten. Die Straße ist gut ausgebaut, der Verkehr überschaubar – eine klassische Etappe zum Rollenlassen.

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Der Wechsel zwischen staubiger Weite und Meerblick begleitet uns den ganzen Tag. Am späten Nachmittag erreichen wir Piura – eine quirlige Stadt am Übergang zwischen Wüste und Pazifikregion. Die Temperaturen sind spürbar wärmer, das Klima trocken und die Atmosphäre lebendig. Der perfekte Ort, um den Tag entspannt ausklingen zu lassen.

Tagesdistanz: ca. 430 km

Tag 58: Piura – Huaquillas – Machala (Ecuador)

Heute überqueren wir die Grenze nach Ecuador. Zunächst folgen wir weiter der Panamericana durch Nordperu, bevor wir am späten Vormittag den Grenzübergang bei Huaquillas erreichen. Die Abwicklung kann etwas Zeit beanspruchen, unser Team hilft wie immer mit den Formalitäten. Nach dem Grenzübertritt verändert sich die Landschaft spürbar: Ecuador empfängt uns mit fruchtbaren Küstenebenen, Bananenplantagen und deutlich mehr Grün.

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Die Temperaturen bleiben tropisch, das Licht weich – eine willkommene Abwechslung zur kargen Küstenwüste. Am Nachmittag erreichen wir die Stadt Machala, das Zentrum des ecuadorianischen Bananenanbaus. Die Stadt selbst bietet eine Mischung aus Urbanität und tropischem Flair – ideal für einen entspannten Zwischenstopp auf unserem Weg Richtung Hochland.

Tagesdistanz: ca. 290 km

Tag 59: Machala – Cuenca

Wir verlassen die Küstenregion und fahren hinauf ins ecuadorianische Hochland. Die Strecke steigt stetig an – durch tropische Täler, Nebelwälder und kurvige Bergstraßen. Mit jedem Kilometer wird die Luft frischer, die Vegetation dichter, die Ausblicke weiter.

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Am frühen Nachmittag erreichen wir Cuenca, eine charmante Kolonialstadt mit Kopfsteinpflaster, historischen Fassaden und entspannter Atmosphäre. Ideal für einen Bummel oder einen Kaffee auf dem zentralen Platz. Nach der Auffahrt genießen wir die Ruhe der Anden auf rund 2.500 Metern Höhe.

Tagesdistanz: ca. 170 km

Tag 60: Cuenca – Baños

Wir starten früh und folgen der Panamericana durch das südliche Hochland. Die Straße schlängelt sich durch abwechslungsreiche Andenlandschaften: weite Täler, Vulkankegel, kleine Dörfer und sattgrüne Hügel begleiten uns.

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Je weiter wir nach Norden kommen, desto häufiger tauchen Nebelfelder und kurvige Abschnitte auf – ein echter Fahrgenuss. Gegen Nachmittag erreichen wir Baños, malerisch gelegen am Fuß des aktiven Vulkans Tungurahua. Der Ort bietet heiße Quellen, Wasserfälle und eine lebendige Atmosphäre – perfekt zum Entspannen nach einem langen Fahrtag.

Tagesdistanz: ca. 320 km

Tag 61: Baños – Quilotoa-See

Wir verlassen das subtropische Baños und nehmen Kurs zurück ins Hochland. Die Straße windet sich in langen Kurven bergauf – durch Flusstäler, vorbei an Wasserfällen und Nebelwald. Mit jedem Kilometer verändert sich die Landschaft: Das Klima wird kühler, die Vegetation spärlicher, die Anden zeigen sich von ihrer rauen Seite.

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Am Nachmittag erreichen wir das Hochplateau rund um den Quilotoa-See, eine türkisfarbene Lagune im Krater eines erloschenen Vulkans – spektakulär gelegen auf über 3.900 Metern Höhe. Wer mag, unternimmt noch einen kurzen Spaziergang zum Kraterrand für einen Blick über das Wasser – ein stiller, eindrucksvoller Abschluss des Tages.

Tagesdistanz: ca. 200 km

Tag 62: Quilotoa-See – Quito

Nach einer ruhigen Nacht im abgelegenen Hochland machen wir uns auf den Weg in die Stadt. Die Strecke führt über kurvige Bergstraßen hinab in fruchtbare Täler, vorbei an Feldern, Dörfern und weiten Ausblicken auf die umliegenden Gipfel. Je näher wir Quito kommen, desto geschäftiger wird die Umgebung.

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Am frühen Nachmittag erreichen wir die höchstgelegene Hauptstadt der Welt – auf 2.850 Metern Höhe eingebettet zwischen Vulkanen. Wer mag, unternimmt noch einen Spaziergang durch das koloniale Zentrum oder fährt mit der Seilbahn auf den Pichincha für einen Panoramablick über Stadt und Berge.

Tagesdistanz: ca. 190 km

Tag 63: Quito, Ruhetag

Heute gönnen wir uns einen Tag Pause inmitten der Andenmetropole. Quito bietet eine besondere Mischung aus kolonialem Charme, quirligem Stadtleben und beeindruckender Naturkulisse. Am Vormittag lohnt sich ein Bummel durch die Altstadt mit ihren Kopfsteinpflastergassen, Kirchen und Märkten – UNESCO-Welterbe und kulturelles Herz Ecuadors.

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Wer lieber hoch hinaus will, fährt mit der Teleférico auf über 4.000 Meter zum Vulkan Pichincha – der Ausblick auf Quito und das umliegende Gebirgspanorama ist atemberaubend. Am Nachmittag steht optional ein Besuch beim berühmten Äquatormonument „Mitad del Mundo“ auf dem Programm – hier lassen sich symbolisch Nord- und Südhalbkugel überschreiten. Abends genießen wir den Sonnenuntergang über der Stadt bei einem Glas Canelazo oder einem guten Essen mit Aussicht.

Tag 64: Quito – Otavalo

Wir verlassen die Hauptstadt und fahren weiter nordwärts durch das fruchtbare Andenhochland. Die Straße schlängelt sich vorbei an schneebedeckten Vulkanen, tief eingeschnittenen Tälern und kleinen, farbenfrohen Dörfern. Immer wieder eröffnen sich Ausblicke auf die Vulkane Cayambe und Imbabura – majestätische Begleiter dieser Etappe.

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Am frühen Nachmittag erreichen wir Otavalo, bekannt für seinen indigenen Markt, der zu den größten und bekanntesten Südamerikas zählt. Wer mag, kann hier durch die bunten Stände mit Textilien, Schmuck und Kunsthandwerk schlendern oder einen Spaziergang zum nahegelegenen Laguna San Pablo unternehmen – mit Blick auf den gleichnamigen Vulkan. Der Tag endet entspannt zwischen Bergen, Tradition und Farben.

Tagesdistanz: ca. 120 km

Tag 65: Otavalo – Ipiales (Kolumbien)

Heute steht ein weiterer Grenzübertritt an – diesmal zurück nach Kolumbien. Von Otavalo aus fahren wir nordwärts durch das grüne Andenhochland, vorbei an tiefen Schluchten, Vulkankegeln und weiten Feldern. Die Landschaft wirkt vertraut, doch mit jedem Kilometer nähern wir uns einem neuen kulturellen Kapitel.

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Nach dem unkomplizierten Grenzübertritt bei Tulcán erreichen wir bald Ipiales, die letzte größere Stadt vor dem südlichen Ende Kolumbiens. Am Nachmittag besuchen wir das spektakulär gelegene Santuario de Las Lajas – eine neogotische Wallfahrtskirche, die sich über eine tiefe Schlucht spannt. Ein Bauwerk wie aus einem Märchen – und ein eindrucksvoller Abschluss des Tages.

Tagesdistanz: ca. 150 km

Tag 66: Ipiales – Las Lajas – La Cocha Lagoon

Nach dem Start in Ipiales unternehmen wir zunächst einen Abstecher zur Kirche von Las Lajas – eine spektakulär über einer Schlucht errichtete neogotische Basilika, die wie aus einem Märchen wirkt. Eine kurze Besichtigung lohnt sich – ob wegen der Architektur, der Aussicht oder der einzigartigen Atmosphäre.

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Danach folgen wir einer landschaftlich schönen Strecke durch die südlichen Anden Kolumbiens. Die Straße schlängelt sich durch hügeliges Terrain, vorbei an Feldern, kleinen Siedlungen und grünen Bergflanken. Gegen Nachmittag erreichen wir die ruhige Laguna de la Cocha – ein malerisch gelegener Hochlandsee auf rund 2.700 m Höhe, umgeben von dichten Wäldern und traditionellen Holzhäusern mit bunten Fassaden.

Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung. Wer mag, kann eine kleine Bootsfahrt unternehmen oder einfach die Stille und frische Luft genießen.

Tagesdistanz: ca. 120 km

Tag 67: La Cocha Lagoon – Devil’s Springboard – San Agustín

Wir starten früh und fahren durch abgelegene Täler und Berglandschaften weiter nach Osten – durch eine Region, die landschaftlich und fahrerisch zu den spektakulärsten Kolumbiens zählt. Höhepunkt des Tages: der „Trampolín del Diablo“ („Devil’s Springboard“) – eine legendäre, teils in den Fels geschlagene Bergstraße, die sich in schmalen Kurven entlang steiler Abgründe windet. Die Fahrt ist eindrucksvoll, aber mit Vorsicht und Aufmerksamkeit gut machbar.

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Belohnt wird man mit dichten Nebelwäldern, dramatischen Tiefblicken und echtem Abenteuergefühl. Nach dem Pass geht es über weitere Serpentinen und durch entlegene Hochebenen in Richtung San Agustín – ein kleiner Ort, der für seine archäologischen Stätten und entspannte Atmosphäre bekannt ist.

Tagesdistanz: ca. 270 km

Tag 68: San Agustín – Tatacoa-Wüste

Wir verlassen die sattgrünen Hänge rund um San Agustín und nehmen Kurs auf eine der ungewöhnlichsten Landschaften Kolumbiens. Die Straße führt uns zunächst durch hügeliges Andenland – vorbei an Kaffeeplantagen, Flusstälern und kleinen Dörfern, in denen das Leben gemächlich pulsiert.

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Mit jeder Stunde verändert sich die Vegetation: aus tropischem Grün wird trockenes Buschland, Kakteen tauchen auf, und das Farbspiel der Erde wechselt zu Ocker- und Grautönen. Schließlich erreichen wir die Tatacoa-Wüste – eine surreale Kulisse aus zerklüfteten Lehmformationen, stillen Schluchten und kargem Charme.

Am späten Nachmittag bleibt Zeit für eine kleine Erkundung der Umgebung – zu Fuß, mit dem Motorrad oder beim Blick in den weit gespannten Himmel. Tatacoa ist nicht nur ein geologisches Highlight, sondern auch einer der besten Orte in Kolumbien zur Sternenbeobachtung.

Tagesdistanz: ca. 260 km

Tag 69: Tatacoa-Wüste – Salento

Wir verabschieden uns von der stillen Weite der Tatacoa-Wüste – dem Ort der trockenen Farben, Kakteen und Sternenhimmel – und nehmen Kurs auf das grüne Herz Kolumbiens: die Kaffeezone. Zunächst durchqueren wir die flache, heiße Ebene von Huila, bevor sich die Landschaft langsam wandelt. Mit jedem Kilometer wird es grüner, die Temperaturen milder, und das Terrain beginnt zu steigen.

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Wir folgen kurvigen Landstraßen durch fruchtbare Täler und kleine Andendörfer – vorbei an Bananenstauden, Avocadobäumen und den ersten Kaffeepflanzen. Am Nachmittag erreichen wir Salento, eines der charmantesten Dörfer der Region. Hier treffen koloniale Architektur, entspannte Stimmung und die reiche Kaffeekultur Kolumbiens aufeinander. Der Blick auf die umliegenden Berge, die frische Luft und der Duft gerösteter Bohnen machen diesen Ort zum perfekten Ziel nach einem abwechslungsreichen Fahrtag.

Tagesdistanz: ca. 270 km

Tag 70: Salento – Amagá-Viadukt – Medellín

Wir starten den Tag in der frischen Bergluft von Salento – umgeben von sattgrünen Kaffeefeldern und kolonialem Flair. Dann beginnt unsere Etappe zurück in urbane Gefilde, doch der Weg dorthin ist alles andere als gewöhnlich. Die Route führt uns zunächst durch die sanft geschwungene Landschaft der Zona Cafetera, vorbei an malerischen Dörfern mit bunten Fassaden und duftenden Kaffeefarmen. Unterwegs lohnt sich ein kurzer Stopp am Amagá-Viadukt – einer alten Eisenbahnbrücke, die heute ein spektakuläres Fotomotiv hoch über dem Tal bietet.

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Mit zunehmender Nähe zur Stadt wird die Straße belebter, und bald taucht Medellín zwischen den Hügeln auf. Die ehemalige „Stadt des ewigen Frühlings“ hat sich längst in ein lebendiges, modernes Zentrum verwandelt. Nach dem Einchecken bleibt je nach Ankunftszeit noch Gelegenheit für einen Bummel durch die Straßen, einen Besuch auf dem „Plaza Botero“ oder einen Sundowner mit Blick auf das Lichtermeer im Talkessel.

Tagesdistanz: ca. 260 km

Tag 71: Medellín – Guatapé – Santa Fe de Antioquia

Wir verlassen Medellín am Morgen und starten in Richtung Karibik. Zunächst geht es ostwärts in die grüne Bergregion rund um Guatapé. Der berühmte Felsen El Peñol ragt hier markant aus der Landschaft – wer mag, erklimmt die 740 Stufen bis zum Gipfel und wird mit einem spektakulären Rundumblick über die verzweigte Seenlandschaft belohnt.

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Nach einer Kaffeepause oder einem Bummel durch die farbenfrohen Gassen von Guatapé nehmen wir Kurs auf Santa Fe de Antioquia. Die Route führt zurück durch die Hügellandschaft und dann westlich an Medellín vorbei. Mit jeder Kurve wird es wärmer und tropischer. Am späten Nachmittag erreichen wir Santa Fe – eine der ältesten Städte Kolumbiens, mit Kopfsteinpflaster, weiß getünchten Kolonialhäusern und gemütlichem Abendflair unter Palmen. Wir genießen die Meeresluft und stellen uns auf die letzten Tage dieses unglaublichen Abenteuers ein.

Tagesdistanz: ca. 230 km

Tag 72: Santa Fe de Antioquia – Necoclí

Heute fahren wir hinab ins Tiefland – der vorletzte Fahrtag bringt uns zurück ans Meer. Die kurvigen Andenstraßen führen durch sattgrüne Täler und dichte Tropenwälder hinab in die heißen Ebenen des Urabá-Gebiets. Palmenhaine, Bananenplantagen und weite Rinderweiden prägen das Bild, während die Temperatur stetig steigt.

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Wir passieren kleine, lebendige Ortschaften, in denen das karibische Lebensgefühl spürbar wird – langsamer, wärmer, bunter. Gegen Nachmittag erreichen wir schließlich Necoclí am Ufer des karibischen Meeres. Das Ziel ist erreicht: Nach tausenden Kilometern durch Regenwald, Wüste, Hochland und Vulkane endet hier unsere Reise mit einem kühlen Getränk und Blick aufs Meer.

Tagesdistanz: ca. 310 km

Tag 73: Necoclí – Cartagena

Von Necocli aus folgen wir der Nordküste Kolumbiens in östlicher Richtung. Die Strecke verläuft durch tropisch-feuchte Ebenen, vorbei an kleinen Dörfern, weiten Bananenplantagen und Küstenabschnitten, an denen sich Meer und Land gegenseitig durchdringen. Gegen Nachmittag taucht am Horizont das Ziel unserer Reise auf: Cartagena, die Perle der Karibik. Die koloniale Altstadt, das bunte Treiben, die warme Meeresluft – sie empfangen uns wie alte Bekannte.

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Die Fahrzeuge werden für den Rücktransport vorbereitet, letzte Dinge geregelt. Und am Abend? Ein letztes gemeinsames Essen, ein Glas zum Abschied, Geschichten aus zwei intensiven Monaten – ein schöner, stimmungsvoller Abschluss. Was bleibt, sind Erinnerungen an eine Route, die uns über Berge, Pässe, durch Wüsten, Regenwälder und Kulturen geführt hat. Über ungezählte Kurven, lange Geradeaus-Stücke, Schlaglöcher und Panorama-Ausblicke. Mit lautem Wind, Stille im Hochland, Lachen am Lagerfeuer. Diese Reise war mehr als eine Strecke – sie war ein pures Abenteuer.

Tagesdistanz: ca. 380 km

Tag 74: Cartagena – Abreise

Der letzte Morgen. In Cartagena löst sich die Gruppe langsam auf. Einige fliegen heute, andere bleiben noch, um das karibische Flair auf eigene Faust zu genießen. Was uns verbindet, bleibt: Wochen voller Bewegung, Erlebnisse, Herausforderungen – und unvergessliche Augenblicke.

Ob in Gedanken noch einmal durch die Anden, die Lagunenroute oder entlang der Pazifikküste – diese Reise wird nachwirken. Und wenn wir irgendwann irgendwo wieder aufbrechen, wissen wir: Der Weg ist das Ziel.

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Dies sind unsere nächsten verfügbaren Touren:

2027
13.01. – 27.03.

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Inkludierte Leistungen

  • Alle Übernachtungen erfolgen in landestypischen Hotels der Mittelklasse mit Frühstück. In größeren Städten und touristisch erschlossenen Regionen übernachten wir, sofern verfügbar, in gehobenen Unterkünften.
    Bitte beachten Sie: In abgelegenen Gebieten, insbesondere in Teilen Boliviens, im Norden Chiles, in Patagonien und in sehr kleinen Andendörfern, kann die Unterkunftsqualität schwanken. Hier wählen wir stets die bestmögliche Option vor Ort. Einzelzimmer sind dort unter Umständen nicht immer verfügbar.
  • Deutschsprachiger Motorradtourguide auf eigenem Motorrad
  • Mechaniker, der die Tour begleitet, Universal-Werkzeug, Reifenflickzeug etc.
  • Wechselnde, einheimische Länderguides für zahlreiche Länder, die die lokale Sprache sprechen und die Kultur kennen. Zu diesen Ländern zählen die Kolumbien, Ecuador, Peru, Bolivien, Chile und Argentinien
  • Begleitfahrzeug für Gepäck und Beifahrer, Aufnahmekapazität für ein Motorrad im Notfall für einen überschaubaren Zeitraum
  • Verschiffung der Motorräder Hamburg/Bremerhaven – Cartagena, Kolumbien, Punta Arenas – Hamburg/Bremerhaven (Weitertransport innerhalb der E.U. gegen Aufpreis möglich)
  • Alle Behörden-Genehmigungen für vorübergehende Einfuhr eines im Ausland registrierten
    – Zollabfertigung bei der Ein- und Ausreise
    – Alle Genehmigungen und Permits
    – Alle offiziellen Übersetzungen
  • Alle Eintrittsgelder laut Programm
  • Während der Reise sind geführte Stadterkundungen in ausgewählten Städten eingeplant. Diese beinhalten zum Teil Spaziergänge mit lokalem Guide oder selbstständige Erkundungen mit Empfehlungen durch den Tourguide. Geplant sind u. a. Stadtbesichtigungen in folgenden Orten:
    Cartagena – koloniale Altstadt und Festung San Felipe
    Quito – UNESCO-Weltkulturerbe mit Altstadt und Äquatordenkmal
    Cusco – ehemalige Hauptstadt des Inkareichs, San Pedro Markt und Plaza de Armas
    La Paz – spektakulär gelegene Stadt mit Seilbahnfahrt und Hexenmarkt
    Salta – koloniales Zentrum, Stadtpark und Seilbahn auf den Cerro San Bernardo
    Bariloche – Alpenflair in den Anden mit Ausflugsmöglichkeiten entlang der Seen
    Ushuaia – südlichste Stadt der Welt, Besuch des Beagle-Kanals
  • Hotelparkplatzkosten
  • Unterstützung der Einreise in die Kolumbien, Ecuador, Peru, Bolivien, Chile, Argentinien

Nicht inkludierte Leistungen

  • Kosten für Versicherungen
  • Benzin für das eigene Motorrad
  • Internationaler Hin- Rückflug Heimat-Kolumbien, Argentinien-Heimat
  • Flug Ushuaia – Buenos Aires am Ende der Reise
  • Mittagessen, Abendessen
  • Reisekrankenversicherung

Tourkonzept von RC Hendrik

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