Abenteuer China im April: Südlich der Wolken Teil 1/2

10 Tage und mehr als 2000 Kilometer durch die vielseitigste Landschaft Chinas führte es uns– von rapide ansteigenden, schneebedeckten Bergen zu saftigen, sub-tropischen Flusslandschaften.
Es war April, wir waren eine Tourgruppe von sieben Leuten und konnten es kaum erwarten uns auf die Shinerays zu schwingen, um mit den Wolken Richtung Süden Chinas zu fahren.

Der erste Tag unserer Yunnan Motorradtour brachte uns von Dali westlich über die Gebirgskette zu der Altstadt von Shaxi, welche ca 110km südwestlich von Lijiang liegt. Auf dieser Strecke hatten wir die Möglichkeit uns an die Bikes zu gewöhnen und auch an den neuen Straßenverkehr. Es führte uns über eine abgelegene und kurvige Bergstraße, durch kleine Dörfer entlang farbenfroher Getreidefelder nach Shaxi- unserer ersten Station.
Shaxi, oder wie es früher hieß Sideng, war einst eine wichtige Handelsstation an der „Tea and Horse Road“, einem Ausläufer der südlichen Seidenstrasse.

 

Am nächsten Tag ging es für uns bei strahlenden Sonnenschein weiter, entlang des Yangtze Flusses, vorbei an einer  170 Grad Biegung, auf dem Weg aus dem Himalaya-Gebirge, bis ins Mekongtal.

                                                                                              Yangtze Tal

Gute Laune war vorprogrammiert, denn dieses Gebiet war sehr ländlich und untouristisch. Es kam einen fast so vor, als hätten wir geradewegs dieses wunderschöne Fleckchen Erde selbst entdeckt.
Wir besuchten den Tempel von Qizong.

                                                                                            Qizong Tempel

 

                                                                                          Mekong Schlucht
Wir fuhren weiter entlang des Mekongufers, stromabwärts mit spektakulärer Aussicht auf die Mekongschlucht, weiter in Richtung Tibet.
Tief in den kargen und düsteren Schluchten des oberen Mekong lag wie eine Oase das verschlafene, idyllische tibetische Dorf namens Jiabe. Hier wurden wir herzlichen von den Dorfbewohnern empfangen und üppig mit Speis und Trank versorgt. Die Nacht verbrachten wir in einem „Homestay“ einer tibetischen Familie.

                                                                                          Homestay in Jiabe

Dann ging es weiter Richtung Shangri-La. Eine unvergessliche Fahrt von unvergesslichen Höhenmetern. Von 2000 Meter Höhe, ging es schon nach einigen Kilometern hoch auf 4292 Meter, umsäumt von hiesigen Schneebergen, vorbei an dramatischen Felslandschaften, über den Baima Pass (Pass des weißen Pferdes) bis nach Shangri-La, welches auf 3000 Meter Höhe liegt.

                                                                                       Auf dem Weg nach Shangri-La

                                                                                        Höchster Punkt Baima Pass

                                                                          Landschaft nähe Shangri-La

 

Fortsetzung folgt in Teil 2/3

 

 

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