



Road to Mustang Motorradtour
Das abgelegene Mustang-Tal liegt nördlich des Annapurna-Massivs und erstreckt sich bis zum tibetischen Hochplateau. Einst ein isoliertes Himalaya-Königreich, blieb Upper Mustang bis 1992 für Reisende geschlossen. Heute bietet die Region eine der exklusivsten und spektakulärsten Motorradreisen in Nepal – ein echtes Himalaya-Abenteuer für erfahrene Fahrer. Diese 14-tägige Upper Mustang Motorradtour in Nepal führt Euch vom kulturellen Herzen Kathmandus bis zur alten Königsstadt Lo Manthang nahe der tibetischen Grenze. Die Route verbindet hochalpine Pässe, dramatische Canyonstraßen, abgelegene Wüstenlandschaften und authentische tibetische Kultur – und zählt damit zu den abwechslungsreichsten Motorradexpeditionen im Himalaya.
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Unsere Reise beginnt in Kathmandu, dem Tor zu Nepal und Ausgangspunkt vieler Motorradabenteuer. Von hier aus fahren wir westwärts durch hügelige Landschaften und traditionelle Dörfer in Richtung Pokhara – Startpunkt vieler Annapurna-Expeditionen und eine der schönsten Städte Nepals. Ab Pokhara folgen wir dem legendären Kali-Gandaki-Tal, das als einer der spektakulärsten Hochgebirgskorridore der Welt gilt. Zwischen den Achttausendern Dhaulagiri (8.167 m) und Annapurna I (8.091 m) steigen wir langsam in die Hochwüste von Mustang auf.
Wir passieren Jomsom und erreichen Muktinath (3.800 m), einen der wichtigsten Pilgerorte im Himalaya. Von hier führt die Straße über Kagbeni hinaus in die eingeschränkte Region von Upper Mustang – oft auch als das „verbotene Königreich“ Nepals bezeichnet. Die Fahrt nach Lo Manthang, der ehemaligen königlichen Hauptstadt Mustangs, ist der Höhepunkt dieser Nepal-Motorradreise. Alte Klöster, tibetisch-buddhistische Kultur, vom Wind geformte Felslandschaften und abgelegene Schotterpisten prägen diese einzigartige Region.
Unterwegs sorgen Abschnitte auf abgelegenen Offroad-Strecken und rauen Bergstraßen für zusätzlichen Nervenkitzel und machen diese Reise zu einer echten Adventure-Motorradtour im Himalaya. Auf dem Rückweg durchqueren wir die Kali-Gandaki-Schlucht, die als tiefste Schlucht der Welt gilt, und überqueren eine der längsten Hängebrücken Nepals hoch über dem Flusstal. Zum Abschluss dieses einzigartigen Nepal-Motorraderlebnisses führt die Reise weiter in den Chitwan-Nationalpark zu einer Wildtier-Safari. Von 4.000-Meter-Pässen bis zum subtropischen Dschungel – nur wenige Motorradreisen bieten solche Kontraste.
Diese Road to Mustang Expedition ist ideal für Fahrer, die suchen:
- Eine Hochgebirgs-Motorradtour in Nepal
- Eine Upper Mustang Abenteuerfahrt
- Eine Royal Enfield Himalayan Tour
- Eine kulturell intensive Motorradexpedition im Himalaya
- Eine anspruchsvolle, aber gut machbare Abenteuerfahrt mit Begleitfahrzeug
Für Fahrer, die mehr wollen als nur schöne Straßen – das ist eine der komplettesten Motorradreisen in Nepal und im Himalaya.
Motorradtour
Eine schöne Tour durch tiefen Schluchten und über riesige Berge. Die Ausblicke boten eine atemberaubende Sicht, die ich noch lange in Erinnerung behalten werde. Die Straßen waren sehr gut asphaltiert und ließen sich auf den Motorrädern super fahren.
Ich hatte…
sehr viel Spaß auf der Tour. Innerhalb der Gruppe haben wir uns gut verstanden und auch die Guides waren sehr nett. Die Tour war sehr gut organisiert und alles lief wie am Schnürchen.
5 Sterne
Wahrlich eine Entdecker Tour. Jeden Tag gab es etwas neues zu sehen und uns wurde auf der Tour nie langweilig. Danke an Tibetmoto für die gute Organisation.
Höhepunkte der Road to Mustang Motorradtour
Upper Mustang & das verlorene Königreich Lo Manthang
- Fahrt nach Upper Mustang, dem legendären verborgenen Königreich des Himalaya direkt an der tibetischen Grenze.
- Erkundet die historische, ummauerte Stadt Lo Manthang, die ehemalige königliche Hauptstadt von Mustang und eines der faszinierendsten Kulturziele Nepals.
- Besuch uralter tibetisch-buddhistischer Klöster (Gompas) mit jahrhundertealten Wandmalereien, traditioneller Architektur und tiefer spiritueller Bedeutung
Spektakuläres Fahren im Himalaya
- Fahrt zwischen zwei Himalaya-Achttausendern: Dhaulagiri (8.167 m) und Annapurna I (8.091 m) – eine der spektakulärsten Motorradrouten Nepals.
- Fahrt durch die Kali-Gandaki-Schlucht, die als tiefste Schlucht der Welt gilt.
- Erlebt aufregende Bergstraßen, abgelegene Täler und anspruchsvolle Offroad-Pisten in der dramatischen Landschaft von Mustang.
Legendäre Orte im Himalaya
- Pokhara, Nepals schönste Stadt am See und das Tor zur Annapurna-Region.
- Bandipur, ein charmantes Bergdorf mit traditioneller Newari-Architektur und beeindruckenden Ausblicken auf den Himalaya.
- Marpha, das berühmte Apfeldorf im Kali-Gandaki-Tal – bekannt für seine schmalen Steingassen, buddhistischen Chörten und lokalen Apfelbrand.
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Heilige Kultur des Himalaya
- Besuch des Muktinath-Tempels, einer der wichtigsten hinduistischen Pilgerstätten im Himalaya, verehrt von Hindus und Buddhisten.
- Entdeckt traditionelle Dörfer mit starkem tibetischen Einfluss, Gebetsmauern und alte Handelsrouten zwischen Nepal und Tibet.
- Hängebrücken & Himalaya-Landschaften – Überquert eine der längsten Hängebrücken Nepals hoch über dem Kali-Gandaki-Tal – ein spektakulärer Aussichtspunkt und perfekter Fotospot.
- Fahrt durch dramatische Hochgebirgswüsten, windgeformte Felslandschaften und abgelegene Himalaya-Pässe.
Dschungel-Safari im Chitwan-Nationalpark
- Entdeckt den Chitwan-Nationalpark, ein UNESCO-Weltnaturerbe in den subtropischen Tiefebenen Nepals.
- Wildtier-Safari mit Chancen, Panzernashörner, Krokodile, Lippenbären, wilde Elefanten und Bengal-Tiger zu sehen.
- Kanufahrt auf dem Rapti-Fluss und Erkundung dichter Dschungellandschaften.
Optionale Kulturverlängerung in Kathmandu
- Entdeckt die kulturellen Schätze des Kathmandu-Tals, darunter mehrere UNESCO-Welterbestätten.
- Zu den Highlights gehören der Pashupatinath-Tempel, die Boudhanath-Stupa und die historische Königsstadt Bhaktapur.
Road to Mustang: Überquerte Himalaya-Pässe
Diese Upper Mustang Motorradtour in Nepal führt über mehrere spektakuläre Hochgebirgspässe auf dem Weg zur alten Königsstadt Lo Manthang nahe der tibetischen Grenze. Diese Passüberquerungen gehören zu den landschaftlich beeindruckendsten Etappen dieses Himalaya-Abenteuers.
Während der Tour überquerte Pässe:
- Korala Pass – 4.660 m
- Chogo La Pass – ca. 4.280 m
- Mui La Pass – ca. 4.170 m
- Gyu La Pass – ca. 4.077 m
- Nyi La Pass – ca. 4.010–4.020 m
Diese abgelegenen Pässe führen Euch durch die dramatischen Landschaften von Upper Mustang, über hochgelegene Wüstenlandschaften

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Die Strecke ist zum Großteil ausgebaut und gut asphaltiert. Zweispurige Straßen wechseln sich mit kleinen, teils einspurigen Bergstraßen ab. Sicheres Fahren in Haarnadelkurven und engen, schnell wechselnden Kurven sollte der Fahrer gewohnt sein. Es werden keine Autobahnen genommen.
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Teilstrecken sind nicht asphaltiert. Die Qualität der Pisten variiert, generell handelt es sich um gute Schotterpassagen, die gut befahrbar sind, aber eine lose Oberfläche haben. Die Ratio Piste/Asphalt beträgt ca. 10/90.

Inklusive Pausen, Fotostopps und Besichtigungen, jedoch ohne die Mittagspause, die etwa eine Stunde dauert. An regulären Tagen starten wir zwischen 8 und 9 Uhr und kommen am Nachmittag im Tourhotel an. Durchschnittsangaben: Zirka 6-7 Stunden pro Tag

2026
04.10. – 17.10.
18.10. – 31.10.
01.11. – 14.11.
15.11. – 28.11.
2027
14.03. – 27.03.
03.10. – 16.10.
17.10. – 30.10.
31.10. – 13.11.
14.11. – 27.11.

Royal Bullet 500: 3.390€
Royal Enfield Himalayan 411: 3.390€
Royal Enfield Bullet 450 (40HP): 3.390€
Beifahrer: 2.790€
EZ-Zuschlag: +490€
Optionale Verlängerung Sightseeing Kathmandu ab 4 Personen: +200€


Tibetmoto Tours
hat mit der Südlich der Wolken Tour eine sehr schöne Tour mit sehr viel Vielfalt, riesigen Schluchten und weite Bergaussichten zusammengestellt. Die Tour hat in der Gruppe viel Spaß gemacht und ich freue mich schon auf die nächste Tour mit Tibetmoto!
Die Motorräder…
… ließen sich auf der Tour sehr gut fahren. Die kurvigen Straßen in der Schlucht und auf den Bergen waren für einen geübten Fahrer wir mich ein leichtes und machten sehr viel Spaß. Schon alleine dafür würde ich die Tour noch einmal buchen.
Ich habe…
schon lange nicht mehr eine so gut organisierte Tour gefunden, wie diese. Die vielen Höhepunkte, wie die Stadt Lijiang oder die tiefe Tigersprungschlucht, waren genauso sehenswert wie das große Gebetsrad der Welt in Shangri-La. Mein persönliches Highlight war aber die Übernachtung bei einer tibetischen Familie. Super!
Road to Mustang Motorrad Abenteuer – Tourbeschreibung
Tag 1: Ankunft in Kathmandu (Start Eures Nepal Motorradabenteuers)
Willkommen in Kathmandu, der historischen Hauptstadt Nepals und Ausgangspunkt unserer Upper Mustang Motorradtour. Nach Eurer Ankunft am Flughafen werdet Ihr von unserem lokalen Team begrüßt und zum Tourhotel im Herzen der Stadt gebracht. Nach dem Check-in treffen wir uns zu einem kurzen Tourbriefing, bei dem Euer Guide die Route, die Motorräder und die organisatorischen Details für die kommenden Tage dieses Himalaya-Motorradabenteuers vorstellt. Am Abend genießen wir gemeinsam ein Willkommensdinner und probieren unsere ersten nepalesischen Spezialitäten, während Ihr Eure Mitfahrer kennenlernt.
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Später bleibt Zeit, Thamel, Kathmandus lebendiges Traveller-Viertel, zu erkunden. Seit Jahrzehnten ist dieses Viertel der Treffpunkt für Trekker, Bergsteiger und Motorradreisende auf dem Weg in den Himalaya. Enge Gassen sind gesäumt von Cafés, Restaurants, Outdoor-Shops und kleinen Boutiquen mit Gebetsfahnen, Handwerk und traditioneller nepalesischer Kunst. Wer möchte, kann auch den nahegelegenen Garden of Dreams besuchen – eine ruhige historische Gartenanlage aus den 1920er-Jahren. Mit Pavillons, Brunnen und stillen Innenhöfen bietet er eine entspannte Oase mitten in der lebhaften Stadt.
Der erste Tag der Reise ist bewusst entspannt gestaltet – so habt Ihr Zeit, anzukommen, Euch vom Flug zu erholen und die besondere Atmosphäre Kathmandus zu genießen, bevor unsere Motorradexpedition durch den Himalaya beginnt.
Tagesetappe: nur Flughafentransfer.


Tag 2: Kathmandu nach Gorkha – Erste Fahrt in die Ausläufer des Himalaya
Heute beginnt unser Nepal-Motorradabenteuer richtig. Wir verlassen Kathmandu früh am Morgen, um dem Stadtverkehr zu entgehen, und erreichen bald ruhigere Bergstraßen, die westwärts in Richtung der Ausläufer des Himalaya führen. Schon nach den ersten Kilometern außerhalb des Kathmandu-Tals wird die Strecke zunehmend landschaftlich reizvoll. Schmale, kurvenreiche Straßen führen durch terrassierte Hänge, kleine Dörfer und fruchtbare Flusstäler. Dieser erste Fahrtag ist bewusst so gestaltet, dass Ihr Euch Schritt für Schritt an die lokalen Verkehrsbedingungen, Straßenverhältnisse und den Rhythmus des Fahrens in Nepal gewöhnen könnt.
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Während wir weiter durch die ruhige Landschaft fahren, öffnen sich weite Ausblicke über die sanften Hügel Zentralnepals. An klaren Tagen erscheinen am Horizont bereits die schneebedeckten Gipfel des Himalaya – ein erster Vorgeschmack auf die beeindruckende Bergwelt, die uns später auf dieser Upper Mustang Motorradtour erwartet. Unser Tagesziel ist Gorkha, eine historische Bergstadt auf einem Bergrücken mit Blick auf tiefe Täler und bewaldete Hügel. Gorkha spielt eine wichtige Rolle in der Geschichte Nepals: Hier liegt der Ursprung des modernen nepalesischen Staates und die Heimat der berühmten Gurkha-Soldaten, die später weltweit für ihren Mut und ihre militärische Tradition bekannt wurden.
Hoch über der Stadt thront der Gorkha Durbar, ein ehemaliger Königspalast mit Tempelanlage, von dem sich weite Ausblicke über die umliegenden Berge und Täler eröffnen. Die ruhige Lage und die historische Atmosphäre machen Gorkha zu einem idealen ersten Übernachtungsstopp auf unserer Motorradreise durch den Himalaya. Am Abend genießen wir gemeinsam das Abendessen im Hotel und lassen den Tag in der ruhigen Berglandschaft ausklingen. Mit etwas Glück sind in der Abenddämmerung bereits die fernen Gipfel des Himalaya zu sehen – ein Zeichen dafür, dass wir den hohen Bergen langsam näherkommen.
Tagesetappe: ca. 160 km
Tag 3: Dochu-La-Pass und das Tal der Schwarzhalskraniche
Die heutige Etappe führt über einige der schönsten Nebenstraßen Zentralnepals in Richtung Annapurna-Region. Nachdem wir Gorkha hinter uns gelassen haben, folgen wir ruhigen Bergstraßen, die sich durch terrassierte Felder, bewaldete Hügel und traditionelle Dörfer schlängeln. Unser erstes Highlight des Tages ist Bandipur, eine wunderschön erhaltene Bergstadt, die einst entlang der historischen Handelsroute zwischen Indien und Tibet florierte. Mit seiner eleganten Newari-Architektur, traditionellen Häusern und gepflasterten Gassen wirkt Bandipur wie eine Reise in die Vergangenheit. Vom Bergrücken des Dorfes eröffnen sich weite Panoramablicke über die Ausläufer des Himalaya und die fernen Bergketten.
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Nach einer kurzen Pause fahren wir weiter über kleinere Bergstraßen hinunter in das Pokhara-Tal. Unterwegs erreichen wir den ruhigen Begnas-See, der südöstlich von Pokhara liegt. Diese idyllische Umgebung am See ist der perfekte Ort für eine entspannte Mittagspause und um die friedliche Atmosphäre zu genießen. Einige Abschnitte der heutigen Strecke führen über kleine Schotterpassagen und schmale Straßen entlang der Berghänge – ein erster Vorgeschmack auf das abwechslungsreiche Terrain dieser Nepal Adventure Motorradtour.
Am Nachmittag erreichen wir Pokhara, das oft als die schönste Stadt Nepals gilt und als Tor zur Annapurna-Bergwelt bekannt ist. Direkt am Phewa-See gelegen, bietet die Stadt spektakuläre Ausblicke auf schneebedeckte Himalaya-Gipfel, die sich dramatisch über dem Tal erheben. Unser Hotel befindet sich in der Nähe der Uferpromenade, nur wenige Gehminuten vom See entfernt. Am Abend könnt Ihr in einem der vielen Cafés und Restaurants entlang der Lake Road entspannen, Live-Musik genießen oder eine ruhige Bootsfahrt über den See unternehmen, während die Gipfel der Annapurna im Abendlicht leuchten.
Die entspannte Atmosphäre von Pokhara macht diesen Ort zu einem der angenehmsten Stopps der gesamten Himalaya-Motorradexpedition.
Tagesetappe: ca. 130 km


Tag 4: Der Himalaya ruft – Fahrt in die Kali-Gandaki-Schlucht
Heute verändert sich die Landschaft deutlich, während wir tiefer in den Himalaya fahren. Am Morgen verlassen wir Pokhara und folgen zunächst einer gut ausgebauten Straße, bevor wir allmählich nach Norden in das legendäre Kali-Gandaki-Tal abbiegen – eine der spektakulärsten Motorradrouten Nepals. Mit zunehmender Höhe werden die Täler enger und das Gelände zunehmend rauer. Enge Kurven, schmale Bergpassagen und gelegentlich holprige Abschnitte erfordern konzentriertes Fahren. Dafür werden wir mit ständig wechselnden Ausblicken auf Wasserfälle, steile Felswände und wilde Himalaya-Landschaften belohnt.
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Am Nachmittag erreichen wir die beeindruckende Kali-Gandaki-Schlucht, die häufig als tiefste Schlucht der Welt bezeichnet wird. Der mächtige Kali-Gandaki-Fluss hat hier einen gewaltigen Canyon zwischen zwei der höchsten Berge der Erde geschaffen: Dhaulagiri (8.167 m) und Annapurna I (8.091 m). Vom Gipfel des Dhaulagiri bis zum Flussbett beträgt der Höhenunterschied mehr als fünf Kilometer – eine der eindrucksvollsten Landschaften dieser gesamten Himalaya-Motorradreise.
Durch diesen riesigen Korridor zwischen zwei Himalaya-Giganten zu fahren ist ein unvergessliches Erlebnis. Mit jedem Kilometer wird die Landschaft dramatischer, während sich die Straße weiter nach Norden in Richtung der Hochgebirgsregionen von Mustang windet. Hinter dem Dorf Kobang eröffnen sich bei klarem Wetter erste nahe Ausblicke auf die Annapurna-Kette. Kurz darauf erreichen wir Kalopani auf etwa 2.500 Metern Höhe.
Kalopani liegt ruhig zwischen den Annapurna- und Dhaulagiri-Massiven und markiert den Übergang in die hochalpine Umgebung von Lower Mustang. Umgeben von mächtigen Gipfeln und weiten Talblicken zählt dieser Ort zu den landschaftlich schönsten Übernachtungsstopps der gesamten Nepal-Motorradtour. Am Abend entspannen wir auf der Terrasse unseres Gästehauses und genießen das spektakuläre Panorama des Himalaya – während die eisbedeckten Riesen der Annapurna- und Dhaulagiri-Ketten hoch über dem Tal aufragen.
Tagesetappe: ca. 130 km
Tag 5: Jomsom, Kagbeni und der heilige Tempel von Muktinath
Heute fahren wir weiter nach Norden durch die beeindruckenden Landschaften des Kali-Gandaki-Tals und gelangen tiefer in die Region Mustang. Die Berge werden höher, die Vegetation spärlicher, und die Landschaft verwandelt sich allmählich in das markante Hochgebirgsterrain, das dieses Himalaya-Motorradabenteuer prägt. Unser erster Stopp ist Jomsom, die größte Stadt im Mustang-Distrikt und ein wichtiger Knotenpunkt entlang der berühmten Annapurna-Circuit-Trekkingroute. Der kleine Flughafen ist bekannt für seine spektakulären Anflüge, bei denen Flugzeuge durch das enge Tal zwischen steilen Felswänden und starken Himalaya-Winden navigieren.
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Von Jomsom folgen wir dem Talboden weiter nach Kagbeni, einem faszinierenden mittelalterlichen Dorf an der Mündung des Kali-Gandaki- und des Jhong-Flusses. Mit seinen schmalen Gassen, Lehmhäusern und alten Klöstern markiert Kagbeni das historische Tor nach Upper Mustang. Der starke tibetische Kultureinfluss ist hier bereits deutlich spürbar. Nach einer kurzen Pause verlassen wir den Talboden und beginnen den Anstieg nach Muktinath, einem der wichtigsten Pilgerorte im Himalaya. Auf etwa 3.700 Metern Höhe gelegen, wird der Muktinath-Tempel sowohl von Hindus als auch von Buddhisten verehrt und zieht das ganze Jahr über Pilger aus Nepal und Indien an.
Der Tempelkomplex ist berühmt für seine 108 heiligen Wasserspeier, unter denen Pilger rituelle Reinigungszeremonien durchführen. Heilige Teiche in der Nähe und die dramatische Bergkulisse verleihen dem Ort eine besondere spirituelle Atmosphäre. Am Nachmittag besuchen wir den Tempel und beobachten Pilger bei ihren Ritualen, während bunte Gebetsfahnen im Bergwind wehen. Rund um die Tempelanlage sitzen heilige Männer, sogenannte Babas, in farbenfrohen Gewändern und spenden Reisenden und Pilgern ihren Segen.
Heute übernachten wir im Dorf Muktinath, umgeben von den weiten Landschaften der Mustang-Region auf etwa 3.710 Metern Höhe. Von hier aus führt unsere Route bald in die abgelegenen Hochländer von Upper Mustang, eine der faszinierendsten Regionen dieser gesamten Nepal-Motorradexpedition.
Tagesetappe: ca. 100 km


Tag 6: Nach Upper Mustang und in die königliche Stadt Lo Manthang
Heute erwartet uns eine der spannendsten Etappen unserer Upper Mustang Motorradtour, denn wir fahren in die abgelegene und kulturell einzigartige Region Upper Mustang – einst ein abgeschottetes Königreich entlang der historischen Handelsrouten zwischen Nepal und Tibet. Am Morgen verlassen wir Muktinath und folgen zunächst einer landschaftlich beeindruckenden Hochgebirgsstraße mit weiten Ausblicken zurück über das Kali-Gandaki-Tal und zu den schneebedeckten Gipfeln des Dhaulagiri-Massivs. Nach mehreren Aussichtspunkten führt die Route wieder hinunter in Richtung Talboden, bevor wir dem Lauf des Kali-Gandaki-Flusses weiter flussaufwärts folgen.
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In der Nähe des Dorfes Chhusang überqueren wir den Fluss und betreten offiziell das Sperrgebiet von Upper Mustang. Von hier an verändert sich die Landschaft deutlich. Die grünen Täler von Lower Mustang weichen einer trockenen, vom Wind geformten Hochgebirgswüste mit markanten Felsformationen und weiten Hochebenen. Unterwegs passieren wir traditionelle Dörfer wie Gami, das für eine der längsten Mani-Mauern der Region bekannt ist – lange Reihen von in Stein gemeißelten Gebetstafeln mit buddhistischen Mantras. Kleine Klöster und Chörten erscheinen immer wieder entlang der Strecke und spiegeln den starken Einfluss der tibetisch-buddhistischen Kultur wider, der Upper Mustang prägt.
Ein besonderer Halt des Tages ist das Lho Gekar Gompa, das als eines der ältesten Klöster der Mustang-Region gilt. Der Überlieferung nach stammt dieses heilige Kloster aus dem 8. Jahrhundert und ist eng mit dem legendären buddhistischen Meister Guru Rinpoche (Padmasambhava) verbunden. Anschließend steigt die Straße stetig durch eine dramatische Sandsteinlandschaft an, die über Jahrhunderte von Wind und Erosion geformt wurde. Nach der Überquerung eines schmalen Bergpasses auf etwa 3.950 Metern Höhe öffnet sich plötzlich eine weite Hochebene – und in der Ferne erscheinen die Mauern von Lo Manthang.
Die Ankunft in Lo Manthang, der historischen Hauptstadt des ehemaligen Königreichs Mustang, fühlt sich an wie eine Reise in eine andere Welt. Die alte ummauerte Stadt mit ihren Lehmhäusern, Klöstern und dem ehemaligen Königspalast bildet das kulturelle Herz von Upper Mustang und zählt zu den außergewöhnlichsten Zielen im Himalaya. Heute übernachten wir innerhalb oder in unmittelbarer Nähe dieser einzigartigen Königsstadt, umgeben von den zeitlosen Landschaften des tibetisch geprägten Himalaya.
Tagesetappe: ca. 100 km
Tag 7: Erkundung von Lo Manthang, der Chhoser-Höhlen und der tibetischen Grenze
Heute erkunden wir die abgelegenen Hochländer rund um Lo Manthang, die historische Königsstadt von Upper Mustang. Diese Region beherbergt einige der faszinierendsten kulturellen und historischen Orte der gesamten Himalaya-Motorradexpedition. Am Morgen starten wir zu einer landschaftlich beeindruckenden Fahrt über die weite Hochebene nördlich von Lo Manthang. Die Route folgt schmalen Bergpisten durch die kargen Hochgebirgslandschaften, die für die Mustang-Region typisch sind. Umgeben von weiten Horizonten und vom Wind geformten Felsformationen wirkt die Landschaft hier eher wie das tibetische Hochplateau als wie die grünen Täler Zentralnepals.
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Einer der Höhepunkte des Tages ist der Besuch der berühmten Chhoser-Höhlen, auch bekannt als Jhong-Höhlenkomplex. Diese alten Höhlen sind hoch in die Sandsteinfelsen gehauen und sollen über 2.000 Jahre alt sein. Archäologen gehen davon aus, dass sie einst als Wohnstätten, Meditationsorte oder auch als Grabkammern der frühen Bewohner der Mustang-Region dienten. Je nach lokalen Bedingungen und Genehmigungen fahren wir anschließend weiter in Richtung Korala-Pass, der auf etwa 4.660 Metern Höhe an der Grenze zwischen Nepal und Tibet liegt. Über Jahrhunderte hinweg war dieser Hochgebirgspass eine wichtige Handelsroute zwischen dem Königreich Mustang und dem tibetischen Hochland. Heute ist er eine abgelegene und windgepeitschte Grenzregion mit eindrucksvollen Ausblicken über die Hochgebirgslandschaften des Himalaya.
Auf dem Rückweg nach Lo Manthang begegnen wir gelegentlich tibetischen Nomadenfamilien, die in traditionellen schwarzen Zelten aus Yakhaar leben – ein seltener Einblick in eine nomadische Lebensweise, die sich über Generationen hinweg kaum verändert hat. Am Nachmittag erkunden wir die historische Altstadt von Lo Manthang zu Fuß. Hinter den mächtigen Lehmwällen der Stadt liegen schmale Gassen, traditionelle Häuser und mehrere bedeutende Klöster. Zu den wichtigsten zählen Jampa Lhakhang, oft als „Haus des Maitreya“ bezeichnet, das beeindruckende Thubchen Gompa mit seinen alten Wandmalereien sowie das Chodey Gompa, das bis heute ein aktives Zentrum buddhistischer Praxis ist.
Der ehemalige Königspalast von Mustang prägt noch immer das Stadtbild und erinnert an die lange und faszinierende Geschichte dieser Region als unabhängiges Himalaya-Königreich. Am Abend genießen wir die ruhige Atmosphäre von Lo Manthang, teilen gemeinsam das Abendessen und lassen einen Tag ausklingen, an dem wir eine der abgelegensten und kulturell einzigartigsten Regionen des Himalaya erkundet haben.
Tagesetappe: ca. 80 km (Hin- und Rückfahrt)


Tag 8: Von Lo Manthang zum Apfeldorf Marpha
Nach dem Frühstück verlassen wir Lo Manthang, die historische Königsstadt von Upper Mustang, und beginnen unsere Fahrt nach Süden durch die weiten Hochgebirgslandschaften der Mustang-Region. Noch einmal über die weiten Hochebenen und Wüstentäler von Upper Mustang zu fahren, bietet eine letzte Gelegenheit, diese außergewöhnliche Himalaya-Landschaft intensiv zu erleben. Unser erster Halt ist das historische Dorf Tsarang (Charang), eines der wichtigsten kulturellen Zentren von Upper Mustang. Hier besuchen wir das beeindruckende Tsarang-Kloster sowie den nahegelegenen alten Königspalast, ein großes mehrstöckiges Gebäude aus Lehmziegeln aus dem 14. Jahrhundert, das einst als Residenz lokaler Herrscher diente.
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Ein Spaziergang durch das Dorf führt durch schmale Gassen, vorbei an weiß getünchten Häusern und kleinen Feldern, die von den dramatischen Wüstenlandschaften Mustangs umgeben sind. Der starke Einfluss der tibetisch-buddhistischen Kultur ist im gesamten Dorf deutlich spürbar. Auf unserer Weiterfahrt nach Süden verlassen wir nach und nach das Hochplateau von Upper Mustang und erreichen wieder die grüneren Täler von Lower Mustang. Mit abnehmender Höhe wird das Klima spürbar milder, und entlang der Hänge erscheinen die ersten Obstgärten.
Am Nachmittag erreichen wir Marpha, eines der schönsten Dörfer im Kali-Gandaki-Tal. Als berühmtes Apfeldorf von Mustang ist Marpha in ganz Nepal für seine Apfelplantagen, den traditionellen Apfelbrand und verschiedene getrocknete Apfelprodukte bekannt. Das Dorf ist geprägt von seinen charmanten Steinhäusern mit flachen Dächern und den schmalen, gepflasterten Gassen, die sich durch den Ort ziehen. Oberhalb des Dorfes liegt das kleine Marpha-Kloster, während eine große Statue von Guru Rinpoche (Padmasambhava) vom Hang aus über das Tal blickt.
Nach den weiten, offenen Landschaften von Upper Mustang bietet Marpha eine ruhige und einladende Atmosphäre – ein idealer Ort, um zu entspannen und die außergewöhnliche Reise durch eine der abgelegensten Regionen des Himalaya Revue passieren zu lassen.
Tagesetappe: ca. 90 km
Tag 9: Nepals längste Hängebrücke
Heute setzen wir unsere Fahrt nach Süden durch die eindrucksvollen Landschaften des Kali-Gandaki-Tals fort und lassen die hochalpine Umgebung von Mustang allmählich hinter uns. Mit der abnehmenden Höhe wird das Klima wärmer und die Vegetation wieder grüner – ein deutlicher Kontrast zu den kargen Hochgebirgswüsten der vergangenen Tage. Unterwegs besuchen wir eine kleine tibetische Flüchtlingssiedlung, in der mehrere Familien seit Generationen leben, nachdem sie Tibet verlassen mussten. Viele der Bewohner pflegen bis heute traditionelle Lebensweisen und leben von Landwirtschaft, Obstbau und Handwerk. Ein kurzer Spaziergang durch das Dorf gibt interessante Einblicke in einen Alltag, der stark von tibetischer Kultur und Himalaya-Traditionen geprägt ist.
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Am Nachmittag erreichen wir Tatopani, ein Dorf am Fluss, das für seine natürlichen heißen Quellen bekannt ist. Je nach Zeit und Interesse besteht die Möglichkeit, sich in den warmen Mineralbecken zu entspannen – eine willkommene Erholung nach mehreren Tagen Fahrt durch die Berge. Die Route führt anschließend weiter nach Süden in Richtung der Region Baglung und Kushma, wo die Kali-Gandaki-Schlucht besonders eindrucksvoll wird. Hier erwartet uns eines der spektakulärsten Bauwerke Nepals – eine beeindruckende Hängebrücke, die hoch über dem Flusstal gespannt ist.
Diese Brücke gehört zu den längsten Hängebrücken Nepals und bietet atemberaubende Ausblicke tief hinunter in die Schlucht. Wer möchte, kann die Brücke zu Fuß überqueren und dabei spektakuläre Fotos sowie eine einmalige Perspektive über das Tal genießen. Zum Abschluss überqueren wir eine schmale Hängebrücke, die zu unserem Hotel führt, das hoch über dem Fluss liegt. Von hier genießen wir weite Ausblicke über die rauen Landschaften der Kali-Gandaki-Schlucht und lassen einen weiteren eindrucksvollen Tag dieses Nepal-Himalaya-Motorradabenteuers ausklingen.
Tagesetappe: ca. 130 km


Tag 10: Rückfahrt nach Pokhara – Entspannung am See in der Annapurna-Region
Nach den intensiven Fahrtagen im Hochhimalaya führt uns die heutige Etappe zurück nach Pokhara, der schönen Stadt am See am Fuß der Annapurna-Bergwelt. Mit etwa 70 Kilometern ist die Strecke heute vergleichsweise kurz und verläuft größtenteils auf gut ausgebauten Straßen – eine entspannte Etappe, die bewusst Zeit zum Erholen nach dem Abenteuer in Upper Mustang bietet. Die Straße folgt den landschaftlich reizvollen Tälern Zentralnepals und öffnet sich allmählich zum Pokhara-Tal, umgeben von bewaldeten Hügeln und fernen Himalaya-Gipfeln.
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Bevor wir unser Hotel in der Nähe des Phewa-Sees erreichen, machen wir einige interessante Stopps rund um Pokhara. Einer davon führt uns zu einer tibetischen Flüchtlingssiedlung, in der Familien leben, die nach 1959 aus Tibet geflohen sind. Hier werden noch immer traditionelle tibetische Handwerksprodukte und handgewebte Teppiche hergestellt und geben Einblicke in Kultur und Alltag der tibetischen Gemeinschaft in Nepal. Anschließend fahren wir hinauf zur World Peace Pagoda (Shanti Stupa), einem der spektakulärsten Aussichtspunkte der Pokhara-Region. Von der Terrasse auf dem Hügel eröffnen sich weite Panoramablicke über den Phewa-See, die Stadt Pokhara und – bei klarem Wetter – auf die schneebedeckten Gipfel des Annapurna-Himal, darunter der markante Machapuchare (Fishtail Mountain).
Ganz in der Nähe befindet sich auch die beeindruckende Pumdikot-Shiva-Statue, ein weiterer Aussichtspunkt mit großartigen Blicken über das Tal und die umliegenden Berglandschaften. Der restliche Nachmittag steht zur freien Verfügung, um die entspannte Atmosphäre des Lakeside-Viertels von Pokharazu genießen. Cafés, Restaurants und kleine Geschäfte säumen die Straßen entlang des Ufers. Wer möchte, kann ein Ruderboot auf dem Phewa-See nehmen, am Seeufer spazieren gehen oder einfach die ruhige Umgebung einer der schönsten Städte Nepals genießen.
Tagesetappe: ca. 70 km
Tag 11: Vom Himalaya in die Dschungel von Chitwan
Heute lassen wir die Ausläufer des Himalaya hinter uns und fahren nach Süden in die subtropischen Ebenen der Terai-Region. Diese Etappe bietet einen der bemerkenswertesten Landschaftswechsel der gesamten Nepal-Motorradtour – vom kühlen Bergklima hinunter in die warmen Dschungellandschaften Südnepals. Zunächst folgen wir kleineren Bergstraßen durch bewaldete Hügel und abgelegene Dörfer. Unterwegs bieten sich gelegentlich noch weite Ausblicke zurück auf die Himalaya-Kette, die jedoch mit jedem Kilometer weiter hinter uns verschwindet.
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Die heutige Strecke gehört zu den längeren Etappen der Reise. Die Straße wechselt zwischen kurvenreichen Bergpassagen und breiteren Verbindungsstraßen und führt durch Flusstäler, terrassierte Felder und ländliche Siedlungen, die einen Einblick in das alltägliche Leben auf dem nepalesischen Land geben. Je näher wir den Ebenen kommen, desto deutlicher verändert sich die Landschaft. Die Luft wird wärmer und feuchter, die Vegetation dichter und tropischer, und weite Flussebenen ersetzen die steilen Berglandschaften.
Am Nachmittag erreichen wir die Region des Chitwan-Nationalparks, Nepals ersten Nationalpark und ein UNESCO-Weltnaturerbe, das für seine außergewöhnliche Artenvielfalt bekannt ist. Unser Ziel ist Sauraha, eine kleine Stadt am Rand des Nationalparks und Ausgangspunkt für Wildtier-Safaris. Hier beginnt ein ganz neues Kapitel unserer Himalaya-Motorradreise. Nach den kargen Hochgebirgswüsten von Upper Mustang wirken die üppigen Dschungellandschaften und die Tierwelt von Chitwan wie eine völlig andere Welt – ein faszinierender Kontrast innerhalb derselben Reise.
Tagesetappe: ca. 180 km


Tag 12: Dschungel-Safari im Chitwan-Nationalpark
Heute erkunden wir die beeindruckenden Lebensräume des Chitwan-Nationalparks, eines der bekanntesten Naturreservate Südasiens. Der Park wurde 1973 als erster Nationalpark Nepals gegründet und gehört heute zum UNESCO-Weltnaturerbe. Er ist berühmt für seine außergewöhnliche Artenvielfalt und seine geschützten Dschungellandschaften. Im Park lebt eine beeindruckende Vielfalt an Wildtieren, darunter das gefährdete Panzernashorn, Bengal-Tiger, Lippenbären, Leoparden, wilde Elefanten sowie zahlreiche Hirsch- und Vogelarten.
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Am Morgen beginnen wir mit einer geführten Dschungel-Safari, bei der wir je nach Bedingungen Teile des Parks zu Fuß oder mit einem Fahrzeug erkunden. Beim Durchqueren der dichten Sal-Wälder und der hohen Graslandschaften erhalten wir spannende Einblicke in die vielfältigen Ökosysteme der Terai-Tiefebenen. Mit etwas Glück entdecken wir Nashörner beim Grasen in den Grasflächen oder sehen frische Tiger-Spuren entlang der Waldwege. Ein weiterer Programmpunkt ist der Besuch einer lokalen Elefanten-Aufzuchtstation, in der Programme zum Schutz und zur Pflege dieser beeindruckenden Tiere durchgeführt werden.
Später unternehmen wir eine ruhige Kanufahrt auf dem Rapti-Fluss. Lautlos gleiten wir am Ufer entlang, wo sich Krokodile in der Sonne wärmen und exotische Vogelarten am Wasser sammeln. Aus der Perspektive des Flusses zeigt sich der Dschungel noch einmal von einer ganz anderen Seite.
Am Abend kehren wir zu unserer Lodge in Sauraha zurück, wo Zeit bleibt, im Garten zu entspannen oder den Sonnenuntergang über dem Fluss zu beobachten. Nach den Tagen im Hochgebirge des Himalaya bietet dieses Erlebnis im subtropischen Dschungel Nepals einen faszinierenden Kontrast und einen unvergesslichen Höhepunkt der Reise.
Tag 13: Rückfahrt nach Kathmandu
Am Morgen verlassen wir Sauraha und beginnen unsere Rückfahrt aus den subtropischen Tiefebenen Südnepals zurück in Richtung Kathmandu-Tal. Die Straße steigt allmählich von den flachen Ebenen der Terai-Region hinauf in bewaldete Hügel und kurvenreiche Bergstraßen. Unterwegs verändert sich die Landschaft erneut und führt durch Flusstäler, terrassierte Felder und ländliche Dörfer, die Einblicke in das alltägliche Leben in Nepal geben.
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Je näher wir Kathmandu kommen, desto bergiger wird die Strecke und auch der Verkehr nimmt langsam zu. Bevor wir die Stadt erreichen, besteht die Möglichkeit für einen Stopp am Dakshinkali-Tempel, einem wichtigen hinduistischen Heiligtum, das der Göttin Kali gewidmet ist. Der Tempel liegt in einer bewaldeten Schlucht südlich von Kathmandu und zählt zu den bedeutendsten religiösen Orten der Region. Am Nachmittag erreichen wir wieder Kathmandu, wo der restliche Tag zur freien Verfügung steht, um die kulturellen Highlights der Stadt zu entdecken.
Wer möchte, kann einige der bekanntesten Sehenswürdigkeiten des Kathmandu-Tals besuchen, von denen viele zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören. Dazu zählen der Pashupatinath-Tempel, einer der heiligsten hinduistischen Tempel am Ufer des Bagmati-Flusses; die monumentale Boudhanath-Stupa, ein bedeutendes Zentrum des tibetischen Buddhismus; sowie die hervorragend erhaltene historische Königsstadt Bhaktapur, bekannt für ihre Tempel, Pagoden und traditionelle Newari-Architektur.
Am Abend treffen wir uns zu einem gemeinsamen Abschiedsessen in Kathmandu, bei dem wir die außergewöhnliche Reise von den Hochgebirgswüsten von Upper Mustang bis in die Dschungellandschaften des Chitwan-Nationalparksfeiern. Es ist ein schöner Moment, um Erinnerungen an das gemeinsame Abenteuer zu teilen, bevor unsere Nepal-Motorradexpedition zu Ende geht.
Tagesetappe: ca. 160 km


Tag 14: Goodbye Nepal
Nach dem Frühstück im Hotel endet Euer unvergessliches Nepal-Motorradabenteuer. Je nach Flugplan erfolgt der Transfer zum Flughafen für Eure Weiterreise. Wir wünschen Euch eine angenehme Heimreise und hoffen, Euch bald wieder auf einer weiteren Motorradexpedition im Himalaya begrüßen zu dürfen. Für alle, die noch etwas mehr Zeit in Nepals Hauptstadt verbringen möchten, kann ein optionales Besichtigungsprogramm im Kathmandu-Tal organisiert werden.
Optionale Verlängerung – Best of Kathmandu City Tour (min. 4 Teilnehmer)
Reisende, die ihren Aufenthalt verlängern möchten, können an einer geführten Tour zu einigen der wichtigsten kulturellen Sehenswürdigkeiten im Kathmandu-Tal teilnehmen, von denen viele zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören.
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Die Tour umfasst Besuche von:
- Pashupatinath-Tempel – einer der heiligsten hinduistischen Tempelkomplexe Südasiens am Ufer des Bagmati-Flusses.
- Boudhanath-Stupa – eine der größten buddhistischen Stupas der Welt und ein bedeutendes Zentrum des tibetischen Buddhismus.
- Bhaktapur – die hervorragend erhaltene mittelalterliche Königsstadt, bekannt für ihre Tempelplätze, Pagoden und traditionelle Newari-Architektur.
Die Stadttour kann über uns organisiert werden und beinhaltet eine zusätzliche Übernachtung in Kathmandu, bevor die Abreise am folgenden Tag erfolgt.
Verpasse dieses einzigartige Erlebnis nicht!
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Da unsere Touren sehr schnell ausgebucht sind, buche deine Road to Mustang Motorrad Tour jetzt, damit du deine Chance nicht verpasst.
Dies sind unsere nächsten verfügbaren Touren:
2026
04.10. – 17.10.
18.10. – 31.10.
01.11. – 14.11.
15.11. – 28.11.
2027
14.03. – 27.03.
03.10. – 16.10.
17.10. – 30.10.
31.10. – 13.11.
14.11. – 27.11.
Inkludierte Leistungen
- 13 Übernachtungen in landestypischen Hotels der einfachen bis gehobenen Mittelklasse, oft mit stilvoller Atmosphäre. Zimmer immer mit Bad/WC. 4* Hotel in Kathmandu & Pokhara
- Erfahrener deutsch- und englischsprachiger Motorrad-Tourguide auf dem eigenen Motorrad
- Frühstück, Mittagessen und Abendessen (ohne Getränke)
- Mietmotorrad Royal Enfield inkl. Taschen
- Komfortables Begleitfahrzeug für Gepäcktransport und Beifahrer (garantierter Sitzplatz im Begleitfahrzeug für alle Beifahrer/innen)
- Trinkwasser im Begleitfahrzeug
- Professioneller Motorradmechaniker (und Ersatz–Fahrer)
- Benzin, Öl sowie alle Ersatz- und Verschleißteile
- Upper Mustang Genehmigung, Straßengebühren, Eintrittsgelder während des gemeinsamen Programms
- Annapurna Conservation Area Permit (ACAP) und Upper Mustang Restricted Area Permit (RAP)
- Alle Flughafentransfers
- Inklusive: Teilkaskoversicherung mit Selbstbeteiligung (Fahrer übernimmt die ersten 500 EUR an Schäden, darüber hinaus alle Kosten von uns gedeckt) • Wahlweise vollversichert, Beinhaltet Haftpflichtversicherung
Nicht inkludierte Leistungen
- Internationale Flüge von/nach Nepal
- Optionale Trinkgelder, Souvenirs, Shopping
- Touristenvisum on-arrival für Nepal (ca. 30US$ for 15 Tage, ca. 45US$ for 30 Tage). Die Visumgebühr muss nach der Ankunft am Flughafen in Kathmandu gezahlt werden.
- Reiseversicherung und Reisekrankenversicherung
- Alkoholische und nicht-alkoholische Getränke
- Optionales Upgrade: Vollkaskoversicherung für nur 100 EUR für die gesamte Tour. Damit sind alle Fahrzeugschäden vollständig von uns gedeckt, ohne Selbstbeteiligung.
Tourkonzept von RC Hendrik





















