Yunnan – Tibet Overland

Shangri-la – Deqin – Markham – Zuogang – Rawok Lake – Lunang – Draksum Lake – Lhasa

9 Tage / 8 Nächte – Datum: Flexibel – auf Anfrage

Per Geländewagen / Möglichkeit für Teilnehmer als Selbstfahrer / Deutsche Reiseleitung

Von den Rändern des Himalayas im Norden der Provinz Yunnan durch eine der eindrucksvollsten Landschaften die Tibet zu bieten hat. Durchfahre tiefe Schluchten, alpine Wälder, weite Grasssteppen, entdecke azurfarbene Seen und erlebe die Höchsten 7000er des östlichen Himalayas. Auf dem Weg nach Lhasa folgen wir der alten Teestraße und entdecken zahlreiche buddhistische Klöster. Sei einer der Ersten, der nach fast vier Jahren der Schließung diesen Weg nach Tibet Route wiederentdeckt.

TAGREISEERLEBNISSEFAHRSTUNDEN
1Shangri-la Ankunftsstag: Übernachtung in Kersang´s Relay Station, einem Boutique-Gästehaus in der Altstadt von Shangri-la. Besuch des Tsumtseling-Klosters und anderen kulturellen Sehenswürdigkeiten. Shangri-la kann mit dem Bus oder per Flugzeug von tahlreichen Flughäfen innerhalb China erreicht werden.1 Std.
2Shangri-la – Benzilan – Deqin: An dem ersten Tag auf den Straßen von Tibet verlassen wir Shangri-la und treffen bald auf den Mekong-Fluss in der Nähe von Benzilan. Dort, ganz in der Nähe der Provinz Sichuan, liegt das Kloster Dunzhulin. Hier heißen uns Mönche willkommen und führen uns durch die Hallen und Gebetsräume. Das Kloster ist eines der wenigen in dieser Region, dessen Mönche die teils überlebensgroßen buddhistischen Tempelfiguren noch selbst aus natürlichen Materialien schnitzen. Von hier aus windet sich die Straße hoch zum Bai Ma Gebiergspass, der erste auf unserer Reise mit über 4000 Metern Höhe. Auf den Berg Meili (tib.: Kawa Karpo) mit seinem pyramidenartigen Aufbau und seinen 6742 Metern Höhe gibt es von hier aus gute Ausblicke. In Deqin übernachten wir bei einer tibetischen Familie und essen gemeinsam zu Abend. Das kleine Dorf befindet sich an den Ufern des Mekong und bietet große Aussichten auf die Mekong-Schlucht.4.5 Std.
3Deqin – Yanjin – Markham (Gartok): Wir fahren weiter nach Norden entlang des Mekong und überqueren die Grenze zum Autonomen Gebiet Tibet. Nach der Grenzkontrolle machen wir Pause in einem kleinen Dorf, das bekannt für seine Salzwasserterrassen ist. Dort wird das Salz ausgetrocknet bis es abgepackt werden kann. Neben den Tibetern zählt hier auch das Bergvolk der Naxi zu den Einheimischen. Bald darauf erreichen wir das fruchtbare Markham-Tal, nach der Überquerung des Hung La Pass (4470m). Der Markham-Bezirk befindet sich im Hochland zwischen den beiden Flussen Yangtse und Mekong und die Fruchtbarkeit der Landstriche ist sofort sichtbar. Diese spiegelt sich in der lokalen Architektur wieder, so zum Beispiel sind die Familienhöfe drei-stöckig und ungeben von weitem Farmland. In Gartok besuchen wir die gelb angestrichene Ozer Gompa, ein wunderschönes Gelbmützenkloster, das dort seit dem 15. Jahrhundert beheimatet ist.4 Std.
4Markham (Gartok) – Zuogong: Wir folgen dem Straßenverlauf in Richtung nord-west und überqueren den Dungda La Pass (5008m). Von hieraus gibt es gute Aussichten auf den Berg Dungri (6090m). Nach dem Pass kommen wir in Zuogong (3780m) an, wo wir die Nacht verbringen werden. Zugong ist umgeben von dichtem Nadelwald, daher verwundert es nicht, dass viele Gebäude aus Holz gebaut sind, das auch eine wichtige Quelle des Handels in dieser Region darstellt.3 Std.
5Zuogong – Rawok-See: Auf dem Weg zum See in Rawok kommen wir an einer Reihe von Klöstern vorbei, die besichtigt werden können: Uyak Jampaling, Dzogang, die Ruinen einer tibetischen Festung und Temptok-Kloster. Dieser Wegabschnitt führt uns entlang des Salween-Flusses und seiner Zuströme. Langsam geben die bewaldeten Schluchten den Weg für ausgedehnte Grassteppe frei, auf denen sich Nomaden mit ihren Viehherden niedergelassen haben. Rawok-See ist azurfarben und umringt von Schneebedeckten Bergketten. Je nach Präferenz kann die Nacht in einem simplen Gästehaus verbracht werden, oder im Zelt, da sich hier viele Plätze zum campen in der ungestörten Natur am See anbieten.5 Std.
6Rawok-See – Lunang: Es geht weiter durch alpine Waldlandschaften bis nach Lunang, von wo aus wir großartige Ausblicke auf den Namchak Barwa (7782m) und den Gyala Peri (7294m) haben. Beide 7000er sind die höchsten im östlichen Himalaya-Gebirge. Lunang selbst liegt in einem idyllischen Tal auf 3240 Meter Höhe. 4 Std.
7Lunang – Lamaling-Kloster – Draksum-See: Von Lunang fahren wir weiter zum goldgedeckten Bujiu-Kloster und dem Lamaling-Kloster am Ufer des Yarlung Zangbo-Flusses (auch: Brahmaputra genannt), der wasserspendenden Lebensader von Süd-und Zentral-Tibet, inklusive Lhasa. Lamaling-Kloster ist der ehemalige Sitz des Dudjom Rimpoche (der Kostbare), der Vorsteher der Nyingma-Schule, die älteste Schule des tibetischen Buddshismus. Das Bujiu-Kloster enthält den ältesten Schrein der gesamten Region, der im 7. Jahrhundert gebaut wurde. Nach der Besichtigung der Klöster fahren wir nach Norden zum Draksum-See. Der jade-farbene See ist 16 Km lang und 2 Km breit und ist der größte Süßwassersee in Osttibet. Auch hier kann wieder in einem Gästehaus übernachtet werden, oder aber im Zelt abseits des Dorfes am See.
3 Std.
8Draksum-See – Ganden-Kloster – Lhasa: An unserem letzten Tag auf den Straßen Osttibets nehmen wir die von Grassteppe umgebene Landstraße nach Lhasa und folgen zahreichen Flussen auf unserem Weg zum Ganden-Kloster. Ganden liegt auf einer Höhe von 4300 Metern und überschaut den Fluss und das Phenyul-Tal. In dem Komplex leben heute circa 3000 Mönche und ist eine der wichtigsten Klöstern von ganz Tibet. Von hier aus bieten wir eine Verlängerung der Reise an: in 3 Tagen kann zum Samye-Kloster gewandert werden. Von Ganden sind es nur noch 45 Km nach Lhasa.7-8 Std.
9Alle guten Dinge kommmen auch einmal zu einem Ende: Nach dem Frühstück endet unsere Reise in Lhasa. Von hier aus organisieren wir gerne weitere Tagestouren in und um Lhasa zu Sehenswürdigkeit, oder eine weiterführende Reise durch Tibet oder China./

 

Inkludierte Leistungen

Übernachtungen in mittelklasse Hotels (3 Sterne), im Zelt falls gewünscht
Allradfahrzeug und Treibstoff
Möglichkeit für Teilnehmer als Selbstfahrer
Mahlzeiten (Frühstück & Mittagessen), bei Zeltübernachtungen Vollverpflegung
Mineralwasser
Alle Eintrittsgelder für Klöster, Tempel & Sehenswürdigkeiten
Alle Tibet-Genehmigungen
Deutsche Reiseleitung und Fahrer
Zusätzlicher tibetischer Führer (lt. Gesetz vorgeschrieben)
Fachkundige Hilfestellung bei Beantragung des Visums für China
Hilfestellung bei der Anreise nach China (Flugbuchungen, Hotelreservierungen, Touren in anderen Teilen von China) bzw. Hilfestellung bei der individuellen Weiterreise nach der Tour

Preis je nach Personenanzahl. Auf Anfrage.
Für Fragen und ein individuelles Angebot kontaktiere uns bitte.

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